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18.02.2020

PPS-Folie für 5G

Flüssigkristalline Polymere (LCP) ersetzen

Der 5G-Bereich wächst. Für die dort eingesetzten flexiblen Leiterplatten werden häufig flüssigkristalline Polymere verwendet. Sie bereiten allerdings oft Schwierigkeiten bei der Verarbeitung und sind teuer. Eine Alternative könnte eine spezielle PPS-Folie darstellen.

In 5G-Geräten stecken bisher häufig flexible Leiterplatten aus Kupfer und flüssigkristallinen Polymeren. Die Polymere sollen nun durch eine PPS-Folie ersetzt werden (© Toray)

In 5G-Geräten stecken bisher häufig flexible Leiterplatten aus Kupfer und flüssigkristallinen Polymeren. Die Polymere sollen nun durch eine PPS-Folie ersetzt werden (© Toray)

Speziell für 5G-Geräte hat das japanische Unternehmen Toray, Tokio, eine Polyphenylensulfid-Folie (PPS) entwickelt. Sie soll die positiven Eigenschaften von PPS und die von flüssigkristallinen Polymeren (LCP) verbinden. Viele für 5G ausgelegte Geräte nutzen folienartige flexible Leiterplatten, die ein isolierendes Trägermaterial mit einer dünnen Kupferfolie oder einem anderen leitfähigen Material verbinden. Als Trägermaterial kommen meist flüssigkristalline Polymere (LCP) zum Einsatz. Die dielektrischen Eigenschaften von LCP reduzieren die Übertragungsverluste im Hochfrequenzbereich, und die Polymere sind auch beim Löten der Leiterplatten wärmebeständig. Hohe Kosten und Schwierigkeiten bei der Verarbeitung des Materials stellen die Hersteller jedoch vor Probleme.

PPS löst Verarbeitungsprobleme

Diese Schwierigkeit möchte Toray mit der Torelina genannten PPS-Folie lösen. Wie herkömmliches PPS ist die Folie dem Unternehmen zufolge flammhemmend, chemisch beständig und wirkt elektrisch isolierend. Zusätzlich dazu erreicht sie nach Unternehmensangaben die dielektrischen Eigenschaften von LCP. Dabei soll das Material deutlich weniger anfällig für extreme Temperaturen oder Luftfeuchtigkeit sein und auch bei bis zu 250 °C formstabil bleiben. Erreicht wird das laut Toray durch eine Technologie, die die kristalline Struktur des Polymers kontrolliert und bei einer Dickenrichtung von 98 ppm/°C einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizient erreicht.

Besonders gut für den 5G-Bereich eignen soll sich das Material aufgrund seiner um 40 °C erhöhten Wärmebeständigkeit und der reduzierten Übertragungsverluste bei hohen Frequenzen. Gerade diese reduzierten Verluste helfen, Hochgeschwindigkeitskommunikation auch bei schwankenden Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnissen zu stabilisieren. Torelina wurde inbesondere für Smartphones entwickelt, soll aber auch in Fahrzeugen und Basisstationen eingesetzt werden. (fs)

Weiterführende Information
  • Schrumpf ist Trumpf
    Kunststoffe 01/2020, Seite 30 - 31

    Schrumpf ist Trumpf

    Wie sich die Nachhaltigkeit von PET-BO-Folien steigern lässt

    Lebensmittelverpackungen, Smartphones und Solarpanele: Weltweit ist biaxial orientierte Polyesterfolie im Einsatz. Doch das Material wird...   mehr

  • Erschienen am 12.11.2019

    Mit nur wenigen Mikrometern zu besserem Klang

    Membranen von Mikrolautsprechern aus PEEK

    Victrex hat eine Produktreihe ultradünner APTIV-DBX-Folien für Mikrolautsprecher eingeführt. Die 3 bis 6 µm dicken Folien sollen in Smartphones und Kopfhörer zum Einsatz kommen.   mehr

    Victrex Europa GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2019

    Prozessüberwachung mit Smartphone

    Gefran auf der K 2019

    Neben dem physikalischen Verständnis, durch welches pvT-Verhalten ein zu verarbeitender Kunststoff gekennzeichnet ist, erfordert die...   mehr

  • Immun gegenüber Kriechströmen
    Kunststoffe 07/2019, Seite 75 - 77

    Immun gegenüber Kriechströmen

    Toray entwickelt PPS mit CTI-Stufe 0 für Anwendungen bis 600 Volt

    Durch eine patentierte Kunststofflegierung auf Basis von Nanotechnologie entstehen PPS-Compounds, die auch bei hohen Spannungen...   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 05/2019

    PPS mit hoher Flexibilität

    Für den Einsatz in Rohren im Automobil

    Der japanische Materialkonzern Toray Industries, Inc. hat ein neues, sehr flexibles Polyphenylensulfid (PPS) entwickelt. Das Material soll laut eigenen Aussagen den weltweit höchsten Flexibilitätsgrad bei PPS ausweisen, ohne dabei an Hitze- und chemische Beständigkeit einzubüßen.   mehr

    Toray Resins Europe GmbH (TREU)

  • 29.01.2019

    Toray eröffnet Automotive Center Europe

    Japanischer Materialkonzern in Neufahrn bei München

    Der japanische Materialhersteller Toray Industries, Inc. hat ein sein Automotive Center Europe (AMCEU) in Neufahrn bei München eröffnet. Das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum widmet sich den materialtechnischen Herausforderungen der Automobilindustrie.   mehr

Unternehmensinformation

Toray Resins Europe GmbH (TREU)

Frankfurter Str. 227
DE 63263 Neu-Isenburg
Tel.: 06102 7999-2713

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