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11.05.2017

Optical Bonding: Vakuumdosieranlage DC-VAC

Material, Maschine und Verarbeitung aus einer Hand

Mit jeder neuen Generation von Elektronikgeräten verlangen die Kunden nach höherer Leistung und verbesserten Funktionen. Das gilt auch für Displays: Bessere Lesbarkeit, höhere Strapazierfähigkeit, dünnere Designs und eine längere Lebensdauer sind nur einige der meistgefragten Qualitäten.

  • Vakuumdosieranlage DC-VAC: Unter Vakuum wird zunächst die Bondingmasse aufgetragen und die Bauteile anschließend unter Luftabschluss gefügt (© Rampf)

    Vakuumdosieranlage DC-VAC: Unter Vakuum wird zunächst die Bondingmasse aufgetragen und die Bauteile anschließend unter Luftabschluss gefügt (© Rampf)

  • Auf dem Weg zum Systemanbieter: Die konzipierten vollautomatischen Produktionssysteme beinhalten alle Arbeitsschritte zum Verkleben des Displays mit dem Rahmen (© Rampf)

    Auf dem Weg zum Systemanbieter: Die konzipierten vollautomatischen Produktionssysteme beinhalten alle Arbeitsschritte zum Verkleben des Displays mit dem Rahmen (© Rampf)

  • Optisch gebondete Displays sind keine Neuheit. Sie kommen seit über 30 Jahren beim Militär in den Bereichen der Luftwaffe und Marine zum Einsatz (© Rampf)

    Optisch gebondete Displays sind keine Neuheit. Sie kommen seit über 30 Jahren beim Militär in den Bereichen der Luftwaffe und Marine zum Einsatz (© Rampf)

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Um den steigenden Anforderungen an die optische Qualität der Displaysgerecht zu werden, hat die Rampf Holding GmbH & Co. KG, Grafenberg, ein vollautomatisches, teilweise patentiertes Fügeverfahren entwickelt, das den prozesssicheren, luftblasenfreien Auftrag von Bondingmaterialien mit anschließendem Fügen der Bauteile gewährleisten soll.

Entgasung bereits beim Materialauftrag

Bei dem Verfahren wird die Bondingmasse unter Vakuum aufgetragen und die Bauteile werden unter Luftabschluss im Vakuum gefügt. Durch die Dünnschicht-Entgasungstechnik der Einzelkomponenten ist die Verarbeitung hochevakuierter Bondingmaterialien möglich. Darüber hinaus erfolgt die Entgasung von Hinterschnitten und der Spalte zwischen Rahmen und Display bereits beim Materialauftrag. So wird das Risiko verringert, dass beim Füge- und Aushärteprozess Luftblasen eingeschlossen werden.

Der Auftrag der Bondingmasse erfolgt mit der Vakuumdosieranlage DC-VAC. Die Anlage ist für die Verarbeitung von ein- und zweikomponentigen Vergussmassen ausgelegt, verfügt serienmäßig über eine Vakuummaterialaufbereitung, und ist mit einem dynamischen Mischsystem ausgestattet. Durch das große Sichtfenster lässt sich der Vergussvorgang leicht einstellen und überprüfen. Die Vakuumkammer kann für manuelle Beschickung oder für die Integration in automatisierte Systeme ausgelegt werden.

Schlüsselfertige Systeme für das Optical Bonding

Zusätzlich zum Display-Fügeverfahren unter Vakuum beinhalten die vom Unternehmen konzipierten vollautomatischen Produktionssysteme alle Arbeitsschritte zum Verkleben des Displays mit dem Rahmen. Dazu gehören auch die benötigten Klebstoffe. So überzeugt der Silikonklebstoff Raku-Sil laut eigener Aussage durch folgende Eigenschaften:

  • 100 % Transparenz/Transmission
  • vollständige Klarheit, sehr niedriger Haze-Wert
  • stabile Farbwerte über die gesamte Lebensdauer
  • unterschiedliche Härtegrade von VLRH 20 bis VLRH 95
  • sehr gute Haftung

Diese sogenannten optisch, klaren Klebstoffe (Loca, liquid optically clear adhesives) sind für die großtechnische Verarbeitung auf Misch- und Dosieranlagen ausgelegt. Sie sind raumtemperaturhärtend und in unterschiedlichen Härten und Viskositäten (von flüssig bis thixotrop) verfügbar.

Darüber hinaus bietet Rampf auch Klebstoffe zum Fixieren von Displays, Rahmen, Halterungen usw. an. In Kombination sind diese auch für den Einsatz beim „Dam and Fill“-Verfahren geeignet, bei dem zunächst mit einem hochviskosen Klebstoff ein Damm dosiert wird. Dieser hält den leicht fließfähigen optischen Klebstoff in Position und trägt nach dem Fügen zusätzlich zur Haftung bei.

„Optical Bonding“ bedeutet „transparente Flüssigverklebung“ und beschreibt eine Klebetechnik, mit der optische Komponenten wie z.B. Displays, Touch-Panels oder Frontglas miteinander verbunden werden. Ursprünglich stammt das Verfahren aus der Militärtechnik. Erst der Trend der letzten Jahre zu immer leistungsfähigeren Displays mit PCT-Technologie (Projected Capacitive Touch) und vor allem der zunehmende Einsatz im industriellen Umfeld verhalfen dem Verfahren zu einem höheren Bekanntheitsgrad.

Das iPhone verschaffte ihm schließlich den kommerziellen Durchbruch. Dabei werden mit Hilfe eines hochtransparenten, indexangepassten Klebstoffs zwei Medien – bei Touch-Displays also Display und Touch-Bedienteil – miteinander verklebt. Auf diese Weise wird Kondensation verhindert. Das Display wird resistenter gegenüber Nässe, Staub und Temperaturschwankungen.

(me)

Unternehmensinformation

Rampf Holding GmbH & Co. KG

Albstr. 37
DE 72661 Grafenberg
Tel.: 07123 9342-0
Fax: 07123 9342-55

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