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03.05.2019

Einfärben von Polyolefin aus Recyclingmaterial

Sparsamer Farbeinsatz trotz Rezyklat

Muster der neuen Verarbeitungstechnik: Auch mit dunklem Recyclingmaterial sind effektvolle Farbtöne wie in Metallic und Pastell möglich (© Finke/Engelbert Schmitz)

Die Karl Finke GmbH & Co. KG, Wuppertal, wird auf der Kuteno-Messe vom 7. bis 9. Mai 2019 in Rheda-Wiedenbrück ein neues Verfahren zur Herstellung von Polyolefin-Flaschen mit hohen Rezyklatanteil vorstellen. Es soll laut Hersteller mit geringem Pigmenteinsatz ein verlässliches Farbergebnis ermöglichen. Durch eine Coextrusionsanlage können Recyclingmaterial und Neumaterial getrennt verarbeitet und in verschiedene Schichten eingebracht werden. Die Außenschicht besteht so steht aus neuem Material. So muss das Färbemittel die Farbe des Rezyklats nicht überdecken und kann äußerst sparsam eingesetzt werden.

Da die äußerste Schicht nicht aus Recyclingmaterial besteht, ergibt sich für die Dekoration zusätzlicher Gestaltungsspielraum. Auf dunklem Untergrund kann für die Außenschicht beispielsweise ein Masterbatch mit Interferenzfarbe aus der herstellereigenen Fibaplast-Reihe verwendet werden. Mit einem hochgefüllten Compound aus der Fibafekt-Reihe lassen sich Pastelltöne einstellen. So kann man dem Produkt beispielsweise einen Vintage-Look verleihen und damit die Recyclingidee auch in der Gestaltung unterstreichen. Auch bei hoher Pigmentbeladung im Compound sollen dabei streifenfreie Einfärbungen gelingen, so der Masterbatch-Hersteller.

Bis zu fünf Schichten können in dem von Finke entwickelten Verfahren coextrudiert werden. So ist es möglich Barriereschichten einzubauen, die den Kontakt zwischen Recyclingmaterial und Füllgut verhindern.

Heterogenes Rezyklat, homogene Farben

Uneinheitliche Materialqualität, insbesondere in Bezug auf die Farbe, ist ein häufiges Problem bei der der Verarbeitung von Rezyklaten. Das hat zur Folge, dass Recycler Färbemittel (meist Titandioxid) zumischen, um Farbunterschiede der Chargen auszugleichen. Dies beeinträchtigt allerdings die physikalischen Eigenschaften und die Verarbeitbarkeit der Kunststoffe, was wiederum deren Einsatzbereich stark einschränkt. Insbesondere wird ein weiteres Recycling deutlich erschwert, da mit jedem Zyklus zusätzliche Färbemittel eingebracht werden, die die physikalischen Eigenschaften des Polymers weiter verschlechtern.

Wenn das Rezyklat nicht eingefärbt wird, ist der Verarbeiter mit diesem Problem konfrontiert. Durch die Coextrusionstechnologie kann der Verarbeiter mit einem geringeren Pigmenteinsatz arbeiten und hat für die Gestaltung seiner Produkte mit Rezyklatanteil wesentlich mehr Gestaltungsspielraum.

Außerdem werden die Färbemittel für Biokunststoffe in Masterbatch-Form Fibaplast sowie das Additiv- und Masterbatchprogramm zur farbigen Lasermarkierung gezeigt. (fg)

Finke auf der Kuteno: Halle 2, Stand E9

Weiterführende Information
  • KUTENO – Kunststofftechnik Nord

    Die kompakte Zuliefermesse für die kunststoffverarbeitende Industrie

    Die KUTENO – Kunststofftechnik Nord ist die neue regionale, kompakte Zuliefermesse für die gesamte Prozesskette der kunststoffverarbeitenden Industrie. Als Fach- und Arbeitsmesse vom 7. bis 9. Mai 2019 in Rheda-Wiedenbrück ist sie die Plattform für den fachlichen Expertendialog.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 11/2018

    Farbige Lasermarkierung mit Fibaplast

    Karl Finke auf der Fakuma 2018

    Lasermarkierung ist die Methode der Wahl für die permanente Beschriftung, Kennzeichnung, grafische Gestaltung oder Funktionalisierung der Oberfläche von Kunststoffen. Daher tritt Finke mit einem umfassenden Additiv- und Masterbatchprogramm zur farbigen Lasermarkierung auf der Fakuma auf.   mehr

    Karl Finke GmbH & Co. KG

  • Erschienen in Kunststoffe 10/2017

    Finke zeigt Färbemittel Fibaplast für Biokunststoffe

    Bunte Nachhaltigkeit

    Nachwachsende Rohstoffe, die z. T. bioabbaubar sind, haben sich inzwischen am Markt etabliert. Nun ziehen auch Masterbatches und Färbemittel nach. Bei der Formulierung der Additive müssen einerseits die besonderen Eigenschaften und das Verhalten der Biokunststoffe bei der Verarbeitung berücksichtigt werden. Auf der Fakuma 2017 stellt Karl Finke dafür eine Masterbatch-Serie vor.   mehr

    Karl Finke GmbH & Co. KG

Unternehmensinformation

Karl Finke GmbH & Co. KG

Hatzfelder Str. 174-176
DE 42281 Wuppertal
Tel.: 0202 709060
Fax: 0202 703929

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