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21.09.2017

FVK Hicompelt verbindet T-RTM und Guss-PA

Hoher Faservolumenanteil von bis zu 65 % in Serie

Timo Rothenbacher, Produktentwicklung bei Handtmann Elteka, zeigt einen Dachrahmen aus Hicompelt (im Einsatz bei einem Roding Roadster) mit Carbon- und Glasfasergelegen sowie direkt eingepressten Metalleinlagen (© Handtmann Elteka)

Die Albert Handtmann Elteka GmbH & Co. KG, Biberach, stellt ihre Verbundwerkstoff Hicompelt aus Carbon- oder Glasfasergelegen mit besonders hohem Faseranteil vor. Durch die Verwendung der herstellereigenen dünnflüssigen Gusspolyamide PA 6C oder PA 12C Lauramid als Matrixwerkstoff sei mit Hicompelt ein besonders hoher Faservolumenanteil von bis zu 65 % erzielen, so der Hersteller. Mit diesen beiden Thermoplasten werden Carbonfaser-, Glasfaser- oder auch Mischgelege infiltriert und in einem Near-Net-Shape-Verfahren endkonturnah hergestellt. Auch Metallelemente wie Bolzen oder Metallteile könnten bei der Herstellung formschlüssig eingebunden werden. Laut Hersteller verringert das Verfahren Material- und Prozesskosten, sodass Bauteile mit Zykluszeiten von nur drei Minuten produzierbar sind.

Im T-RTM-Verfahren (Thermoplastisches Resin Transfer Molding) wird das Matrixmaterial, ein PA 6C oder PA 12C, zunächst just-in-time aufgeschmolzen, in noch flüssiger Form in das vorgeformte Gelege eingebracht und anschließend zum jeweiligen Bauteil gepresst. Die Infiltration mit diesen Thermoplasten ermöglicht den hohen Faservolumenanteil. Nach der Entnahme aus der Presse benötigt das Bauteil quasi keine Nachbearbeitung, so die Pressemitteilung. Aufgrund der kurzen Zykluszeiten sollen mit einem Werkzeug auch Großserien realisierbar sein.

Kunststoff lässt sich vom Gelege trennen

Dachrahmen aus dem Verbundwerkstoff, gefertigt für einen Roding Roadster (© forward-engineering)

Der Verbundwerkstoff eignet sich Anwendungsfelder, in denen hohe Bauteilfestigkeit, aber möglichst niedriges Bauteilgewicht gewünscht wird. Getestet wird der neue Verbundwerkstoff laut Herstellerangaben bereits als Ersatz für Metallbauteile in einer neuen Generation von Fahrzeugen eines deutschen Automobilisten. Durch die Möglichkeit auch Metallbauteile kunststoffgerecht mit einzubinden, können diese Composites entweder mit angrenzenden Metallteilen vernietet oder verschweißt werden. Daneben arbeiten die Elteka-Ingenieure derzeit an Prototypen für noch leichtere Strukturbauteile unter anderem in Flugzeugen.

Im Gegensatz zu anderen Compositen soll Hicompelt durch Schweißen repariert werden. Durch diese Reparaturlösung ist nicht der komplette Austausch beschädigter Teile notwendig. Da es sich bei der Matrix um einen Thermoplast handelt, kann durch Erwärmung der Kunststoff leicht vom Gelege getrennt werden, so der Hersteller.

Vom 19. bis 21. September wird es am baden-württembergischen Gemeinschaftsstand bei der Composites Europe in Stuttgart präsentiert. (fg)

Weiterführende Information
  • Hybrider geht’s nicht
    Kunststoffe 02/2017, Seite 59 - 61

    Hybrider geht’s nicht

    Thermoplastmatrix-RTM am Dachrahmen des Roding Roadster

    Das T-RTM-Verfahren ist ein Technologiehybrid. Weltweit nehmen in Kürze die ersten Anlagen die Produktion auf, mit denen sich moderner...   mehr

    Diesen Artikel bieten wir Ihnen mit freundlicher Unterstützung der KraussMaffei Technologies GmbH kostenlos als PDF-Datei zum Download an.

Unternehmensinformation

Albert Handtmann Elteka GmbH + Co.KG

Hubertus-Liebrecht-Straße 21
DE 88400 Biberach/Riss
Tel.: 07351 34272-0
Fax: 07351 34272-30

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