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09.10.2017

Organoleptisch geprüfte Masterbatches Pure

Umfangreicher Service zur Qualitätssicherung

Für ihre Masterbatch-Produkte hat die Gabriel-Chemie Gesellschaft m.b.H., Gumpoldskirchen/Österreich, das Qualitätssicherungspaket Pure entwickelt. Es soll Masterbatch-Kunden eine laut Unternehmen die umfassende Transparenz über Physiologie der Ingredienzen bieten und das Risiko für geschmackliche und gesundheitliche Beeinträchtigungen auf ein Minimum reduzieren. Der Service beruht auf zwei – in der Branche als Standard anerkannten – Prüfmethoden für die Eingangs- bzw. Ausgangsprüfung von Produkten. Je nach Kundenwunsch sind unterschiedliche Prüf- und Analyseergebnisse in entsprechenden Dokumenten ausweisbar.

NIAS-Bewertung mittels Gas-Chromatographie

Die EU-Verordnung 10/2011 behandelt Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Stoffe, die bei der Herstellung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff verwendet werden, können Verunreinigungen enthalten.
Mittels Gaschromatographie ist Gabriel-Chemie in der Lage, sämtliche Rohstoffe auf das Vorhandensein von flüchtigen, organoleptisch relevanten NIAS (Non-Intentionally Added Substance) zu prüfen. Im Chromatogramm auffällige Konzentrationen von nicht zugelassenen Substanzen werden in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut IVV Freising exakt mittels Massenspektrometrie analysiert. Sollte die auffällige Substanz für die Risikobewertung relevant sein, wird ermittelt, über welchen Rohstoff die Einbringung der Substanz erfolgt ist und es werden alternative Rohstoffe geprüft. Erst wenn sämtliche Konzentrationen unterhalb der substanzspezifischen, organoleptisch relevanten Konzentration liegen, wird ein Zertifikat, dem eine ausführliche Bewertung beiliegt, ausgestellt.

Organoleptische Beurteilung mittels Sensorik-Panel

Spritzgussteile werden in einem mehrstündigen Organoleptik Prüfprozess untersucht und bewertet. In ausgewählten Referenzflüssigkeiten – wie stilles Wasser einer standardisierten Marke – werden die Proben gelagert und Geschmacksabweichungen zur Blindprobe bewertet (© Gabriel Chemie/Hartwig Zoegl)

Bei der organoleptischen Beurteilung – dem zweiten Modul von Pure – dienen die sensiblen Sinnesorgane des Menschen als zuverlässiges Messinstrument. Nachdem sämtliche Rohstoffe die NIAS-Prüfung erfolgreich bestanden haben, werden im Testlabor unter kundennahen Bedingungen Spritzgussteile für die weitere organoleptische Beurteilung gespritzt.

Ein eigens ausgebildetes Sensorik-Panel untersucht und bewertet diese Spritzgussteile in einem aufwändigen, mehrstündigen Organoleptik Prüfprozess. In ausgewählten Referenzflüssigkeiten – wie stilles Wasser einer standardisierten Marke – werden die Proben gelagert und Geschmacksabweichungen zur Blindprobe bewertet. Als Ergebnis erhalten die Verarbeiter ein detailliertes Prüfprotokoll und -profil, in dem die organoleptische Unbedenklichkeit der Produkte dokumentiert ist. Aufgrund der professionellen sensorischen Ausbildung und des laufenden Trainings sowie der Größe des Panels handelt es sich laut Gabriel dabei um eine im Markt anerkannte, aussagekräftige Bewertung.

Spezifische Migrationsgrenzwerte einhalten

Die EU-Verordnung 10/2011 verpflichtet Hersteller von Lebensmittelkontaktmaterialien zur Überprüfung der Menge in Lebensmittel abgegebener Inhaltsstoffe. Für viele dieser Substanzen müssen spezifische Migrationsgrenzwerte (SML) eingehalten werden. Gabriel-Chemie trachtet danach, die Anzahl von Substanzen mit SML in ihren Produkten möglichst gering zu halten, dennoch lässt sich ihre Verwendung nicht immer vermeiden. Um einen groben Überblick über die zu erwartenden Mengen zu schaffen, erarbeitet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten eine Abschätzung der Konzentrationen von SML-regulierten Additiven in den Produkten. Die Konzentrationsangabe soll dabei über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehen. (fg)

Fakuma 2017: Halle B5, Stand 5204

Weiterführende Information
  • Fakuma 2018

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2018 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

Unternehmensinformation

Gabriel Chemie GmbH

Industriestr. 1
AT 2352 GUMPOLDSKIRCHEN
Tel.: +43 2252 63630-0
Fax: +43 2252 63660

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