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15.11.2017

Sind die Rohstoffe sicher?

Aktuelle Umfrage zur Stoffsicherheit

(© Jaimie Duplass)

(© Jaimie Duplass)

Vor allem drei für die Kunststoffindustrie wichtige Chemikalien sind derzeit in der Diskussion:

  • Hexabromcyclododecan (HBCD) darf als Flammschutzmittel seit August 2015 nicht mehr eingesetzt werden. Der Stoff wurde von der internationalen Stockholm-Konvention als in der Umwelt schwer abbaubarer organischer Schadstoff (POP) eingestuft
  • Seit 2012 ist Diisocyanat Gegenstand regulatorischer Verfahren, weil er stark sensibilisierend wirkt und Atemwegerkrankungen auslösen kann. Die EU-Kommission entscheidet derzeit über einen Beschränkungsvorschlag für Diisocyanate (siehe Kunststoffe 11/2017)
  • Titandioxid ist aktuell in der Diskussion bei EU-Kommission, Behörden und Industrieverbänden. Es steht im Verdacht krebserregend zu sein

Trotz unterschiedlicher Fälle lässt sich immer wieder eine ähnliche Dynamik und Positionierung bei solchen Ereignissen erkennen: Nach einem Anfangsverdacht greift die Politik das Thema auf. Es werden wissenschaftliche Studien und Gutachten erstellt. Die Industrieverbände positionieren sich zugunsten der Unternehmen. Nach einer regen Diskussion werden Regulierungs- und Beschränkungsvorschläge erarbeitet, am Ende steht meist ein Kompromiss sowie ein EU-Beschluss.

Danach müssen Behörden und Betriebe die neuen Verordnungen, Verbote oder Beschränkungen umsetzen. Die bürokratischen Mühlen mahlen dabei oft lange und sind für Außenstehende oft schwierig zu durchschauen. Die Konsequenzen bekommt dann allerdings oft jeder auch noch so kleine Betrieb, der mit den entsprechenden Stoffen umgeht, zu spüren.

Deswegen möchten wir von Ihnen wissen: Halten Sie die chemischen Stoffe der Kunststoffindustrie für sicher und ausreichend reguliert?

Halten Sie die chemischen Stoffe der Kunststoffindustrie für sicher und ausreichend reguliert?



Weiterführende Information
  • 05.09.2017

    Titandioxid am Pranger

    Meinung

    Die Gefahren chemischer Stoffe selbst richtig einzuschätzen ist für viele Menschen unmöglich. Deswegen müssen die meisten auf gesetzliche Regulierungen und die produzierende Industrie selbst vertrauen. Das führt immer wieder zu Verdachtsfällen, wie aktuell gegenüber dem wichtigen Weiß-Pigment Titandioxid.   mehr

  • 04.09.2017

    Verdacht auf krebserzeugende Wirkung

    Unangemessene Risikoeinstufung von Titandioxid

    Erhebliche Verwendungseinschränkungen wären die Folge einer harmonisierte Einstufung. Sie würde den Aufwand bei Herstellung, Verarbeitung, Vermarktung und Entsorgung sehr stark erhöhen.   mehr

  • 20.04.2017

    Problematische Altlasten

    Meinung

    Dämmstoffe, die mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt wurden, unterliegen mittlerweile strengen Entsorgungsregeln. Eine Aktionsgemeinschaft aus Kunststoffverbänden und Unternehmen hat nun ein Positionspapier für die Entsorgung belasteter Abfälle erarbeitet.   mehr

    1 Kommentar
  • 19.04.2017

    Sichere Verwertung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle

    Verbände gründen die Aktionsgemeinschaft AG EHDA

    Dämmstoffabfälle, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten, sollen wieder als „nicht gefährlichen Abfall“ eingestuft werden.   mehr

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