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Hochleistungskunststoffe - Polyaryletherketone (PAEK)

Marktentwicklung Polyaryletherketone (PAEK)

Der weltweit führende Hersteller von PAEK ist Victrex plc., Thornton Cleveleys/ Großbritannien. Zu den Produkten im Geschäftsbereich Victrex Polymer Solutions zählen Victrex PEEK-Polymer, Victrex HT, ST und WG, Aptiv-Folien, Vicote Beschichtungen und Victrex Pipes. Der zweite Geschäftsbereich Biomaterials Solutions, Invibio, vermarktet mit PEEK-Optima die Produktfamilie implantierbarer Polymertypen.

Aufteilung des Absatzes von PEEK nach Marktsegmenten (Quelle: Victrex)

Seit dem Spin-off im Rahmen eines Management-Buyouts 1993 von der ICI (Imperial Chemical Industries) hat Victrex die Produktpalette, Anwendungen und Produktionskapazität kontinuierlich ausgebaut. Am Hauptsitz in Thornton Cleveleys befinden sich die PAEK-Produktionsanlagen mit einer derzeitigen Kapazität von 4250 t/a – einschließlich der Produktion von PEEK-Folien (Aptiv), Compounds, Beschichtungen (Vicote), Rohren und Granulat. An zwei weiteren Standorten in Großbritannien wird der Rohstoff zur PEEK-Produktion hergestellt, sodass Victrex mit seiner voll integrierten Lieferkette eine Alleinstellung hat. Mit Technologiezentren am Hauptsitz sowie in Schanghai und Tokio stellt Victrex Verarbeitern und OEMs vor Ort Prüfmöglichkeiten, Prototyping und Anwendungsentwicklung zur Verfügung. Durch den gezielten Aufbau einer globalen Vertriebsorganisation mit eigenen Standorten in bedeutenden Regionen deckt Victrex weltweit wichtige Märkte ab, darunter Europa, die USA oder den asiatischen Raum. Victrex investiert zurzeit in eine Kapazitätserweiterung, um auch in Zukunft die für Kunden wichtige Liefersicherheit zu ermöglichen. Nur fünf Jahre nach Abschluss der letzten Produktionserweiterung im Jahr 2008 begann bereits der Bau der nächsten und damit dritten Anlage. 2015 wird sie am Hauptsitz des Unternehmens in Betrieb gehen und die Victrex PAEK-Gesamtkapazität um 70 % auf dann 7000 t/a erhöhen.

Produktion in Indien und China

Die anderen Hersteller produzieren in Indien oder China. So hatte beispielsweise Solvay SA, Brüssel/Belgien, 2006 die PEEK-Herstellung und die Produktionsanlage von Gharda Chemicals Limited, Mumbai/Indien, in Indien übernommen. Im Jahr 2011 hatte Solvay mit einer Kapazitätserweiterung von 70 % auf Grundlage der ca. 500-t-Anlage begonnen. 2013 folgte zudem die Inbetriebnahme einer Anlage zur Herstellung von PAEK- und PEEK-Compounds im chinesischen Changshu. Vermarktet werden die Produkte des Unternehmens unter KetaSpire PEEK und AvaSpire PAEK sowie unter Zeniva (PEEK). Die Evonik AG, Essen, bietet PEEK als Vestakeep PEEK an. Die Kapazität der Anlage in Changchun/China, in der das Joint Venture Jida Evonik High Performance Polymers seit 2005 produziert, liegt bei etwa 500 t/a. Weitere PAEK-Produzenten sind die regionalen PEEK-Hersteller in China, Panjin Zhongrun Chemicals Co. Ltd., Panjin, oder Jilin Zhongyan High Performance Engineering Plastic Co. Ltd., Changchun, sowie PEK/PEKK-Hersteller in Indien wie Rallis India Limited, Mumbai, und Gharda Chemicals. Die Kapazität der Unternehmen ist zu validieren.

Weltweiter Absatz

Seit der Einführung von PAEK hat sich der geschätzte Absatz kontinuierlich gesteigert, abgesehen von einer Nachfrageberuhigung 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise. 2010 lag das Niveau mit ungefähr 2760 t leicht über dem von 2008. 2011 stieg es auf etwa 3400 und 2012 auf circa 3620 t. Für die ersten sechs Monate 2013 liegt der Absatz bereits bei etwa 1800 t. Bei Victrex war im Geschäftsjahr 2012 (01.10.2011 bis 30.9.2012) Europa nach wie vor der größte Absatzmarkt mit einem Anteil von etwa 50 %, gefolgt von Amerika und Asien mit 32 bzw. 18 %. Zu jeweils etwa einem Viertel werden die Polymere von Victrex im Transport- und im Elektroniksektor eingesetzt (26 bzw. 24 %), 11 % entfallen auf den Medizinbereich, die restlichen 39 % auf unterschiedliche industrielle Anwendungen.

Harald Hedderich: Polyaryletherketone (PAEK) , Kunststoffe 10/2013

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