nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
03.06.2020

Trockenschliff ohne Glasfaser-Feinstaub

Kantengenaues Arbeiten unter Einhaltung der Grenzwerte

Beim Schleifen quarzhaltiger Werkstoffe entsteht Feinstaub, der bei längerfristigem Einatmen das Lungenkrebs-Risiko erhöht. Um diese Gefahr zu minimieren, empfiehlt sich die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte durch die technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 900). Dies wird jedoch durch die rotierende Bewegung vieler Winkelschleifer erschwert, die den entstehenden Staub nach außen und somit in die Luft schleudern.

  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Winkelschleifern gewährt das Schleifsystem von Jöst freie Sicht auf das Werkstück und unterstützt damit kantengenaues Arbeiten (© Jöst)

    Im Gegensatz zu herkömmlichen Winkelschleifern gewährt das Schleifsystem von Jöst freie Sicht auf das Werkstück und unterstützt damit kantengenaues Arbeiten (© Jöst)

  • Dank der besonderen Staubabführung mit einem geprüften Sauggerät der Staubklasse M am äußersten Rand des Schleiftellers kann erstmals kantengenau und mit Sicht auf das Werkstück geschliffen werden (© Jöst)

    Dank der besonderen Staubabführung mit einem geprüften Sauggerät der Staubklasse M am äußersten Rand des Schleiftellers kann erstmals kantengenau und mit Sicht auf das Werkstück geschliffen werden (© Jöst)

  • Das Schleifsystem „P1 Staubfrei“ ist als Set in einem Koffer mit elektronisch geregeltem Winkelschleifer, Schleiftellern und einer Grundausstattung an Schleif- und Polierscheiben erhältlich. (© Jöst)

    Das Schleifsystem „P1 Staubfrei“ ist als Set in einem Koffer mit elektronisch geregeltem Winkelschleifer, Schleiftellern und einer Grundausstattung an Schleif- und Polierscheiben erhältlich. (© Jöst)

  • Geschäftsführer Christan Jöst: „Für die Bearbeitung der unterschiedlichen Materialien stehen zwei verschiedene Schleifmittel zur Verfügung“. Die Einsatzmöglichkeiten reichen so vom Abschleifen von Lacken, Farben, Rost oder Holz bis hin zum Bearbeiten von NE-Metallen, Glasfaser- und Mineralwerkstoffen (© Jöst)

    Geschäftsführer Christan Jöst: „Für die Bearbeitung der unterschiedlichen Materialien stehen zwei verschiedene Schleifmittel zur Verfügung“. Die Einsatzmöglichkeiten reichen so vom Abschleifen von Lacken, Farben, Rost oder Holz bis hin zum Bearbeiten von NE-Metallen, Glasfaser- und Mineralwerkstoffen (© Jöst)

1 | 0

Abhilfe schufen bislang komplizierte Auffangvorrichtungen, die aber die Sicht blockierten und somit das kantengenaue Arbeiten erschwerten. Daher hat die BG Bau eine Alternative der Jöst GmbH, Wald-Michelbach, auf ihre Effektivität überprüft: Die Tests für das Schleifsystem „P1 Staubfrei“ ergaben laut Hersteller eine äußerst geringe Quarzstaubexposition beim Bearbeiten von Kalkstein – sogar noch unterhalb der empfohlenen Nachweisgrenze.

Integrierte Absaughaube

Das System besteht aus einer Schleiftellereinheit mit integrierter Absaughaube, bietet freie Sicht auf das Werkstück und kann selbst im Innenbereich eingesetzt werden. Aufgrund seiner Effektivität wird die Anschaffung eines P1-Systems mit 25 Prozent des Kaufpreises durch die BG Bau bezuschusst.

„Beim trockenen Bearbeiten zahlreicher Oberflächen kann toxischer Staub in die Atemluft entweichen – sei es beim Entfernen von Anti-Fouling-Beschichtungen auf Schiffsrümpfen oder beim Schleifen quarzhaltiger Materialien sowie glasfaserverstärkter Kunststoffe“, erläutert Geschäftsführer Christan Jöst. „Daher haben wir ein Schleifsystem entwickelt, mit dem all diese Werkstoffe trocken und staubfrei bearbeitet werden können.“

Dank der Staubabführung mithilfe eines geprüften Sauggeräts der Staubklasse M kann erstmals kantengenau und mit Sicht auf das Werkstück geschliffen werden. Die Absaugung funktioniert unabhängig davon, ob die Maschine horizontal, vertikal oder über dem Kopf gehalten wird, sodass sich der Anwender nicht mehr mit einer Atemmaske vor giftigen oder gesundheitsgefährdenden Staubpartikeln schützen muss.

Flexibler Einsatz – von Grobschliff bis Glanz

Der patentierte P1-Schleifteller mit integrierter Absaughaube hat einen Durchmesser von 136 mm und kann auf allen gängigen Winkelschleifern und -polierern montiert werden. Das System kann mit einer maximalen Drehzahl von 3600 Umdrehungen pro Minute betrieben werden und liefert somit – im Vergleich zu Exzenter- und Vibrationsschleifern – eine extrem hohe Abtragsleistung. „Dank der besonderen Ausgestaltung des Schleiftellers können Scheiben mit Durchmessern eingesetzt werden, die größer sind als der Teller“, erklärt Jöst. „Dies ermöglicht die Bearbeitung von Radien und Aufkantungen in einem Arbeitsgang.“

Eine Videovorführung des Schleifsystems finden Sie hier .

Weiterführende Information
  • 11.10.2012

    Industriell hergestellter Naturrasen

    Anmelder/Inhaber: JÖST GmbH, 69483, Wald-Michelbach, DE

    Die vorliegende Erfindung betrifft einen industriell hergestellten Naturrasen 1 aufweisend eine Tragschicht 20 aus einem offenporigen...   mehr

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten