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Leidenschaftliche Carbonverarbeiter

Bericht von der 10. Formula Student

Vom 28. Juli bis zum 2. August stand die Rennstrecke am Hockenheimring ganz im Zeichen der Formula Student Germany. 115 studentische Teams traten mit ihren selbstkonstruierten und gebauten Rennwagen gegeneinander an. Neben allerlei metallischem Materialeinsatz gab es auch interessante Entwicklungen aus Kunststoff, im speziellen dem Einsatz von Kohlefaserverstärkungen, zu sehen.

: Bei der Formula Student auf dem Hockenheimring gingen dieses Jahr 73 Teams mit Verbrennungsmotoren und 39 mit Elektromotoren an den Start (Bilder: M. Ehrhardt, F. Gründel, Hanser)

Röhrende Motoren und quietschende Reifen bei strahlendem Sonnenschein charakterisierten die zehnte Formula Student Germany (FSG), die vom 28. Juli bis zum 2. August auf dem baden-württembergischen Hockenheimring stattfand (Bild 1). In 115 Teams, bestehend aus insgesamt rund 3000 Teilnehmern, wetteiferten Studierende aus der ganzen Welt um den Titel. Für den Konstruktionswettbewerb mussten sie einsitzige Formel-Fahrzeuge konstruieren und bauen, sowie einen tragfähigen Businessplan und einen Vermarktungskonzept für die Kleinserienfertigung ihres Rennboliden erarbeiten. Das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion, Finanzplanung, Verkaufsargumentation und Rennperformance sollte am Ende den Titel gewinnen. Neben den mit Verbrennungsmotoren angetriebenen Fahrzeugen wird der Wettbewerb seit 2010 auch für elektrisch angetriebene Rennautos ausgetragen.

Die Gewinner 2015

Das Gemeinschaftsteam der DHBW Ravensburg und der Oregon State University/Oregon/USA präsentierte das beste Gesamtpaket mit Verbrennungsmotor. Im finalen 22-Kilometer-Ausdauerrennen hielten sie als eines der Topteams durch und überzeugten zudem mit guten Rundenzeiten. Es folgte auf Platz zwei das Team der Universität Stuttgart und auf Platz drei die Fachhochschule Graz/Österreich.

Die Formula Student Electric, bei der dieses Jahr 39 Teams an den Start gingen, hatte die TU Delft/Niederlande die Nase vorne. Dahinter lagen die ETH Zürich/Schweiz und das Greenteam der Universität Stuttgart. Letzteres hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung von sich reden lassen. Ihr Elektrorennwagen knackte mit einer Beschleunigung von null auf 100km/h in 1,779s den bisherigen Weltrekord.

Highlights und Trends aus Kunststoffperspektive

Bild 2: Blick in den Fußraum eines Rennboliden. Während Gaspedale oft aus CFK-Werkstoffen bestehen, traut aber bisher kein Team an ein CFK-Bremspedal

Weil schnelle Fahrzeuge möglichst leicht seien müssen, kommen neben vielen Kernbauteilen aus Metall auch Kunststoffen eine immer höhere Bedeutung zu. Besonders faserverstärkte Materialien im Bereich großvolumiger Verkleidungen, etwa des Monocoques oder der Flügelaerodynamik sind dafür prädestiniert. Viele Teams konstruieren und bauen bereits mit Kohlefasern, mache experimentieren sogar mit Konstruktionsbauteilen. Dazu gehören beispielsweise Felgen aus Vollcarbon und dünne, aber stabile Verstrebungselemente für die Radaufhängung. Auch im Bereich der Pedale werden verstärkte Kunststoffe eingesetzt. Während Gaspedale dabei schon fast der Standard sind, traut sich aber bisher noch kein Team an ein Bremspedal (Bild 2). Einige Teams überlegen und versuchen kohlefaserverstärkte Bauteile (CFK) auch im Motorraum einzusetzen, Anwendungen gab es hierzu aber dieses Jahr aber noch nicht zu sehen. Etwa 90 bis 95% aller Teams setzen bei ihren in der Fertigung ihrer Prototypenteile vorimprägnierte Prepregs ein.

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Hören Sie hier das Auto der Universität Paderborn mit Verbrennungsmotor bei der Geräuschmessung. Im Leerlauf und bei einer durch die Bauart vorgeschriebenen Drehzahl darf der Lärmpegel des Motors nicht höher als 110 dBA sein. Am Ende hört man den Jubel des Teams, das Auto hat den Test bestanden (Ton: F. Gründel,Bild: M. Ehrhardt)


Inhaltsverzeichnis

Autorin: Franziska Gründel ist Fachredakteurin des Portals Kunststoffe.de


Mediathek

Formula Student Germany 2015

Weiterführende Information
  • Kunststoffe im Automobil

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