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08.11.2018

Säuberungsaktion mit Röntgen- und Kamera-Blick

Kontaminationen in Recycling-Granulat entfernen

Seit über 30 Jahren ist die Minger Kunststofftechnik AG, Appenzell/Schweiz, im Recyclinggeschäft tätig und produziert Kunststoffgranulat als maßgeschneidertes Compound oder als sauberes und sortenreines Regranulat. Das Familienunternehmen zählt bei den Fluorkunststoffen weltweit zu den führenden Aufbereitern. Seit 2018 setzt Minger das Online-Inspektions- und Sortiersystem den Purity Scanner Advanced von Sikora im Recycling ein, um hohe Materialreinheit sicherzustellen.

„Wir sind weltweit das erste Unternehmen, das diese Technologie im Recycling einsetzt“, sagt Bruno Ofner, Geschäftsführer der Minger Kunststofftechnik AG. Während der Produktion von virginalem oder recyceltem Granulat können Black Spots, Fremdteile oder feiner Metallabrieb das Kunststoffmaterial verunreinigen. Diese Kontaminationen werden durch den Purity Scanner Advanced eliminiert.

  • Die Guten ins Töpfchen: Das Inspektions- und Sortiersystem entfernt kontaminiertes Material (links), so dass sauberes Granulat verbleibt (© Sikora)

    Die Guten ins Töpfchen: Das Inspektions- und Sortiersystem entfernt kontaminiertes Material (links), so dass sauberes Granulat verbleibt (© Sikora)

  • Bruno Ofner, Geschäftsführer der Minger Kunststofftechnik AG, mit dem im Werk zur Inspektion und Sortierung von Kunststoffgranulat eingesetzten  Purity Scanner Advanced (© Sikora)

    Bruno Ofner, Geschäftsführer der Minger Kunststofftechnik AG, mit dem im Werk zur Inspektion und Sortierung von Kunststoffgranulat eingesetzten Purity Scanner Advanced (© Sikora)

  • Prozessdaten mit Bildergalerie kontaminierter Pellets: Der Monitor zeigt die Resultate (© Sikora)

    Prozessdaten mit Bildergalerie kontaminierter Pellets: Der Monitor zeigt die Resultate (© Sikora)

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Das Inspektions- und Sortiersystem kombiniert Röntgen und optische Technologien, um Kontaminationen sowohl innerhalb des Granulats als auch auf dessen Oberfläche zu detektieren. Somit lassen sich transparente, diffuse und farbige Materialien inspizieren. Das Gerät erkennt kontaminiertes Granulat und sortiert es automatisch aus.

„Der Purity Scanner Advanced ist derzeit die genaueste Sortiereinrichtung, die es auf dem Markt gibt“, schwärmt Ofner. „Mit den bisher eingesetzten optischen Sortieranlagen können in der Regel nur bis zu 96 % Reinheit garantiert werden.“

Kombiniert wird das Sikora-Gerät mit einem Prozessorsystem, das die Sortierung analysiert und visualisiert. Für Minger sind vor allem statistische Auswertungen der erfassten Kontaminationen von Bedeutung, sortiert nach Anzahl, Größe und Häufigkeit sowie die Bildergalerie verunreinigten Granulats, die von den optischen Kameras und der Röntgenkamera detektiert wurden. Sämtliche Informationen werden automatisch gespeichert und stehen im Excel-Format und als Bilddatei zur Verfügung.

Dokumentiert werden ebenso Daten wie Dauer des Auftrags, Materialtyp, Durchsatz und Ausschussrate, sodass Projekte nach ihrem Abschluss lückenlos rückverfolgbar sind. „Die Produktionsdaten nutzen wir als Referenz für zukünftige Aufträge“, erläutert Ofner. „Zudem geben wir die Informationen als Abschlussbericht an den Kunden weiter.“ Weil Sortiertechnologie ein fester Bestandteil in der Herstellung ist, kann ein nachhaltiger Wertstoffkreislauf entstehen. „Verunreinigungen werden ausgeschlossen, das aufbereitete Material kann wiederverarbeitet werden und Abfallmengen verringern sich.“ (kk)

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Unternehmensinformation

SIKORA AG

Bruchweide 2
DE 28307 Bremen
Tel.: 0421 48900-0
Fax: 0421 4890090

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    Gneuß Kunststofftechnik GmbH
    Starlinger & Co.GmbH Maschinenfabrik
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    EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH
    M-A-S Maschinen- und Anlagenbau Schulz GmbH
    INTERSEROH Dienstleistungs GmbH
    Lindner-Recyclingtech GmbH

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