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21.09.2018

Partikelschaumstoff auf Basis von Polyethersulfon

Prototyp mit besonderer Eigenschaftskombination

Nach zweijähriger Forschungsarbeit stellt die BASF SE, Ludwigshafen, Prototypen des ersten Partikelschaumstoffs auf Basis von Polyethersulfon (PES) vor. Er zeichnet sich durch seine Kombination von Eigenschaften aus: Er ist hochtemperaturbeständig, inhärent flammgeschützt, sehr leicht und gleichzeitig von hoher Steifigkeit und Festigkeit, so die BASF. Damit eignet sich der Schaumstoff für komplexe Bauteile in Autos, Flugzeugen und Zügen, für die gute Mechanik bei gleichzeitig hohen Betriebstemperaturen oder strengen Flammschutzauflagen gefordert sind.

Das expandierbare Polyethersulfon-Granulat wird zu Perlen mit niedrigen Dichten zwischen 40 und 120 g/L vorgeschäumt und kann dann mit marktgängigen Techniken zu Formteilen mit komplexen 3D-Geometrien verarbeitet werden (© BASF)

Ultrason E, das PES der BASF, ist ein amorpher Thermoplast mit einem sehr guten Temperaturprofil: Er verfügt laut Hersteller über eine hohe Glasübergangstemperatur von 225 °C und bleibt bis in die Nähe dieser Temperatur dimensionsstabil. Auch seine mechanischen und dielektrischen Eigenschaften sollen nur eine geringe Abhängigkeit von der Temperatur zeigen. Darüber hinaus sind Schäume aus dem PES für den Einsatz in Flugzeugen zugelassen. Das Material mit dem hohen Sauerstoffindex von 38 (nach ASTM D 2863) zeichnet sich dadurch aus, dass es die Anforderungen für Verkehrsflugzeuge an Brennbarkeit, geringe Wärmefreisetzung und niedrige Rauchgasdichte bereits ohne den Zusatz von Flammschutzmitteln erfüllt, also intrinsisch flammgeschützt ist.

Weniger Verarbeitungsschritte, mehr Gestaltungsfreiheit

Damit ermöglicht der PES-Partikelschaumstoff trotz der geringen Dichte hochsteife und feste Bauteile mit einer hohen Wärmeformbeständigkeit. Die aus einem einzigen Material geschäumten Formteile sollen gegenüber herkömmlichen Wabenstrukturen, die mit Phenolharzen ummantelt sind, verschiedene Vorteile haben: Sie bieten eine große Flexibilität bei Dichten und Formen und damit größere Gestaltungsfreiheit. Ebenso fallen weniger Verarbeitungsschritte und somit geringere Systemkosten an. Auch lassen sich zusätzliche Funktionsteile wie Einleger und Gewinde in die komplexen Geometrien integrieren. Und schließlich ist laut BASF ein sortenreines Recycling mit geringem Aufwand möglich. (ys)

Weiterführende Information
  • 05.09.2018

    Wachsender Bedarf nach Hochleistungsformulierungen

    BASF erhöht Kapazität für Hexandiol in Ludwigshafen

    Nach Inbetriebnahme der entsprechenden Anlagen im Jahr 2021 wird die BASF an ihren Produktionsstandorten jährlich mehr als 70.000 t HDO produzieren.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2018

    Gewichtsreduzierungen ohne Eigenschaftsverlust

    Schlanke Bauteile für automobile Innenräume mit Elastoflex E

    Die BASF präsentiert eine neue Serie der Schaumstoff-Produktgruppe Elastoflex E. Damit lassen sich leichte aber auch dünne Instrumententafeln, Türelemente oder Armlehnen realsieren.   mehr

    BASF SE

  • 12.04.2018

    Wachsende Nachfrage nach Polyarylsulfon

    BASF erweitert koreanisches Werk

    BASF verspricht sich steigende Umsätze für Ultrason durch die Automobil-, Elektronik- und besonders die Wasserfiltrationsindustrie.   mehr

Unternehmensinformation

BASF Aktiengesellschaft

Carl-Bosch-Str. 38
DE 67056 Ludwigshafen
Tel.: 0621 60-42006
Fax: 0621 6049396

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