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02.10.2017

Für alle Arten von Kunststoffapplikationen geeignet

Hochgeschwindigkeits-Sintern auf Basis des Binder-Jettings

Mehrere kleine Gelenke, die ineinander gedruckt
wurden und eine stoffartige Beschaffenheit haben (© Voxeljet)

Der Hersteller industrieller 3D-Drucksysteme und Spezialist für Powder-Binder-Jetting von Kunststoff und Sand, Voxeljet, steht vor der Markteinführung des HSS-Prozesses („High Speed Sintering“). Das ursprünglich von Prof. Neil Hopkinson entwickelte Hochgeschwindigkeits-Sintern wurde von Evonik und der Loughborough University an Voxeljet lizensiert. In Kombination mit der Erfahrung auf dem Gebiet des Binder-Jettings wurde das HSS-Verfahren zu einer produktiven und präzisen Anwendung weiterentwickelt.

Das neue Verfahren ermöglicht das Drucken von Teilen, deren Qualität und Eigenschaften vergleichbaren Prozessen wie Multi-Jet-Fusion in nichts nachstehen. Voll funktionsfähige Prototypen wie Klammern, Schuhsohlen, Schnallen und andere Gebrauchsteile können für den Endverbraucher hergestellt werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten für HSS-Produkte bieten sich auch in der Gestaltung von Automobilinterieurs oder bei Produktverpackungen.

In Verbindung mit Voxeljets Einsteigersystem VX200 steht eine breite Palette an 3D-druckbaren thermoplastischen Materialien – darunter auch Elastomere – zur Auswahl. Die modulare Software ProPrint erlaubt Kunden in einem Entwicklungspaket uneingeschränktem Zugriff. So kann der Anwender das System programmieren und eigene Makros hinzufügen. Darüber hinaus verfügt es über eine Datenbank für Data Mining Prozesse, die individuell an verschiedene Bedürfnisse anpasst werden kann. Der Anbieter sieht durch die Breite der Druckköpfe ein hohes Potenzial, die Druckgeschwindigkeiten auf großen Plattformen zu steigern und die Produktivität gegenüber anderen Additive-Manufacturing-Prozessen weiter zu erhöhen.

Neuer 3D-Druck-Prozess

Ein flexibler Würfel, der problemlos auseinander
gezogen werden kann (© Voxeljet)

Die Basis für HSS ist die gleiche wie die Kerntechnologie des Herstellers: das Binder Jetting. Bei diesem Verfahren wird eine feine Schicht aus polymerem Pulver, beispielsweise PA12 oder TPU, aufgetragen. Ein Tintenstrahldruckkopf verteilt selektiv eine Infrarot absorbierende Tinte direkt auf die Pulveroberfläche an den Stellen, die gesintert werden sollen.

Da der Druckprozess keine weiteren Flüssigkeiten benötigt, können die Materialkosten reduziert werden. Im Anschluss wird die Bauplattform mit Infrarotlicht bestrahlt. Die aufgetragene Flüssigkeit absorbiert das Licht, was dazu führt, dass die darunterliegende Pulverschicht schmilzt und versintert. Dieser Vorgang wiederholt sich Schicht für Schicht, bis der Aufbau eines funktionsfähigen Kunststoffteils abgeschlossen ist.

Das „High Speed Sintering“-Verfahren wird auf der Messe formnext in Frankfurt am Main, die vom 14. bis 17. November 2017 stattfindet, offiziell vorgestellt. (ys)

Unternehmensinformation

Voxeljet AG

Paul-Lenz-Straße 1a
DE 86316 Friedberg
Tel.: 0821 7483-0
Fax: 0821 7483-111

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