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Hightech für die Gesundheit

Pharmaverpackungen auf der Interpack 2020

  • Anstatt aus Edelstahl und Sicherheitsglas bestehen immer mehr Lösungen von Uhlmann aus „Bits and Bytes“ (© Uhlmann)

    Anstatt aus Edelstahl und Sicherheitsglas bestehen immer mehr Lösungen von Uhlmann aus „Bits and Bytes“ (© Uhlmann)

  • Arzneimittelverpackungen müssen besonders hochsensible Produkte vor äußeren Einflüssen schützen (© Marchesini Group)

    Arzneimittelverpackungen müssen besonders hochsensible Produkte vor äußeren Einflüssen schützen (© Marchesini Group)

  • Das CSPE-Verfahren von Optima unterstützt Pharmaunternehmen dabei, neu entwickelte Produkte so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen (© Optima)

    Das CSPE-Verfahren von Optima unterstützt Pharmaunternehmen dabei, neu entwickelte Produkte so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen (© Optima)

  • In hochmodernen Reinräumen und Laboren können Risiken rechtzeitig erkannt und Zulassungen von Medikamenten beschleunigt werden (© Harro Höfliger)

    In hochmodernen Reinräumen und Laboren können Risiken rechtzeitig erkannt und Zulassungen von Medikamenten beschleunigt werden (© Harro Höfliger)

  • Tamper-Evidence-Verschlüsse sorgen für mehr Sicherheit bei den Patienten (© Rondo AG)

    Tamper-Evidence-Verschlüsse sorgen für mehr Sicherheit bei den Patienten (© Rondo AG)

  • Kindersicher, seniorenfreundlich und nachhaltig: Tabletten lassen sich aus dem Push Pack von Romaco Siebler und Huhtamaki leicht herausdrücken (© Romaco Siebler)

    Kindersicher, seniorenfreundlich und nachhaltig: Tabletten lassen sich aus dem Push Pack von Romaco Siebler und Huhtamaki leicht herausdrücken (© Romaco Siebler)

  • Bausch+Ströbel setzt auf Flexible Systemlösungen mit schnellen Modulwechseln, kurzen Zykluszeiten bei der Sterilisation und Erweiterbarkeit (© Bausch+Ströbel)

    Bausch+Ströbel setzt auf flexible Systemlösungen mit schnellen Modulwechseln, kurzen Zykluszeiten bei der Sterilisation und Erweiterbarkeit (© Bausch+Ströbel)

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Maßgeschneiderte Arznei

Personalisierte Medizin wird das weltweite Gesundheitssystem in den kommenden Jahren maßgeblich verändern. Untersuchungen zeigen, dass über 70 % aller in Entwicklung befindlichen Pharmazeutika für gezielte Patientengruppen personalisiert sind [4]. In der Krebstherapie ist individuelle Medikation bereits gängig und soll zukünftig auch Standardtherapien ergänzen.

Die Produktion kleinerer Losgrößen wird durch sogenannte Scale-out-Lösungen bei Maschinen und Anlagen möglich. Vorhandenes Equipment wird hierbei für andere Standorte exakt nachgebaut. Das erfordert genau definierte Prozesse und Maschinentechnologie mit einem hohen Automatisierungsgrad.

Immer mehr Pharmahersteller wünschen sich flexible Abfüll- und Verpackungssysteme, die es ermöglichen, in kleinen Chargen mit maximaler Effizienz zu arbeiten. Mit dem modularen Produktionssystem VarioSys hat Bausch+Ströbel eine platzsparende Lösung im Portfolio, die auch für den Einsatz im Labor mit kleinen Losgrößen geeignet ist. (Bild 7)

„Flexibilität steht bei all unseren Überlegungen im Vordergrund. Das erreichen wir einerseits durch den einfachen und schnellen Modulwechsel, aber auch durch kurze Zykluszeiten bei der Sterilisation des Isolators“, erläutert Heiko Schwarz, der bei Bausch+Ströbel im Produktmanagement federführend für die Weiterentwicklung von VarioSys verantwortlich ist.

Pille aus dem Drucker

Tabletten aus dem 3D-Drucker sind keine Zukunftsmusik mehr. Die erste Zulassung der amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA erhielt im Jahr 2015 das gedruckte Medikament gegen Epilepsie Spritam. Mit 3D-Druckverfahren können Produkte exakt an die Bedürfnisse der Patienten angepasst und Zeit- und Kostenfaktoren in der Herstellung verringert werden, weil Umrüstungen von Maschinenbauteilen entfallen.

Gegenüber klassischen Tablettenpressen können gedruckte Pillen außerdem mit einer poröseren Oberfläche versehen werden, sodass sie sich schneller und ohne Flüssigkeitszufuhr auflösen und sich darüber hinaus mit mehr Wirkstoffen ausstatten lassen. Das hilft besonders Patienten mit Schluckbeschwerden, die auf viele unterschiedliche Pillen angewiesen sind.

Bis es so weit sein wird, dass Patienten sich zu Hause die für sie vom Arzt individuell zusammengestellte Rezeptur selbst ausdrucken können, wird – so die Expertenmeinung – noch viel Zeit vergehen. Die derzeitigen Anwendungsfelder beschränken sich ausschließlich auf hochspezialisierte individuelle Medikation.

Convenience & Sicherheit

Individualisierte Medikation ist ein Feld, das im besonderen Maße den Krankenhaus- und Pflegesektor betrifft. Damit Patienten die richtigen Arzneicocktails erhalten und Pflegekräfte bei der notwendigen Zusammenstellung der Arznei entlastet werden, können Tabletten bedarfsgerecht verblistert werden.

Blisterautomaten in Apotheken oder Blisterzentren verpacken den individuellen Tablettenmix für die Patienten luftdicht in einem hygienischen Beutelstrang, der gleichzeitig sicherstellt, dass die Einzeldosen beschriftet und in der richtigen Reihenfolge geliefert werden. Falsche Dosierungen oder Verwechslung bei den Medikamenten können so vermieden werden.

Kostendruck & Anlageneffizienz

Bei all den positiven Marktentwicklungen der Pharmabranche darf nicht unerwähnt bleiben, dass dem Wachstum ein enormer Kostendruck im Gesundheitssystem zahlreicher Länder gegenübersteht. Zwangsrabatte, Preisgrenzen oder Erstattungsmodelle zwingen die Hersteller oftmals dazu, die Kosten pro Packung zu senken. Maschinen- und Anlagenhersteller müssen daran arbeiten, die Gesamtanlageneffizienz zu verbessern. In der Zukunft von Industrie 4.0 bedeutet das, integrierte Systeme mit zuverlässiger Verfügbarkeit und einer kontinuierlich hohen Produktqualität zu nutzen. Nur so sind die Anbieter in der Lage, an dem sich dynamisch entwickelnden Markt langfristig mitzuhalten.


Inhaltsverzeichnis

Dieser Fachartikel wurde von der freien Journalistin Melanie Streich im Auftrag der Messe Düsseldorf verfasst.

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[1] - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/238023/umfrage/weltweite-arzneimittelausgaben/

[2] - https://www.pharmaindustrie-online.de/case-studies/echtzeitkontrolle-von-aufreinigungsprozessen-fuer-biopharmazeutika-erstmals-moeglich

[3] - https://population.un.org/wpp/Publications/Files/WPP2019_10KeyFindings.pdf

[4] - The Personalized Medicine Report, PMC, 2017

Unternehmensinformation

Messe Düsseldorf GmbH

Stockumer Kirchstr. 61
DE 40474 Düsseldorf
Tel.: 0211 4560-01
Fax: 0211 4560668

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