nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
20.09.2016

Linien-Prozesskopf LPH-L: Lasersystem schweißt vier Geometrien

30% geringere Prozesskosten beim Fügen

Faserverstärkte Kunststoffe und das Fügen mit dem Laser-Durchstrahlschweißen eröffnen neue Funktions- und Designoptionen für den Automobil-Leichtbau. Um hier auch Kosten zu sparen, empfiehlt die Limo Lissotschenko Mikrooptik GmbH, Dortmund, ihren neu entwickelten Linine-Prozesskopf LPH-L. Damit können laut eigener Aussage die Prozesskosten um bis zu 30% reduziert werden. Und auch vergleichsweise aufwändige Bauteile sollen sich mit dem Prozesskopf realisieren lassen.

Mit dem Linien-Prozesskopf lassen sich vier Geometrien schweißen: Fixierpunkte, Flächen, umlaufende Schweißnähte und Endlosmaterial (© Limo)

Mit dem Linien-Prozesskopf lassen sich vier Geometrien schweißen: Fixierpunkte, Flächen, umlaufende Schweißnähte und Endlosmaterial (© Limo)

Mit 1200 g und einer Abmessung von 153 mm x 90 mm ist der LPH-L leichter und kompakter als vergleichbare Bearbeitungsköpfe. Im Lasersystem sind eine temperaturgeführte Prozesskontrolle und ein Datenlogging bereits fest integriert. „Mit dem neuen kompakten Linien-Bearbeitungskopf von LIimo können Automobil-Zulieferer im Leichtbau neben High-End- jetzt auch Middle- und Low-Cost-Segmente erschließen“, erklärt Peter Bruns, Leiter Applikation & Technischer Service bei LIMO.

Lasersystem verarbeitet mit neuem Prozesskopf vier Geometrien

Der Bearbeitungskopf erzeugt zusammen mit einem fasergekoppelten Industrielasersystem eine 12 x 2 mm Schweißlinie. Durch Drehen des Bearbeitungskopfes kann die Schweißlinie auf eine minimale Länge von 5 mm eingestellt werden. Durch die variable Handhabung des Linien-Prozesskopfes (z.B. auf einem Roboterarm) werden bis zu vier Fügegeometrien mit nur einem Werkzeug bedient. Zudem ist der Prozesskopf in der Lage, Niveauunterschiede im Bauteil von bis zu 12 mm auszugleichen.

Mit dem LPH-L können Fixierpunkte in Form von kurzen Linien mit z.B. 10 mm gesetzt werden. Diese „Linienspots“ sind stärker belastbar als reine Fixierpunkte. Der Laserkopf ist außerdem in der Lage, eine 12 x X mm breite Fläche zu schweißen, wobei das „X“ für eine beliebig große Länge steht. Als dritte Geometrie kann das System eine umlaufende Schweißnaht von 5-12 mm Breite erzeugen.

Einsatz in der industriellen Fertigung

Der LPH-L ist neue konstruiert, laut Hersteller weniger komplex und verringert die Prozesskosten um bis zu 30% (© Limo)

Der LPH-L ist neu konstruiert, laut Hersteller weniger komplex und verringere die Prozesskosten um bis zu 30% (© Limo)

Der Bearbeitungskopf kann mit Endlosmaterial im Rolle-zu-Rolle-Verfahren auch eine endlos lange fortlaufende Fügenaht herstellen. Hier wird der Vorteil der sanften Linienschweißung deutlich: Der Laserkopf steigert den Wärmeeintrag entlang der Linie (linienförmige Intensitätsverteilung) langsamer als ein Laserspot. In Summe wird das Material dennoch mit der gleichen Leistung gefügt. Der Vorteil laut Hersteller: Wärmeempfindliche Materialien oder Bauteile werden beim Fügeprozess geschont.

Mit dem neuen Bearbeitungskopf können sowohl große als auch kleine und filigrane Bauteile wie z.B. Membranen bearbeitet werden. Der Prozesskopf kann inline in eine Fertigungslinie integriert und auf einem Roboterarm montiert werden. Ein prozessbegleitendes Mess- und Kontrollsystem ist integriert. Die Prozessdaten werden für die Rückverfolgbarkeit (Track & Trace) gespeichert. (me)

Unternehmensinformation

LIMO-Lissotschenko Mikrooptik GmbH

Bookenburgweg 4-8
DE 44319 Dortmund
Tel.: 0231 22241-0
Fax: 0231 22241-140

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten