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30.09.2016

Preisvorteil für dünnwandige Verpackungen

Netstal

Ein Etagenwerkzeug mit jeweils vier Kavitäten pro Trennebene wird für das Spritzprägen von Margarineverpackungen eingesetzt (© Netstal)

Der Spritzprägeprozess (Injection Compression Molding, ICM), den die Netstal-Maschinen AG, Näfels/Schweiz, im vergangenen Jahr mit ihren Systempartnern Plastisud und Machines Pagès vorgestellt hatte, ermöglicht die Herstellung sehr dünnwandiger Verpackungen. Dazu wird das Werkzeug während der Einspritzphase nicht vollständig geschlossen – anstelle des Nachdrucks schließt sich eine Prägephase zur Kompensation der Materialschwindung an. Daraus resultieren geringere und gleichmäßigere Werkzeuginnendrücke, wodurch sich wiederum unerwünschte Spannungen im Material reduzieren lassen. Indem die im herkömmlichen Spritzgießprozess übliche Nachdruckphase entfällt, lassen sich mit dem ICM-Verfahren laut Netstal Materialeinsparungen von bis zu 20 % erzielen.

Um die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens noch zu steigern, wird ein Etagenwerkzeug eingesetzt – im Falle der Messeanwendung, einem Margarinebehälter aus PP, mit vier Kavitäten pro Trennebene (Bild). Ihr Etikett erhält die Verpackung durch eine IML-Lösung. Der Spritzprägeprozess auf einer Elion 2800-2200 ermöglicht in Kombination mit dem Hochgeschwindigkeitshandling der Label und der fertigen Bauteile Zykluszeiten von 5 s für die 10,7 g schweren Verpackungen. Um das Prägen des Materials zu ermöglichen, ist insbesondere eine kurze Einspritzphase mit hohen Einspritzgeschwindigkeiten (> 800 mm/s) sowie ein synchrones Zusammenspiel von Spritzaggregat und Schließeinheit erforderlich. Das Einspritzen im geöffneten Zustand der Schließeinheit stellt besonders hohe Anforderungen an die Plattenparallelität und das Design des Kniehebels.

Ein weiterer Schnellläufer adressiert mit der Herstellung von Pipettenspitzen medizintechnische Anwendungen. In einem 128-Kavitäten-Werkzeug (Tanner Formenbau), dem weltweit größten dieser Art, werden Pipettenspitzen in einer Zykluszeit von 5,6 s spritzgegossen. Dies entspricht einem täglichen Ausstoß von rund 2 Mio. Stück. Eine Herausforderung für die Einhaltung der geforderten Toleranzen stellen die geringen Bauteilgewichte von 0,26 g und Wanddicken von 0,38 mm dar. Diese Anforderungen werden durch eine präzise Regelung des Spritzgießprozesses erfüllt. Eine Handlingeinheit mit Carbon/Aluminium-Entnahmegreifer (Zubler Handling) ermöglicht die Entformung in 0,9 s, ohne den sensiblen Kragenbereich und die Spitzen der Pipetten zu berühren.

Halle 15, Stand D24

Weiterführende Information
  • K 2019 – Branchentreff für Kunststoff und Kautschuk

    Der Countdown zur K 2019 läuft bereits. Vom 16. bis 23. Oktober 2019 versammelt sich die Kunststoff- und Kautschukindustrie wieder auf dem Düsseldorfer Messegelände. Das Ausstellungsangebot der K umfasst die Bereiche Maschinen und Ausrüstungen, Roh- und Hilfsstoffe sowie Halbzeuge, technische Teile und verstärkte Kunststofferzeugnisse.   mehr

  • Reise mit bekanntem Ziel
    Kunststoffe 09/2016, Seite 40 - 46

    Reise mit bekanntem Ziel

    Spritzgießverfahren zwischen Industrie 4.0, Leichtbau und Kombinationstechnologien

    Industrie 4.0, Leichtbau und Kombinationstechnologien – so lassen sich die aktuellen Trends und Herausforderungen zusammenfassen, die sich...   mehr

Unternehmensinformation

Netstal-Maschinen AG

Tschachenstrasse
CH 8752 NÄFELS
Tel.: +41 556186 6111
Fax: +41 556186 6605

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