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03.10.2016

Serienreif: Dekorierte Kunststoffbauteile mit integrierter Sensorfunktion

Touchbedienfelder und -displays auf dem Vormarsch

Mechanische Knöpfe, Tasten und Schalter werden im Auto und in Geräten der Haushalts- oder Unterhaltungselektronik zunehmend ersetzt. Touchbedienfelder und -displays mit Sensortechnik sind auf dem Vormarsch. Auf der K2016 präsentiert die Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG, Fürth, serientaugliche und in Serie produzierte Kunststoffbauteile mit integrierter Sensorfunktion und neuem Oberflächendesign. Gezeigt werden Bauteile aus den Bereichen weiße Ware, Unterhaltungselektronik und Automobil. „Wir sind stolz darauf, mit dieser komplexen Technik den Weg in die industrielle Fertigung geschafft zu haben“, sagt Nick Wagner, Head of Plastics Decoration Sales and Marketing bei Kurz und Managing Director des Tochterunternehmens PolyIC.

7-Zoll-Touchbedienfeld auf gebogener Kunststoffblende mit PolyTC-Sensorfolie (© Kurz/PolyIC)

7-Zoll-Touchbedienfeld auf gebogener Kunststoffblende mit PolyTC-Sensorfolie (© Kurz/PolyIC)

Kunststoffbauteile werden bislang überwiegend in aufwendiger OCA-Technik (optically clear adhesives) meist manuell mit Sensoren ausgestattet. Von Kurz entwickelte Integrationsprozesse ermöglichen dagegen laut eigener Aussage schnelle und wirtschaftliche maschinelle Sensorapplikationen. Die Sensoren werden inklusive elektrischem Anschluss (Tail) mit dem Bauteil haftfest verbunden und sind danach sofort funktionsfähig. Hierfür werden von PolyIC entwickelte Sensorfolien namens PolyTC verwendet. Im Vergleich mit den für Sensoren häufig eingesetzten Folien aus ITO (Indium-Zinn-Oxid) seien die Folien der Kurz-Tochtergesellschaft mit hochaufgelösten Metallstrukturen auf Polyesterträger deutlich elastischer. Dadurch sind die Sensoren besser verformbar und auch für gekrümmte Oberflächen geeignet.

Oberflächendekoration und Sensorfunktion aus einem Guss

Ein weiterer Vorteil von PolyTC-Folien besteht nach Angaben des Herstellers in ihrer hohen Transparenz und Leitfähigkeit. Auch diese Eigenschaft prädestiniere sie für den Einsatz im Auto-Cockpit, wo Kunststoffbauteile mit einer Dicke von 2,5 und mehr Millimetern verbaut werden können.

Kurz hat Dekorationslösungen für Kunststoffbauteile entwickelt, die auf die Sensorapplikation abgestimmt sind. Werden Metalldesigns eingesetzt, verwendet Kurz nicht leitende, sogenannte NCVM-Folien (non conductive vacuum metallized), die das kapazitive Sensorfeld nicht beeinträchtigen. Für Oberflächen mit Dead-Front- (Verschwinde-) Effekt wurden transluzente Designs entworfen, die bei inaktiver Beleuchtung blickdicht sind und bei Sensoraktivierung ein hinterleuchtetes Bedienfeld sichtbar werden lassen. Für Spritzgussteile wurde ein kombinierter Prozess entwickelt, bei dem das Bauteil in einem Schuss dekoriert und mit Sensorfolie versehen wird. (me)

Diese und andere Entwicklungen zeigt Kurz auf der K2016 in Halle 5, Stand A19.

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG

Schwabacher Str. 482
DE 90763 Fürth
Tel.: 0911 7141-0
Fax: 0911 7141357

PolyIC GmbH & Co. KG

Tucherstr. 2
DE 90763 Fürth
Tel.: 0911 20249-0

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