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Standardthermoplaste - Polypropylen (PP)

Marktentwicklung Polypropylen (PP)

Die weltweite Nachfrage für PP lag im Jahr 2012 bei 54 Mio. t. Davon entfielen 8,6 Mio. t (16 %) auf Europa, 9,2 Mio. t auf Nordamerika (17 %), 3,2 Mio. t auf Südamerika (6 %) und 3,8 Mio. t auf den Mittleren Osten (7 %). 29,7 Mio. t der Nachfrage und damit über 50 % entfielen auf Asien. Beim Pro-Kopf-Verbrauch an PP liegen dagegen die Industrieländer mit bis zu 18 kg pro Jahr weit vorne. In manchen Entwicklungsländern liegt der Pro-Kopf-Verbrauch dagegen bei nur etwa 2 kg jährlich.

Regionale Verteilung des weltweiten PP-Verbrauchs im Jahr 2012 (Quelle: IHS Chemical Week)

Während sich in Europa im Jahr 2012 die Finanzkrise noch negativ auf den PP-Markt auswirkte, stieg die weltweite Nachfrage nach PP weiterhin an. Jedoch wird auch für Europa in den kommenden Jahren eine Erholung der Nachfrage und die Rückkehr zu normalen Wachstumsraten um die 2 % erwartet. Aus globaler Sicht konzentriert sich das Wachstum des PP-Verbrauchs allerdings auf rasch wachsende Märkte: in Schwellenländern in Asien, im Mittleren Osten, in Zentraleuropa und Südamerika. China ist mit einem erwarteten Wachstum von 7 % pro Jahr für die nächsten fünf Jahre eine tragende Kraft für den Anstieg des PP-Verbrauchs.

Die weltweite Produktionskapazität für PP betrug im Jahr 2012 65 Mio. t, davon befinden sich 17 % in Europa. Rund 49 % der weltweiten PP-Kapazitäten befinden sich in Asien, 14 % in Nordamerika, 12 % im Mittleren Osten und 5 % in Südamerika. Investitionen in einen Ausbau der PP-Kapazität werden sich in den kommenden Jahren insbesondere auf Regionen mit vorteilhaften Rohstoffpreisen und raschem Nachfragewachstum konzentrieren, wie etwa Asien und Russland. Eine Alternative ist die Monomerproduktion aus alternativen Quellen, etwa mithilfe von Metathese aus Ethylen auf Basis von Erd- bzw. Schiefergas oder aus biogener Produktion. Während Erstere in den nächsten Jahren etwa im Mittleren Osten und in Nordamerika bereits eine wichtige Rolle spielen könnte, sind die Zukunftsaussichten für Letztere noch völlig unklar.

PP-Fasern

Etwa ein Viertel der gesamten PP-Nachfrage entfällt auf Faseranwendungen, was in Europa ein Volumen von etwa 2,4 Mio. t/a bedeutet. Dieser Markt ist stark fragmentiert in Hinblick auf Produktionsprozesse, Produkte und Endanwendungen.

Segmentierung des PP-Marktes für Faseranwendungen (Quelle: EATP)

Jeder der verschiedenen Verarbeitungsprozesse für PP verlangt nach besonderen Eigenschaften des Materials. Die Herstellung von Spinnvliesen kennzeichnet sich dadurch, dass extrudierte, geschmolzene PP-Endlosfäden von einem bewegten Förderband aufgenommen und direkt in Form des Spinnvlieses abgelegt werden. Im Unterschied dazu werden beim Meltblown-Verfahren die Filamente aufgrund der niedrigen Viskosität des Polymer (hoher Schmelzindex, MFI) und der Charakteristik der Anlage (Düse mit mehreren hundert Spinnbohrungen und hohe seitliche Luftströme) zu Feinstfäden gezogen, ehe sie auf das Siebband geblasen ein Vlies bilden. Dadurch eignen sich Meltblown-Spinnvliese besonders als erstklassige Filtrationsmedien (Luft-, Flüssig-, Partikelfiltration) und finden ihre Anwendung unter anderem in Hygieneartikeln sowie Luft- und Pollenfiltern. Da Meltblown-Vliesstoffe in sehr feinen Schichten extrudiert werden und damit nur sehr geringe Festigkeiten aufweisen, werden sie üblicherweise im Schichtverbund mit Spinnvliesen kombiniert.

Stapelfasern werden in einem breiten Anwendungsfenster von textilen Applikationen, von Teppichgarn bis hin zu Vliesstoffen (Nonwovens) verwendet. Sie werden hergestellt, indem Endlosfasern in kurze Stücke geschnitten werden. Ähnlich der natürlichen Wolle, werden sie anschließend gesponnen und z.B. zu Teppichgarn verdreht.

Petar Doshev, Lena Hinterleitner-Tomczak, Petra Popp, Kurt Stubenrauch, Tung Pham, Michael Tranninger, Markus Gahleitner : Polypropylen (PP), Kunststoffe 10/2013

Weiterführende Information
  • Standardthermoplaste - Polypropylen (PP)

    Polypropylen (PP)

    Neben der Anwendung als synthetische Fasern und als Verpackungswerkstoff kommt PP auch als Gehäusewerkstoff sowie im Fahrzeugbau zum Einsatz. Die maximale Dauereinsatztemperatur liegt bei etwa 100 °C.   mehr

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