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30.08.2017

Mit Polymeren ist überall zu rechnen

Neue Additive und Compounds auf der Fakuma 2017

Auch in diesem Jahr gibt es auf der Fakuma wieder zahlreiche Neuheiten im Bereich der Werkstoffe zu entdecken. Fortschrittstreiber ist dabei wie so oft die Automobilbranche, die die Kunststoffbranche, vom Rohstoffhersteller bis hin zum Verarbeiter, zu vielen Neu- und Weiterentwicklungen anregt. Additive werden wohl dosiert eingesetzt, unterstützen innovative Materialentwicklungen und reizen bestehende Grenzen aus. Nicht selten implementieren Funktionszusatzstoffe neue Werkstoffeigenschaften und eröffnen nie dagewesene Einsatzfelder und Absatzmärkte. Als branchenwegweisend werden die farblichen Trends für das Jahr 2018 angesehen.

  • © Aectra

    TPE für Konsumgüteranwendungen sowie pharmazeutische Verschlüsse stehen bei der Actega DS GmbH, Bremen, im Fokus. Das 21 Materialien umfassende Portfolio Soft Est bietet sowohl hochtransparente als auch transluzente und naturfarbene Versionen in Shore-­Härten von A-20 bis A-85, die zudem nach der europäischen Verordnung Nr. 10/2011 und FDA-Regularien ausnahmslos lebensmittelecht sind. Die Produkte sind für Anwendungen im Lebensmittelkontakt mit wässrigen, sauren, alkoholischen, trockenen und fetthaltigen Lebensmitteln geeignet. Hierbei ist allerdings das richtige Verhältnis der Kontaktfläche zur Gesamtfläche zu beachten. Mit ProvaMed 6145 TL, 6245 NC und 6345 NC stehen eine transparente und zwei naturfarbene Varianten von TPE-Compounds für pharmazeutische Verschlüsse zur Verfügung, die die Leistung und Konformität nach der US Pharmacopeia (USP) 381 sowie alle gängigen Verfahren zur Sterilisationsfähigkeit erfüllen. Mit einem sehr niedrigen Migrationspotenzial und dem Verzicht auf Polyvinylchlorid (PVC) sowie Weichmacher sind diese TPE zur Herstellung von Stopfen und Verschlüssen im Spritzgießprozess geeignet. Laut Actega ist, auch nach mehrfachem Durchstechen des Verschlusses, ein sofortiges und vollständiges Wiederverschließen gegeben, um eine Leckage sowie Kontaminationen des Wirkstoffs zu vermeiden. Halle B5, Stand 5210

  • © 3M

    Ein neues Patent der 3M Deutschland GmbH, Neuss, ermöglicht es erstmals, vollfluorierte Polymere wie z. B. Polytetrafluorethylen (PTFE) mittels 3D-Druck zu verarbeiten. Zusammen mit ihrer Tochter Dyneon GmbH wird die additive Fertigung vom Prototyp bis zur Kleinserie von komplexen Geometrien vorangetrieben. Auf dem Gebiet der Kunststoff-Füllstoffe werden sphärische, hohle Mikroglashohlkugeln, 3M Glass Bubbles, beworben. Sie sind leicht zu verarbeiten, thermisch isolierend, schnell abkühlend oder wirken als Weißpigment und reduzieren das Bauteilgewicht deutlich. Sie sind in der Automobilindus­trie aufgrund des Einsatzes von nützlichen Programmen wie dem „Weight-Volume-Calculator“ bereits weit verbreitet. Solche Programme steigern das Verständnis für den Füllstoff und zeigen Einsatzpotenziale auf. Damit der Füllstoff zukünftig noch besser eingesetzt werden kann, hat 3M ein Partnerprogramm initiiert, um seine Kunden bestmöglich mit technischer Expertise und Schulungen in der Anwendung und Verarbeitung zu unterstützen. Halle B4, Stand 4406

  • © Akro-Plastic

    Für die Rückenabdeckung und weitere Applikationen für einen Bussitz entwickelte die Akro-Plastic GmbH, Niederzissen, ein halogenfreies flammgeschütztes Akromid B3 GF 25 9 (6360) in Zusammenarbeit mit dem Sitzhersteller Franz Kiel GmbH, Nördlingen. Es weist niedrige Brennbarkeit, gute Fließfähigkeit und Oberflächenabbildung auf und besteht die UN/ECE-R118-Anhang-8-Anforderungen. Für den Anwendungsbereich Bahn hat Akro mit dem unverstärkten PA 6 Akromid B3 1 FR schwarz (5983) ein nach europäischer Bahn-Norm (EN 45545-2, R22/HL3, R23/HL3 & R26/HL3) zugelassenes Produkt im Portfolio. Für die Anforderungen der Norm EN 45545-2 R24/HL3 ist Akromid B3 GF 30 FRT schwarz (6665) nach UL94 HB bei 0,8 bis 3,0 mm und f1 gelistet. Halle B2, Stand 2209...

  • © Akro-Plastic

    ...Insgesamt werden Anmutungsqualität und Leichtbau werden am Stand der Akro-Plastic GmbH, Niederzissen, eine große Rolle spielen. Mit Akroloy Para ICF 40 wurde ein aromatisches Polyamid mit sehr guter Fließfähigkeit (PA MXD 6) entwickelt. Auch bei einer Verstärkung mit 40 % Kohlenstofffasern kann eine hohe Oberflächengüte mit metallähnlichen Festigkeiten erreicht werden. Die Oberflächengüte ist nach Herstellerangaben hochwertig, sodass Bauteile unlackiert im 7er-BMW verbaut werden können. Das Bild zeigt ein Frischluftgrill aus Akroloy PARA ICF 40 hergestellt von der Dr. Schneider Unternehmensgruppe.Halle B2, Stand 2209

  • © Eckart

    Die Vielfalt an Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Effektpigmenten ergeben, zeigt die Eckart GmbH, Hartenstein, mit ihrer Luxan-K-Pigment-Reihe. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen optischen Eigenschaften ermöglichen die Pigmente unterschiedliche Effekte, sowohl in transparenten Kunststoffen für Kosmetikverpackungen, um diese etwa zum Glitzern oder Funkeln zu bringen, als auch für tiefschwarze „Piano Black“-Farbtöne, etwa in der Innenverkleidung von Fahrzeugen. Bei Haushalts- oder Sportgeräten können die Pigmente dazu genutzt werden, um eine gewisse Brillanz und Glitzeroptik zu erzeugen. Sie können aber auch in Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. Die glasbasierten Pigmente sind in fünf Interferenzfarben verfügbar: Silber, Gold, Rot, Blau und Grün. Sie sind speziell für den Einsatz in Poly­olefinen und PVC, aber auch für PC sowie Acrylat konzipiert und eignen sich für alle gängigen Verarbeitungsverfahren. Aufgrund ihrer hohen Farbintensität reichen laut Hersteller bereits geringe Pigmentkonzentrationen aus, um einen satten Interferenzton zu erzeugen. Die zwölf neuen Trendfarben, genannt Colour Road 2018, stehen unter dem Motto „Authentic Emotions“. Durch die Veredelung mit Effektpigmenten eignen sich die Farben für Möbel und Inneneinrichtungen sowie für Konsumgüter und Wohn- beziehungsweise Deko-Accessoires. Die Palette bietet Blau-, Grün- und Anthrazittöne sowie einen Bronzeton, die mit ihren Metalliceffekten überzeugen. Der Grauton zeichnet sich durch Perl­glanz aus, die warmen Rot- und Gelbtöne durch ihre Farbtiefe. Halle B2, Stand 2208

  • © Grafe

    Die Grafe Advanced Polymers GmbH, Blankenhain, erweitert ihre Farbpalette um die schwarzen Masterbatches Black3. Sie haben laut eigenen Angaben eine extrem hohe Farbtiefe und bieten somit die Möglichkeit zur Darstellung einer „Klavierlackoptik“ in PP oder PE. Das Produkt kann für vielseitige Anwendungsbereiche im Spritzgießen und in der Extrusion eingesetzt werden und soll sowohl für matte als auch glänzende Oberflächen gut zu verarbeiten sein. Unter dem Motto „The Pursuit of Colors“ präsentiert das Design-Center die Trendfarben für 2018 (siehe Kunststoffe 7/2017). Seit ein paar Jahren werden immer häufiger neue Fahrzeugmodelle mit einer extrem matten Oberfläche auf den Markt gebracht und heben sich damit deutlich von den bisherigen Autos mit Metallic-Lackierung ab. Dieser Trend ist inzwischen auch im Konsumgüterbereich angekommen und ist Wunsch vieler Verbraucher, wenn es um elegante, exklusive Oberflächen geht. Neben den Anforderungen an eine moderne, matte Optik, ­steigen aber auch gleichzeitig die Ansprüche an beständige und kratzunempfindliche Oberflächen. Bisher konnte diese Anmutung nur mittels aufwendiger Nachbearbeitung oder Nachbehandlung durch Lackieren, Sandstrahlen oder durch den Einsatz von Softlack oder In-Mold-Labelling (IML)-Folien ermöglicht werden. Grafe hat nun ein Mattierungsmittel entwickelt, mit dem sich in einem Werkzeug verschiedene Oberflächeneffekte darstellen lassen. Die Zugabe dieses Additivs erfolgt direkt im Fertigungsprozess des Kunststoffbauteils. Somit können glänzende und matte Oberflächeneffekte in nur einem Werkzeug realisiert werden. Das Mattierungsmittel wird in die Kunststoffschmelze eingebettet und erzeugt auch bei polierten Werkzeugoberflächen eine diffuse Lichtbrechung bzw. -streuung, wodurch eine matte, satinierte Oberfläche mit samtiger Haptik entsteht. Das Mattierungsmittel ist bereits in SAN sowie ABS und PC-ABS Blends eingesetzt worden. Viele weitere Anwendungen, bei denen spezielle optische Effekte und eine gute Haptik im Fokus stehen, sind ebenfalls denkbar. Halle B5, Stand 5306

  • © Kraiburg TPE

    Die Kraiburg TPE GmbH & Co. KG, Waldkraiburg, platziert sich als Spezialist für maßgeschneiderte thermoplastische Elastomere (TPE). Als jüngste Neuheit wird ein TPE mit sehr guter Haftung zu Ethylen-Propylen-­Dien-Kautschuk (EPDM) präsentiert. Diese Materialreihe eignet sich insbesondere für ­Automobil-Exterieur-Anwendungen, wie z. B. Fensterdichtungen aus EPDM-Profilen mit ­angespritzter TPE-Eckverbindung. Die Compounds aus der Thermolast-K-Produktgruppe vereinen laut Hersteller die gute Haftung zu EPDM mit einer guten UV- und Witterungsbeständigkeit sowie einer hohen Fließfähigkeit. Eine weitere TPE-Neuentwicklung für den Bereich der Unterhaltungselektronik sind TPE mit seidig-samtener Oberfläche und guter Haftung zu polaren Thermoplasten mit guten mechanischen Eigenschaften. Halle B5, Stand 5303

  • © Quarzwerke - HPF The Mineral Engineers

    Die Quarzwerke GmbH, Frechen, hat mit den mineralischen Füllstoffen Silatherm und den Weiterentwicklungen Silatherm Plus und Silatherm Advance Füllstoffe entwickelt, die die Wärmeleitfähigkeit in Thermoplasten und Duroplasten steigern sollen. Es können verschiedene Korngrößen und Mischungen hergestellt werden sowie Korngrößen-angepasste Füllstoffpakete für höhere Füllgrade. Besonders geeignet sind die Füllstoffe für den Einsatz in elektrischen Bauelementen mit hoher energetischer Dichte, um eine effiziente Ableitung der entstehenden Wärme bei gleichzeitiger Beibehaltung der elektrischen Isolator-Eigenschaften der verwendeten Kunststoffmaterialien zu gewährleisten. Diverse mit Füllstoffen oder Füllstoffblends modifizierte Compounds zeigen im Fused-Filament-Fabrication (FFF)-Verfahren eine verbesserte Ablösung des Bauteils von der Bauplattform sowie verringerte Schwindung und Deformationen. Somit kann laut Hersteller durch die Additivierung sowohl die Maßhaltigkeit als auch der Wärmeverzug des Bauteils verbessert und die Basis für die Produktion hochwertiger Filamente für den 3D-Druck geschaffen werden. Im Bereich der Stereolithografie können mit speziell auf das Verfahren abgestimmten Füllstoffmischungen, unter den Markennamen Filaforce, Filacool und Filasmart als Masterbatch oder als Füllstoffblends, Verbesserungen in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften und die Heißdurchbiegung der Acrylharze erreicht werden. Außerdem wird das Masterbatch für das Polymethylmeth­acrylat (PMMA) Acrysmart angeboten. Es verändert seine Durchlässigkeit für Licht und Solarstrahlung in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (siehe Kunststoffe 1/2017). Halle B4, Stand 4404

  • © Senoplast

    Senoplast Klepsch & Co. GmbH, Piesendorf/Österreich, stellt gleich drei neue Produkte vor. Senotop VP CM62HC ist eine Folie für automobile Anwendungen mit Hard-Coat-Beschichtung, die eine besonders hohe Kratz- und Chemikalienbeständigkeit aufweist. Laut Hersteller wurden der sogenannte „Sonnencremetest“ sowie die Bewitterungsprüfung im Xenon-Test bestanden. Die Hard-Coat-Beschichtung wird im Anschluss an die Extrusion in-line appliziert. Anwendungen im Exterieur-Bereich sind Dächer und Blenden ab Fensterhöhe sowie im Interieur-Bereich Zierblenden mit der fortschrittlichen 3D-Lackbeschichtung. Eine weitere Neuheit ist eine co-extrudierte Platte aus thermoformbaren Polyolefinen mit TPE-­Deckschicht, die unter der Bezeichnung Senosan VP TPE GL 15-03-15 vor allem als Kofferraumauskleidung Verwendung findet. Die Platte, die es in einer Dicke von 1,4 bis 3 mm und mehr gibt, ist mit einer Anti-­Rutsch-Narbung erhältlich. Dritte Neuheit ist die Stein-Narbung bei der Senosan-3000X-Platte für den Sanitärbereich, die dem neuen Badezimmer-Trend in Design und Optik gerecht werden soll. Dabei handelt es sich um einen Mehrschichtverbund mit einem Träger aus ABS und einer co-extrudierten genarbten Deckschicht aus schlagzäh-modifiziertem Acryl und einer easyglide-Rückseite. Kennzeichen der 2 bis 6 mm dicken Platte ist ihre gute Verformbarkeit und steinartige Oberflächenstruktur. Halle B2, Stand 2115

  • © Polykemi

    Polykemi AB, Ystad/Schweden, hat die Automobilbrache ebenfalls fest im Blick und positioniert sich mit Neuheiten in den Segmenten Blends, Hochleistungskunststoffen sowie Leichtbau- und Recyclinganwendungen. Automobil-Exterieur-Bauteile werden mit diversen Blends aus Polycarbonat (PC) und PBT, Polylux MP4011, bedient. Laut Hersteller zeichnen sich diese Blends durch ein breites Prozessfenster beim Spritzgießen und eine gute visuelle Oberfläche aus. Für den Innenraum werden verschiedene Blends aus PC und ASA kundenspezifisch abgestimmt, die unter Berücksichtigung der Werkzeugoberfläche für einen gewünschten Farb- und Glanzgrad sorgen. Leichtbauanwendungen werden zum einen durch die gezielte Substitution von glasfaserverstärktem PBT und Polyamid (PA) durch Polyfill PP HC, einem glasfaser-, mineralverstärkten Polypropylen (PP) bedient... Halle A3, Stand 3110

  • © Polykemi

    Außerdem sollen die neuen Mitglieder in der Produktfamilie Scanrex der Polykemi AB, Ystad/Schweden, zwei glasfaserverstärkte PPA-Typen, auch tragende Metallanwendungen im Motorraum ersetzen. Um die Automobilhersteller bei der Erfüllung ihrer Recyclingquoten zu unterstützen, werden verschiedene Rezyklate angeboten, die laut Polykemi Neuware ersetzen können, ohne Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen. Durch eine umfangreiche Kontrolle der Eingangsprodukte können Rezyklate als Standardprodukte unter der Marke Repro und kundenspezifische Rezyklate unter der Marke Rezycom angeboten werden, die sogar Werkstofffreigaben für den Motorraum oder Interieur-Bereich aufweisen sollen. Halle A3, Stand 3110

  • © Lanxess

    Die gesteigerte Nachfrage nach flammgeschützten Werkstoffen mit einer hohen Maßhaltigkeit für die Automobil- oder Elektroindustrie wird von der Lanxess Deutschland GmbH, Köln, mit dem neuen Pocan AF4130 beantwortet. Das Blend aus Polybutylentereph­thalat (PBT) und Acrylester-Styrol-Acrylnitril (ASA) ist glasfaserverstärkt, enthält ein halogenhaltiges Flammschutzpaket und ist äußerst emissionsarm. Durch seine geringe Schwindungs- und Verzugsneigung ist es prädestiniert für einen Einsatz in Fahrzeug-Akkusystemen, sodass es bereits von der Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, als Gehäusewerkstoff (Bild 9) in Batteriemanagementsystemen und Zellüberwachungseinheiten eingesetzt wird (siehe auch S. 169). Es kann dabei sowohl im Fahrzeuginnenraum als auch für motornahe Anwendungen eingesetzt werden, da es laut Hersteller autotypischen Medien sowie Batterie-Elektrolyten widersteht. Elektrische Bauteile in Außenanwendungen, z. B. in Photovoltaikanlagen, können aufgrund der UL-f1-Listung unter Wasser- und UV-Einwirkung ebenfalls bedient werden. Halle B4, Stand 4209

  • © Sitraplas

    Mit der Produktsparte EN-Light hat die Sitraplas GmbH, Bünde, laut eigenen Angaben maßgeschneiderte Produkte für alle Bereiche des Lichtdesigns entwickelt (Bild 10). Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ergeben sich durch speziell abgestimmte Additivierung zur Lichtstreuung in Verbindung mit den Vor­zügen unterschiedlicher mechanischer und farblicher Eigenschaften. Zudem werden kundenspezifische Filamente für spezielle mechanische Eigenschaften, besondere Oberflächengüte oder Beständigkeit gegen äußere Einflüsse für die Anwendung in 3D-Druckern realisiert. Halle B4, Stand 4501

  • © Wacker

    Der neue Festsilikonkautschuk Elastosil R plus 4350/55 der Wacker Chemie AG, München, ist extrudierbar, additionsvernetzend und weist eine hohe Hitzebeständigkeit auf. Mithilfe richtig dosierter Hitzestabilisatoren hält das Festsilikon laut Hersteller mehrere Tage Temperaturen von bis zu 300 °C stand, ohne dass sich seine Elastizität oder seine mechanischen Eigenschaften wesentlich verändern. Auch kurzzeitige Temperaturspitzen von bis zu 400 °C sollen möglich sein. Das neue Festsilikon ist somit für Anwendungen geeignet, bei denen Bauteile immer wieder bzw. über längere Zeitspannen hohen Temperaturen ausgesetzt sind... Halle A6, Stand 6310

  • © Wacker

    ...Dichtprofile und Schläuche, die beispielsweise bei Backofen-, Herdtüren oder im Motorraum verwendet werden, sind potenzielle Anwendungsfelder. Die zusätzliche Beständigkeit des Silikonkautschuks gegen Heißdampf macht Anwendungen mit Lebensmittelkontakt möglich. Die hierfür notwendigen Vorgaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) werden durch einen gesonderten Temperschritt erfüllt. Darüber hinaus können unstabilisierte Basis-Kautschukmischungen sowie diverse Additive aus dem Portfolio bezogen und in Eigenregie modifiziert werden. Halle A6, Stand 6310

  • © Velox

    Neben der Distribution von Partnerprodukten hat die Velox GmbH, Hamburg, ihr Geschäftsfeld ausgebaut und bietet unter der Marke ­PrimeTec nun auch eigene Entwicklungsdienstleistungen an. Dazu gehören laut eigenen Angaben sowohl individuelle Neuentwicklungen als auch Modifikationen. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen die Produktpalette an Polyphthalamiden (PPA) des Partners Pentac Polymer GmbH, Groß-Umstadt. Sie eignen sich für hohe Einsatztemperaturen und können anwendungsspezifisch angepasst werden. Die erweiterte Produktpalette enthält neben den Typen Pentamid AHT1 und AHT2 auch Pentamid AHS, ein Blend aus PA66 + PPA. Mit einem Glasfaseranteil von 30 bis 60 % bietet AHS eine hohe mechanische Festigkeit und eignet sich als Metallersatz sowie für Einsatztemperaturen von bis 235 °C, während AHT1 (310 °C) und AHT2 (300 °C) für höhere Temperaturen gedacht sind. Eine weitere Neuheit ist Asaclenan PF, eine Hochtemperatur-Type ohne Glasfaser der Asahi Kasei Corporation, die für die Reinigung von Hochleistungsthermoplasten wie Polyphenylensulfid (PPS), Polyetherimid (PEI), Polyetheretherketon (PEEK) und Polysulfon (PSU) (Bild 12). Es soll über eine gute Hitzebeständigkeit verfügen und für Temperaturen von 280 °C bis 420 °C einsetzbar sein, so der Distributeur. So könne diese Type nicht nur für schnelle Farb- oder Materialwechsel, sondern auch für die Reinigung des Heißkanals sowie für Maschinenabschaltungen/Sealing genutzt werden. Als Additive werden die Produkte Adins Clay und Adins Fireproof des Partners Tolsa, vorgestellt, ein modifiziertes Magnesiumsilikat (Sepiolith) mit Nadelstruktur. Sie sind, laut Pressemitteilung, als Synergist in nahezu allen Flammschutzsystemen einsetzbar. Neben verbesserten mechanischen Eigenschaften bilden diese Produkte eine Kruste und reduzieren somit die Freisetzung von Hitze und Rauch. Desweiteren präsentiert sich die Völpker Spezialprodukte GmbH mit ihren Breitband-Wachsadditive Waradur sowie der Neuentwicklung Voelpker wax 4418. Letzteres ist ein patentiertes biologisches Esterwachs, das auf nachwachsenden Pflanzenwachsen basiert und sich als Vielzweck-Kunststoffprozesshilfsmittel eignet. Halle B5, Stand 5001

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Schnelle Übersicht über alle Produkte:

  • Bild 1: Actega - TPE für Konsumgüteranwendungen
  • Bild 2: 3M - Vollfluorierte PTFE für den 3D-Druck
  • Bild 3/4: Akro-Plastic - Neue Polyamide und Compounds
  • Bild 5: Eckart - Tiefschwarze "Piano-Black"-Effektpigmente
  • Bild 6: Grafe - Mattierungsmittel für verschiedene Oberflächeneffekte
  • Bild 7: Kraiburg TPE - TPE mit verbesserter Haftung zu EPDM
  • Bild 8: Quarzwerke - Anpassungsfähige mineralische Füllstoffe
  • Bild 9: Senoplast - Folien und Platten für Exterieur-Anwendungen
  • Bild 10/11: Polykemi - Blends für Metallersatz
  • Bild 12: Lanxess - Maßhaltige und flammgeschützte Blends
  • Bild 13: Sitraplas - Compounds für Lichtdesign
  • Bild 14/15: Wacker - Festsilikone für hohe Temperaturen
  • Bild 16: Velox - Reinigungsgranulat und Additive

Fazit

Auch in diesem Jahr lässt sich die Branche nicht auf ein Thema beschränken, sondern stellt sich neuen wie auch alten Herausforderungen. Themen wie Leichtbau, Metallsubstitution, Elektromobilität, Optik und Haptik sowie Funktionalisierung werden selbstbewusst bedient. Es bestätigt sich abermals, dass mit Kunststoffen in allen Branchen und Lebensbereichen gerechnet werden muss. Anwendungen, die noch vor Kurzem Nicht-Kunststoffen vorbehalten waren, werden in einer wachsenden Vielfalt bedient. Reichen die ureigenen Eigenschaften nicht aus, werden die Kunststoffe kurzerhand zielgerichtet funktionalisiert.

Der Autor: Dr. Johannes Heyn beschäftigt sich mit der Modifizierung von Kunststoffen für anspruchsvolle Anwendungsfelder.

Weiterführende Information
  • Fakuma 2017

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2017 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

  • 12.10.2017

    Produktneuheiten in der Übersicht

    Maschinen, Geräte und Werkstoffe auf der Fakuma 2017

    Für Ihre Vorbereitung auf die Fakuma 2017 in Friedrichshafen, haben wir thematisch strukturierte Übersichten erstellt. In 13 Kategorien finden Sie viele Neuheiten, die auf der Messe vorgestellt werden.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Phthalatfreie und hochreine Purell-Typen

    Medizintechnik im Fokus

    Auf der Fakuma 2017 stellt der Kunststoffdistributor Ultrapolymers eine Polyolefin-Serie von LyondellBasell für Medizintechnik, Labor und Diagnostik sowie pharmazeutische Verpackungen vor.   mehr

    Ultrapolymers Deutschland GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Effizientes Thermomanagement mit PCM-Compounds

    Werkstoffbesonderheiten ermöglichen neue Technologien

    Das thüringische Institut für Textil-und Kunststoff-Forschung e. V. (TITK) beschäftigt sich mit Phasenwechselmaterialien zur thermischen Energiespeicherung und zeigt auf der Fakuma 2017 wie ein energieeffizientes Thermomanagement von Prozessen und Anwendungen mit entsprechenden Compounds möglich ist.   mehr

    Thüringisches Inst. f. Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. TITK

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Farbtrends und Gütesiegel Pure

    Vertrauen standardisieren

    Zur Fakuma 2017 stellt die Gabriel-Chemie ein Zusatzsleistungspaket für Masterbatch-Anwender vor. Außerdem gibt es einen Farb-Ausblick ins nächste Jahr.   mehr

    Gabriel Chemie GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    PBT-/PET-Compoundreihe Precite angekündigt

    Neue und erweiterte Produktportfolios

    Die Akro-Plastic GmbH kündigt zusammen mit ihren Zweigniederlassungen Bio-Fed und AF-Color für die Fakuma 2017 eine ganze Reihe an Produkten an. Im Mittelpunkt stehen Anmutungsqualität und Leichtbau.   mehr

    AF-Color Zweigniederlassung der AKRO-Plastic
    Akro-Plastic GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Portfolio um PP- und technische Compounds erweitert

    Oberflächenanmutung und Leichtbau

    Ganz auf Compounds für Automobilanwenungen hat sich die K. D. Feddersen GmbH & Co. KG mit ihrem Distributionsportfolio eingeschossen. Zur Fakuma 2017 kommen einige Spezialitäten für leichtere Bauteile mit hochwertigen Oberflächen hinzu.   mehr

    K.D. Feddersen GmbH & Co. KG

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Compounds für Metallersatz und hohe Temperaturen

    Partnerschaftlich breit aufgestellt

    Auf der Fakuma 2017 tritt die Ter Plastics Polymer Group sowohl mit eigenen Neuentwicklungen als auch einem breiteren Distributionsportfolio sowie einer weiteren Distributionspartnerschaft auf.   mehr

    Ter Hell Plastic GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 02/2016

    Compounds Akromid RM-M mit Glasfaserverstärkung

    Luftausströmer des VW-Touran

    Lange Lamellen mit hoher Oberflächenqualität und guter Dimensionsstabilität waren für den Luftausströmer des VW Tourans gefragt. Ein Blend aus Polyamid und PBT mit Glasfaserverstärkung konnte diese Anforderungen erfüllen.   mehr

    K.D. Feddersen GmbH & Co. KG

Unternehmensinformation

3M Deutschland GmbH

Carl-Schurz-Str. 1
DE 41453 Neuss
Tel.: 02131 14-0
Fax: 02131 14-2649

ACTEGA GmbH

Abelstraße 43
DE 46483 Wesel
Tel.: 02181 294-0
Fax: 02181 294-253

ECKART GmbH

Güntersthal 4
DE 91235 Hartenstein
Tel.: 09152 77-0
Fax: 09152 77-7008

Grafe Advanced Polymers GmbH

Waldecker Straße 21
DE 99444 Blankenhain
Tel.: 036459 45-0
Fax: 036459 45-145

KRAIBURG TPE GmbH & Co KG

Friedrich-Schmidt-Str. 2
DE 84478 Waldkraiburg
Tel.: 08638 9810-0
Fax: 08638 9810-310

Lanxess AG

Kennedyplatz 1
DE 50569 Köln
Tel.: 0221 8885-0

Polykemi AB

Bronsgatan 8
SE 27100 YSTAD
Tel.: +46 411 17030
Fax: +46 411 16730

Quarzwerke GmbH

Kaskadenweg 40
DE 50226 Frechen
Tel.: 02234 101-0
Fax: 02234 101248

Senoplast Klepsch & Co. GmbH

Wilhelm-Klepsch-Str. 1
AT 5721 PIESENDORF
Tel.: +43 6549 7444
Fax: +43 6549 7942

Internet:www.senoplast.com
E-Mail: info <AT> senoplast.com




VELOX GmbH

Ziegelhofstrasse 234
DE 79110 Freiburg i. Brsg.

Wacker Chemie AG

Hanns-Seidel-Platz 4
DE 81737 München
Tel.: 89 6279
Fax: 89 6279

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