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11.10.2016

Polymere über DSC-Datenbank identifizieren

Netzsch Gerätebau und Kunststoff-Institut Lüdenscheid

Identify: Datenbankabgleich der DSC-Kurve einer unbekannten Polymerprobe (© Kunststoff-Institut Lüdenscheid)

Die dynamische Differenzkalorimetrie (differential scanning calorimetry, DSC) ist eines der am häufigsten eingesetzten Verfahren der thermischen Analyse. Sie wird zur Messung von abgegebener oder aufgenommener Wärmemenge bei Aufheiz-, Abkühlvorgängen oder einem isothermen Prozess eingesetzt. Mit ihrer Hilfe lassen sich unbekannte Werkstoffe identifizieren.

Die konkrete Zuordnung der thermischen Daten zu einem Werkstoff erfolgt bisher meist durch den Abgleich mit Literaturdaten, was zeitaufwendig, fehleranfällig und nicht immer eindeutig ist, weil beispielsweise Polyamid 6 und Polyamid 6.10 ähnliche Schmelztemperaturen und -enthalpien aufweisen. Der Vergleich der DSC-Kurvenverläufe lässt jedoch eine eindeutige Erkennung der Polymersorte zu.

Das Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid, hat eine Datenbank für Polymere entwickelt, die einen einfacheren und differenzierteren Abgleich von DSC-Messkurven mit Referenzkurven ermöglicht (Bild). Sie lässt sich einbinden in das Kurvenerkennungssystem Identify der Proteus-Software der Netzsch Gerätebau GmbH, Selb. Die Software gleicht den Kurvenverlauf automatisch mit DSC-Datenbankreferenzen ab.

Derzeit enthält die Datenbank 600 Datensätze unterschiedlicher Werkstoffproben, wobei rund 120 unterschiedliche Polymertypen und -blends hinterlegt sind. Updates sowie Erweiterungen der Datenbank sind geplant.

Halle 10, Stand G42 (Netzsch)

Halle 6, Stand D76 (Kunststoff- Institut Lüdenscheid)

Weiterführende Information
  • K – Branchentreff für Kunststoff und Kautschuk

    Im dreijährigen Turnus versammelt sich die Kunststoff- und Kautschukindustrie auf dem Düsseldorfer Messegelände zur K. Das Ausstellungsangebot der weltgrößten Kunststoff-Fachmesse umfasst die Bereiche Maschinen und Ausrüstungen, Roh- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge, technische Teile und verstärkte Kunststofferzeugnisse.   mehr

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    Kunststoffe 09/2016, Seite 122 - 127

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