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19.05.2017

Fauler Kompromiss oder gelungene Initiative?

Kunststoffe-Umfrage zum Verpackungsgesetz

Neues Verpackungsgesetz: Mehr Recycling braucht das Land (© Fotolia. com/nordroden)

Neues Verpackungsgesetz: Mehr Recycling braucht das Land (© Fotolia. com/nordroden)

Aus dem geplanten Wertstoffgesetz wurde nichts, nun soll es das Verpackungsgesetz richten. Nach langem Hin und Her hat der Bundesrat diesem Mitte Mai zugestimmt. Ziel: Deutschland auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft voranbringen.

Derzeit landet fast die Hälfte der im gelben Sack und in der gelben Tonne gesammelten Verpackungsabfälle in der Müllverbrennungsanlage. Höhere Recyclingquoten sollen das ändern. Die Quote für Kunststoffverpackungen steigt bis zum Jahr 2022 von derzeit 36% auf 63%. Bei Metallen, Papier und Glas soll sie auf 90% ansteigen. Auf die ursprünglich geplante flächendeckende Einführung einer Wertstofftonne wird verzichtet.

Mehrweg stärken

Beim Einkaufen finden Kunden bald Schilder an den Regalen, die anzeigen, wo Mehrwegflaschen stehen. Außerdem müssen sie auf einige Getränke Pfand zahlen, die bisher pfandfrei waren. Ziel der Bundesregierung ist es, dass eine Mehrwegquote von 70% erreicht wird. An den Mülltonnen ändert sich nichts, was vor allem Umweltschützer für den größten Fehler des Gesetzes halten.

Selbst Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hätte sich mehr vorstellen können – doch nun sei es besser, diesen Kompromiss zu haben, als gar keinen. Aber wie steht die Kunststoffindustrie zum neuen Verpackungsgesetz?

Stimmen Sie jetzt ab!

Halten Sie die Quoten für Kunststoffverpackungen für sinnvoll?



Welche Auswirkungen hat das Verpackungsgesetz auf den tatsächlichen Anteil der Wiederverwertung von Kunststoffen?



Welche Auswirkungen hat das Gesetz auf die Abfallmenge?



Welche Auswirkungen hat es auf die Kosten für die Sammlung von Verpackungsabfälle



Erwarten Sie Impulse für neue Technik?



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