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11.09.2018

Magnetische Polymere und temperaturstabile Folie

TITK auf der Fakuma 2018

Umspritzte Ventile mit integrierter Elektronik in der Fluidstufe (© Professur für Fluid-Mechatronische Systemtechnik der TU Dresden)

Umspritzte Ventile mit integrierter Elektronik in der Fluidstufe (© Professur für Fluid-Mechatronische Systemtechnik der TU Dresden)

Das Thüringische Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung e. V. (TITK), Rudolstadt, hat neue Compounds mit magnetischen Eigenschaften entwickelt. Diese lassen sich nach der Verarbeitung als induktive Komponente verbauen. Damit können zum Beispiel bisherige Magnetkreise aus ferromagnetischen Materialien in Ventil-Aktoren ersetzt werden. Durch metallische Zusatzstoffe gelingt es, Kunststoffe zu erzeugen, die eigentlich durch das Polymer unmöglich sind. Durch weichmagnetische Komponenten wie zum Beispiel Eisen CIP und Fe(DRI) oder Eisenlegierungen können hohe magnetische Flussdichten erzielt werden. Dadurch lassen sich in Ventil-Aktoren Stellkräfte erzeugen, um den Anker in einer bestimmten Position halten zu können. Durch die Verwendung von hartmetallisch gefüllten Legierungen wie Neodym-Eisen-Bor können Permanentmagnete hergestellt werden, die den Anker ohne Strom in einer gewissen Schaltstellung fixieren können. Trotz der Zugabe von metallischen Zusatzstoffen können die Compounds im Spritzgießen verarbeitet werden, erlauben dadurch ein hohes Maß an Designfreiheit und somit ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten.

Magnetische Flussdichte-Feldstärke-Kurven der PBSMC und berechnete Grenzwerte der magnetischen Sättigung B max (g) (© TITK)

Projektleiter Martin Geißenhöner vom TITK in Rudolstadt zeigt zwei Noppenfolien für den Transport temperatursensibler Güter (©  TITK / Steffen Beikirch)

Projektleiter Martin Geißenhöner vom TITK in Rudolstadt zeigt zwei Noppenfolien für den Transport temperatursensibler Güter (© TITK / Steffen Beikirch)

Verbundfolie für temperatursensible Transportgüter

Darüber hinaus zeigt das TITK eine Verbundfolie für temperatursensible Transportgüter. Durch ein Phasen-Wechsel-Material speichert die Folie thermische Energie. So ist in einem Bereich von -4 bis +82 °C die Zieltemperatur punktgenau einstellbar – ein Vorteil für den Versand von Pflanzen, Lebensmitteln, Pharmazeutika und vielem mehr. Die Transportfolie ist auslaufsicher und bietet eine variabel gestaltbare Oberfläche, die sich beliebig anpassen lässt. Sie kann als Noppenfolie flexibel eingesetzt, zugeschnitten oder verschweißt werden. Eine Platten-Variante ist ebenfalls erprobt worden und Verbund- und Spritzgusskörper sind ebenfalls möglich. Ziel des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts war die Entwicklung einer Transportfolie, die es durch ihre Eigenschaften allein oder in Kombination mit anderen Temperierungsmaßnahmen ermöglicht, geforderte Transporttemperaturen über den gesamten Transportzeitraum hinweg zu realisieren. Das Folienmaterial ist als Einlage, Auflage, Unterlage oder Umhüllung kompatibel zu allen Oberflächen bekannter Transport- und Aufbewahrungssysteme. Zukünftig könnte die Folie auch noch mit Zusatzfunktionen, wie antibakteriellen Eigenschaften oder einer reflektierenden Aluminiumfolie, ausgestattet werden.

Halle B3, Stand 3201

Weiterführende Information
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    Im Oktober 2018 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2018

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    FKuR - Kunststoff GmbH
    KRAIBURG TPE GmbH & Co KG
    ECKART GmbH
    Ökoplast GmbH
    Barlog plastics GmbH
    Teknor Apex
    G.E. Habich's Söhne GmbH & Co. KG
    Cabot Switzerland GmbH - 2108

Unternehmensinformation

Thüringisches Inst. f. Textil- und Kunststoff-Forschung e.V. TITK

Breitscheidstr. 97
DE 07407 Rudolstadt
Tel.: 03672 379-0
Fax: 03672 379-379

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