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01.06.2016

Stade Pierre-Mauroy: Stadion mit Kunststoff-Profil

Kunststoff sorgt für Farb- und Lichtspiel

Wenn am 12. Juni 2016 ganz Fußballdeutschland nach Lille in Frankreich – genauer gesagt nach Villeneuve-d’Ascq – schaut, dann fiebert auch die BWF Offermann, Waldenfels & Co. KG, Offingen, mit. Und das nicht nur, weil die deutsche Nationalmannschaft an diesem Abend ihr erstes EM-Spiel gegen die Ukraine bestreitet. Der Unternehmensbereich BWF Profiles hat maßgeblich an der Außenbeleuchtung des Stade Pierre-Mauroy aus Kunststoff mitgewirkt. Die Chance für den Großauftrag in Frankreich bot sich 2009. Die Vertragsvergabe erfolgte zwei Jahre später.

Beim ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft werden auch die Kunststoff-Profile von BWF im Mittelpunkt stehen (© Elisa/Valode&Pistre Architectes/Atelier Ferret Architectures/Max Lerouge)

Im Windkanal sturmerprobt

Bis die endgültige Zusage kam, wurden die Profile und erforderlichen Extrusions-Materialien auf Herz und Nieren geprüft. Es erfolgten ausführliche Material- und Brandschutzprüfungen, Lebensdauersimulationen sowie Versuche im Windkanal.

An Materialien und Bauteile für das Stadion werden ganz bestimmte Anforderungen gestellt. Die Rohre und Profile müssen widerstandsfähig sein und dürfen nicht vergilben. Außerdem müssen sie Sturm und Witterungen standhalten. Die coextrudierten Rohre garantieren laut Hersteller eine optimale Stabilität bis zu einer Windstärke von 200km/h. Eine UV-Plus-Beschichtung sorge zudem für maximalen UV-Schutz.

An Rohe und Profile werden ganz bestimmte Anforderungen gestellt. Wind, Regen und UV-Licht stellen auch das Material vor große Herausforderungen (© Elisa/Valode&Pistre Architectes/Atelier Ferret Architectures/Max Lerouge)

In 23 LKW-Ladungen nach Frankreich

Im Februar 2012 begann dann die Produktion der Rohre mit einem Außendurchmesser von 212 mm und definierten Innenstegen. 30 000 m dieser Rohre wurden aus einem, von BWF Profiles selbst entwickeltem Compound coextrudiert. Doch wie sollten die fertigen Rohre pünktlich nach Frankreich kommen?

Das Unternehmen nahm die logistische Herausforderung an. In 23 LKW-Ladungen wurden die Rohre in 80 verschiedenen Längen nach Lille transportiert. Dort konnten sie pünktlich entladen und montiert werden.

Platz für 50 000 Besucher

Am 17. August 2012 öffnete die neue Heimat des Fußballvereins OSC Lille erstmals seine Pforten. Neben Fußballspielen finden hier auch andere Veranstaltungen wie Konzerte und Kulturevents statt. Je nach Konfiguration fasst das Stadion zwischen 25 000 und 50 000 Zuschauer.

In 23 LKW-Ladungen wurden die fertigen Rohre 2012 in 80 verschiedenen Längen transportiert (© Elisa/Valode&Pistre Architectes/Atelier Ferret Architectures/Max Lerouge)

Die freuen sich nicht nur auf spannende Sportwettkämpfe und musikalische Großereignisse. Die transparente Gebäudehülle aus Kunststoff ändert je nach Tageslicht und Jahreszeit seine Farbe. Die Lichtdurchlässigkeit und Spiegelungen sorgen für einen fließenden Übergang zwischen Arena und Umgebung.

Kathedralen aus Kunststoff

Das Stade Pierre-Mauroy war jedoch nicht der erste sportliche Großauftrag für das Unternehmen. Schon beim Bau der Allianz Arena war der Spezialist für Kunststoffrohre, -profile und -platten beteiligt. Kunststoffe.TV blickte bereits 2014 hinter die Fassade der multifunktionalen Arena und verglich sie, zusammen mit Stephan Nicolay, mit dem Olympiastadion in München.

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Den ganzen Beitrag "Kathedralen aus Kunststoff: Vergleich der Kunststoffdächer des Münchner Olympiastadions und der Allianz Arena" finden Sie hier

Melanie Ehrhardt, Redaktion


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