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16.11.2011

Prüfmaschine für Scheiteldruckversuche

Rohre mit Durchmessern bis 4 m unter realitätsnahen Belastungen testen

Die Spezialprüfmaschine testet mittels Scheiteldruckversuche Kunststoffrohre mit Durchmessern von bis zu 4 m

Um Kunststoffrohre mit Durchmessern von bis zu 4 m unter realitätsnahen Belastungen prüfen zu können, hat die Hegewald und Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH, Nossen, eine Spezialprüfmaschine entwickelt. Die Anlage verfügt über einen 5 Meter hohen Rahmen und zeichnet sich durch einen sehr großen Prüfhub von 4200 mm aus. Für die Untersuchung werden Scheiteldruckversuche herangezogen. Dabei werden die Rohre mit einer Kraft von bis zu 50 kN belastet. So simuliert die Maschine realitätsnahe Belastungen, wie sie bspw. durch das Eigengewicht, den Druck des umgebenden Erdreichs ober bei Überfahrten von Lkws entstehen.

Ist der Prüfling eingespannt, wird eine flache Druckplatte aufgesetzt und der Druck mittels der softwaregestützten Ansteuerung erhöht. Der Probekörper wird – je nach Prüfvorschrift – auf bis zu 70 % der Ausgangshöhe flach gedrückt. Die Verformung wird direkt und ohne zusätzliche Messgeräte über die Aufzeichnung des Traversenwegs erfasst. Bei besonders nachgiebigen Außenstrukturen oder Einknicken des Rohres messen Extensometer die Veränderung der lichten Innenhöhe und ermitteln so den Verformungsgrad. Mithilfe der firmeneigenen Software Labmaster erfolgt ein Abgleich der gewonnenen Daten mit den entsprechenden Prüfvorschriften. Hierbei werden Materialverformungen, wie Risse oder Delaminationen (Trennung von Schichten) auch dann sichtbar, wenn sie mit bloßem Auge nicht erkennbar sind.

Die entwickelte Prüfmaschine hat der Kunststoffrohrhersteller Bauku Troisdorfer Bau- und Kunststoff GmbH, Wiehl, in Auftrag gegeben und ausgiebig getestet. Nach erfolgreicher Testphase wurde die Anlage bei einem Kunden der Bauku GmbH in Dubai installiert. Dort werden nun bspw. Prüfungen von Kühlwasserrohren für Großkraftwerke mit einem Durchmesser von bis zu 4 Metern realisiert.

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