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15.12.2014

Prüfgerät BondMaster 600

Intuitive Prüfung von Verbundwerkstoffen

Das Handprüfgerät BondMaster 600 (Bilder: Olympus Deutschland GmbH)

Für die Prüfung von Verbundwerkstoffen mit Wabenstruktur, von Metall-Metall-Verbindungen oder von laminaren Verbundwerkstoffen bietet die Olympus Deutschland GmbH, Hamburg, das Prüfgerät BondMaster 600 an. Es kombiniert die Eigenschaften einer Bindungsprüfsoftware für mehrere Prüftechniken mit digitaler Elektronik sowie der Anzeige eines durchgängigen Signals. Das Prüfgerät verfügt über Direktzugriffstasten und einer klar strukturierten Bedieneroberfläche. Auf Grund der Benutzeroberfläche und dem vereinfachten Arbeitsfluss ist die Anwendung der Funktionen Archivieren und Berichterstellung laut Hersteller auch für unerfahrenere Prüfer möglich.

Das Prüfgerät verfügt über einen 5,7 Zoll großen VGA-Bildschirms. Durch einen Knopfdruck aktiviert, kann der Vollbildschirm in jedem Anzeigemodus und bei jeder Prüftechnik eingeblendet werden. Das Verbundwerkstoffprüfgerät ist für eine Reihe von Standardprüfmethoden programmiert, d. h. für Sender-Empfängermodus mit Hochfrequenz, Sender-Empfängermodus mit Impuls, Sender-Empfängermodus mit Mehrfrequenz, Resonanzmodus sowie einem deutlich verbesserten MIA-Modus (Analyse der mechanischen Impedanz).

Bei dem Verbundwerkstoffprüfgerät wurde auf ergnonomische Bedienung Wert gelegt

Bei dem Verbundwerkstoffprüfgerät wurde auf ergnonomische Bedienung Wert gelegt

Erkennen von kleinen Bindefehlern

Mit der Mechanical Impedance Analysis-Methode (MIA) wird die mechanische Impedanz oder Steifigkeit eines Materials gemessen. MIA-Sonden schallen auf einer festen hörbaren Frequenz. Änderungen der Steifigkeit des Materials werden als Änderungen der Amplitude und der Phasenlage in der Impedanzansicht (XY) des Prüfgeräts angezeigt. Mit dem kleinen Sondenkopf, der mit MIA eingesetzt wird und mit der hochleistungsfähigen Elektronik, sind sehr kleine Klebefehlern in Verbundwerkstoffen mit Wabenstruktur erkennbar. Das Gerät arbeitet in einem breiten Frequenzbereich von 2 kHz bis 50 kHz. Ein MIA-Justierassistenten unterstützt den Prüfer dabei, die bestmögliche Frequenz für das Auffinden von kleinen oder schwer erkennbaren Fehlern in Verbundwerkstoffen mit Wabenstruktur zu wählen.

Robust und widerstandfähig

Auf Grund des ergonomischen Aufbaus, eignet sich das Verbundwerkstoffprüfgerät auch zum Prüfen an schlecht erreichbaren oder unzugänglichen Stellen. Die werkseitig angebrachte Handschlaufe ermöglicht ungehinderten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.

Das robuste Gehäuse und ist auch unter harten Einsatzbedingungen Widerstandfähigkeit. Darüber hinaus verfügt es über eine lange Akkulaufzeit, ein luftdichtes und wasserfestes Gehäuse, rutschfeste Gummipuffer und einen Standfuß, der auch zum Aufhängen genutzt werden kann.

Zwei Modelle für Vielseitigkeit und Kompatibilität

Das Gerät ist in zwei Modellausführungen erhältlich. Das Grundmodell B600 besitzt alle Sender-Empfänger-Modi, das Modell B600M besitzt alle Klebeprüfmethoden. Das Upgrade vom Grundmodell auf das B600M kann über Fernaktivierung erfolgen.

Beide Modelle sind mit den BondMaster-Sonden des Herstellers kompatibel, auch mit PowerLink-Sonden. Für Sonden von anderen Herstellern stehen Adapterkabel als Sonderzubehör zur Verfügung.

Unternehmensinformation

Olympus Deutschland GmbH

Wendenstr. 14-18
DE 20097 Hamburg

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