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Verarbeitung von Reaktionsharzen - Gießen

Gießen

Auszug aus
Christian Hopmann, Walter Michaeli

Einführung in die Kunststoffverarbeitung

05/2017, 338 Seiten, € 40,00
ISBN: 978-3-446-45355-5
S. 231-232

Der Verfahrensablauf beim Gießen von Duroplasten gliedert sich in folgende Schritte:

  • Aufbereiten,
  • Vermischen der Reaktionspartner,
  • Vergießen,
  • Aushärten in der Form und
  • Entformen und eventuell Nachhärtung des Formteils im Wärmeschrank und Nachbearbeitung.

Aufbereiten (Stufe 1 und 2)

Die Füllstoffe werden meist nur in die – mengenmäßig überwiegende – Harzkomponente eingearbeitet. Bei hochwertigen Teilen, die keine Lufteinschlüsse enthalten dürfen, werden die Füllstoffe bereits in der zweiten Stufe mit dem Harz unter Vakuum vermischt. Dies ist notwendig für Elektroteile wie Isolatoren, bei denen Gaseinschlüsse die Isolationswirkung erheblich mindern können.

Bild: Gießanlage

Vermischen (Stufe 3)

Zur Vermeidung von Gaseinschlüssen erfolgt das Einmischen des Härters ebenfalls unter Vakuum. Die Temperaturführung muss hier besonders genau eingehalten werden, damit die Reaktion nicht vorzeitig beginnt und die Fließfähigkeit reduziert wird.

Vergießen (Stufe 4)

Das Vergießen des Gemisches kann mit und ohne Vakuum erfolgen. Als Material für die Gießwerkzeuge ist jeder dichte und gegenüber den zu erwartenden Härtetemperaturen beständige Werkstoff geeignet. Da Epoxidharze sehr adhäsiv sind, muss unbedingt vor Eintragen des Gießharzes Trennmittel auf die Werkzeugoberfläche aufgebracht werden.


Aushärten

Bei warmhärtenden Harzen muss die Temperaturführung des Ofens mit der Temperaturentwicklung durch die Vernetzungsreaktion des Harzes abgestimmt sein.

Entformen, Nachhärtung und Nachbearbeitung

Die Entformung erfolgt in der Regel manuell. Zur Erzielung eines hohen Durchsatzes der Gießwerkzeuge wird die Zykluszeit möglichst gering gewählt und es wird ein Nachhärten im Ofen nachgeschaltet. Schließlich ist meist eine Nachbearbeitung zur Entfernung von Anguss und Steigern erforderlich.

Gießharzteile finden wegen ihrer hohen Wärmeformbeständigkeit und ihres günstigen Brandverhaltens in der Hauptsache als Elektroteile Verwendung.

Auszug aus
Christian Hopmann, Walter Michaeli

Einführung in die Kunststoffverarbeitung

05/2017, 338 Seiten, € 40,00
ISBN: 978-3-446-45355-5
S. 231-232
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