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19.11.2017

Fallwerke Amsler HIT600F und HIT1100/2000F

Zwei Neue für die Material- und Bautrilprüfung

Die zwei neuen Fallwerke zur Materialcharakterisierung von Kunststoffen Amsler HIT600F und Amsler HIT1100/2000F (© ZwickRoell)

Die zwei Fallwerke Amsler HIT600F und das Amsler HIT1100/2000F nimmt die Zwick GmbH & Co. KG (Zwick Roell), Ulm in ihr Portfolio auf. Sie sollen zusammen mit dem Amsler HIT230F die Produktreihe der Fallwerke für die Kunststoff- und Composites-Prüfung komplettieren. Alle Fallwerke weisen laut Hersteller einfache Handhabung und schnelle Werteermittlung auf.


Das Fallwerk Amsler HIT600F ist speziell für die Durchführung des multiaxialen Durchstoßversuchs an Kunststoffen und Faserverbundwerkstoffen konzipiert. Modular aufgebaut kann das Fallwerk sowohl beschleunigt als auch unbeschleunigt eingesetzt und mit diversen Prüfwerkzeugen ausgestattet werden. Besonderen Wert wurde auf die Abdeckung diverser Normen der Automobilindustrie gelegt, die Geschwindigkeiten von 2,2 und 6,6 m/s fordern.

Das Zuführ- und Sicherheitskonzept ist auf Bedienkomfort und Sicherheit ausgelegt, so der Hersteller. So können auch bei diesem Fallwerk vortemperierte Prüfplatten eingelegt und in weniger als 5 Sekunden geschlagen werden. Der Einbau einer Temperierkammer kann für viele Durchstoßprüfungen so vermieden werden.

Prüfung am Bauteil

Das Amsler HIT1100/2000F hingegen wurde für die Prüfung am Bauteil entwickelt. So lassen sich z. B. Motorrad-, Reit- oder Bauhelme „am Stück“ testen. Auch diese Prüfmaschine ist modular aufgebaut, lässt sich beschleunigt einsetzen und mit einer Temperierkammer ausstatten. Neben zahlreichen Normversuchen können beschleunigte Durchstoßversuche an Kunststoffen nach verschiedenen Normen der Fahrzeugindustrie durchgeführt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Charpy Prüfung nach ISO 179-2 sowie der Izod Prüfung nach ISO 180 und ASTM D256.

Die massive Konstruktion der Führung prädestiniert das Fallwerk für die Bauteilprüfung und die hohe Messfrequenz ermöglicht sehr genaue Prüfergebnisse. Zudem ist die Aufspannplatte mit T-Nuten versehen und gestattet so Prüfaufbauten flexibel zu montieren. (fg)

Unternehmensinformation

Zwick GmbH & Co. KG Werkstoff-Prüfmaschinen

August-Nagel-Str. 11
DE 89079 Ulm
Tel.: 07305 10-0
Fax: 07305 10-200

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