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16.04.2019

Kunststoff im Spiegel der Öffentlichkeit

Umfrage zu den Auswirkungen des Kunststoff-Images

Das bislang gute Image der Kunststoffe hat durch die Abfallprobleme stark gelitten ( © 123RF.com/Gunnar Pippel)

Laut einer aktuellen und repräsentativen Befragung von PlasticsEurope ist das Image der Kunststoffe so schlecht wie noch nie und unterschreitet sogar die Zustimmungswerte, die Anfang der 90er-Jahre der Auslöser für eine umfassende Imagekampagne zugunsten des Werkstoffs Kunststoff waren.

Die Fotos und Videos von an Kunststoffabfällen qualvoll verendeten Meerestieren, die in fast allen Publikumsmedien in Zusammenhang mit Marine Litter oder Mikroplastik gezeigt werden, haben dem Image des Werkstoffs sehr geschadet. Gerade diese emotionalen Bilder erschweren es den Kunststoffverbänden und Industrievertretern, die öffentliche Diskussion über die zunehmende Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffabfälle auf sachlicher Ebene zu führen.

Wir wollten von unseren Nutzern wissen, ob Sie schon Auswirkungen des beschädigten Kunststoff-Images feststellen können. Sehen Sie hier das Ergebnis unserer Umfrage!

Bereitet Ihnen das aktuell schlechte Image von Kunststoffen Probleme?


Nein, bislang sind keine Auswirkungen spürbar.

 
30,43%

Ja, trotz guter Vorzeichen sind die Geschäftszahlen rückläufig.

 
10,87%

Ja, als Kunststoffverarbeiter wird es zunehmend schwieriger, motivierte Mitarbeiter zu finden.

 
22,83%

Ja, im privaten Bereich werde ich vermehrt von Freunden und Bekannten auf das schlechte Image angesprochen.

 
64,13%

Weiterführende Information
  • 02.04.2019

    Kunststoff-Image so schlecht wie nie

    Kommunikationskampagne soll Fakten zu Verpackung vermitteln

    Ende des Jahres führt PlasticsEurope traditionell eine Umfrage über das Image von Kunststoff und Kunststoffindustrie durch. Diesmal mit alarmierendem Resultat.   mehr

2 Kommentare
  • 23.04.2019 von keine Panik !

    In meinem Bekanntenkreis ist die Kunststoff-Stimmung inzwischen wieder positiv.
    Nachdem ich u.a. den Kids erläutert habe, dass es ohne Kunststoffe keine Handys / Smart Phones, keine Playstations etc. gäbe, hatte der Kunststoff gewonnen....
    Und nachdem die Älteren begriffen haben, dass sie ohne Kunststofffasern kaum noch Kleidung bekommen würden und ein modernes Auto ohne Kunststoffe auch nicht mehr bestehen kann, ganz abgesehen von den täglichen Dingen des Lebens, die heute schon nicht mehr mit Kunststoffen in Verbindung gebracht werden, weil es sie sonst gar nicht gäbe, stellte sich positives Umdenken ein.
    Problematisch wird die Diskussion allein beim Thema Verpackung, und hier liegt tatsächlich einiges im Argen. Aber auch hier hat der Kunststoff nachweisbare Vorteile, wenn diese nicht direkt aus teils marketingtechnischen Gründen wieder zunichte gemacht werden.
    Wir sollten die Vorteile der Kunststoffe in den Vordergrund stellen, die spezifischen Nachteile allerdings auch nicht schön reden.
    Kunststoffe sind heute ein Teil unseres Lebens, ohne sie geht fast gar nichts mehr.

  • 23.04.2019 von Emotionale Pro-Kunststoffwerbung ist nötig - nur wenige interessieren sich für Fakten

    Denken tut weh, sich über Fakten zu informieren, ist anstrengend. Die Informationsblätter der Industrie sind zum Einschlafen dröge geschrieben. Wir müssen das schlichte Volk emotional dort abholen, wo es gerade steht (sitzt, liegt, sich in Vorurteilen wälzt usw.). Die Vorbeter der grünen Pseudoreligion haben es leichter, weil sie auf Fakten keinerlei Rücksicht nehmen müssen. Die Kunst ist nun, die Fakten emotional aufzuladen, sie zu vereinfachen, ohne sie zu verfälschen - das war noch nie einfach, aber es ist machbar! Kleines Beispiel frei gekürzt nach dem "Handbuch Spritzgießen" von Johannaber + Michaeli:
    Dank Kunststoff gibt es noch Elefanten!
    Im Jahr 1868 wurde das Elfenbein knapp – Billard war große Mode in den USA und eine Unmenge Elefanten wurden getötet, um aus den Stoßzähnen Billardkugeln zu drehen.
    Die Elefanten standen kurz vor der Ausrottung, aber 1869 wurde der Kunststoff Celluloid erfunden. Die Kugeln aus Celluloid setzten sich sofort durch – die Elefanten waren gerettet.
    Geht doch! Wir müssen die Meinungsführerschaft zurückgewinnen und die blöden Sprüche der Gegner als das entlarven, was sie sind. Wenn es heißt "diese Tüte ist aus Papier, damit sie nicht aus Plastik ist" muss man dem Volk klarmachen, dass die Papierfasern nur dank Chlorchemie reißfest werden - und die Ökobilanz einer PE-Tasche einfach besser ist.
    Öl einfach verbrennen? Oder sinnvoll nutzen und nochmal nutzen und nochmal recyclen und nochmal und erst am Ende thermisch verwerten? Wir brauchen grafisch gut gemachte Schaubilder, die Energie- und Stoffflüsse anschaulich machen. Und gute Texte. Sollen wir bei jeder Lüge der grünen Weltenretter den Kopf immer noch tiefer einziehen?

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