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31.10.2018

Leicht bekleideter Extruder

Designstudie mit neuartiger Maschinenabdeckung

Die Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg, präsentierte auf der Fakuma 2018 erstmals eine Designstudie des Doppelschneckenextruders ZSE 40 iMaxx mit der neuartigen Vollabdeckung fleXXcover. „Wir sind hinsichtlich der Maschinenabdeckung ganz neue Wege gegangen“, sagt Geschäftsführer Anton Fürst. „Anstatt aus Metall besteht unser fleXXcover aus einem Glasfasertextil, das eine Vielzahl von Vorteilen bietet.“

  • Sven Wolf, Geschäftsführer bei Leistritz, präsentierte den neuen Doppelschneckenextruder ZSE 40 iMaxx als Designstudie mit der neuartigen Maschinenabdeckung fleXXcover (© Hanser/A. Stein)

    Sven Wolf, Geschäftsführer bei Leistritz, präsentierte auf der Fakuma den neuen Doppelschneckenextruder ZSE 40 iMaxx als Designstudie mit der neuartigen Maschinenabdeckung fleXXcover (© Hanser/A. Stein)

  • Zwei Abdeckungshälften über dem Verfahrensteil und zwei über dem Antriebsstrang werden mithilfe von Steckverbindungen auf dem Grundrahmen befestigt und mit pneumatischen Spannelementen gespannt (© Hanser/A. Stein)

    Zwei Abdeckungshälften über dem Verfahrensteil und zwei über dem Antriebsstrang werden mithilfe von Steckverbindungen auf dem Grundrahmen befestigt und mit pneumatischen Spannelementen gespannt (© Hanser/A. Stein)

  • Die Abdeckung besteht aus einem PTFE-beschichteten Glasfasertextil und weist im Vergleich zu Metall eine geringere Wärmeleitfähigkeit auf (© Hanser/A. Stein)

    Die Abdeckung besteht aus einem PTFE-beschichteten Glasfasertextil und weist im Vergleich zu Metall eine geringere Wärmeleitfähigkeit auf (© Hanser/A. Stein)

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Maschinenabdeckung neu gedacht

Auffallend sind Aussehen und Oberflächenbeschaffenheit der neuen Abdeckung: Sie ist aus einem PTFE-beschichteten Glasfasertextil gefertigt. Polytetrafluorethylen ist ein für Extrusionsprozesse geeignetes, hitzebeständiges Material. Folglich weist das fleXXcover im Vergleich zu Metall eine geringere Wärmeleitfähigkeit auf. Dadurch ergibt sich eine niedrigere Oberflächentemperatur.

Die Maschinenabdeckung ist vierteilig ausgeführt: zwei Abdeckungshälften über dem Verfahrensteil, zwei über dem Antriebsstrang. Mit Hilfe von Steckverbindungen werden sie auf dem Grundrahmen befestigt und anhand pneumatischer Spannelemente gespannt. Ein einzelner Bediener ist laut Leistritz in der Lage, jedes der vier Teile ohne zusätzliche Hilfsmittel abzunehmen. Das abgenommene Cover kann dann zusammengerollt, gelagert und ausgetauscht werden. Die Kombination aus Material, Befestigung und simplem Handling lassen zudem eine einfache Reinigung zu. In den Verfahrensaufbau integrierte Seitenbeschickungen oder -entgasungen werden ebenfalls mit dem Material eingehaust.

Erweiterung der Baureihe ZSE iMaxx

Aufgrund des hohen spezifischen Drehmoments (bis zu 15,0 Nm/cm³) zählen die ZSE-Maxx-Maschinen laut dem Extrusionsspezialisten zu den stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern. Hinzu kommt das erhöhte Volumen in der Schnecke bedingt durch das große Da/Di = 1,66. Die Baureihe ZSE iMaxx umfasste bereits die Maschinengrößen 27 und 35. Die Erweiterung um eine weitere Größe ist laut Fürst die logische Konsequenz. Der ZSE 40 iMaxx ist insbesondere für mittlere Batchgrößen bzw. für Durchsätze bis zu 700 kg/h geeignet.

Das Zweikreis-Temperiergerät und die Heizelemente sind im Rahmen bzw. Verfahrensteil integriert. Durch die Positionierung der Bauteile ist eine gute Zugänglichkeit gewährleistet. Reinigung und Austausch einzelner Komponenten sind laut Hersteller sehr einfach. Es genügt ein zentraler Wasseranschluss für die gesamte Anlage. Ausgestattet ist der Doppelschneckenextruder mit einem energieeffizienten Synchronmotor für den Hauptantrieb.

Der Großteil der elektrischen Bauteile ist in einem separaten Schaltschrank untergebracht. Eine Drehmomentmessung kann optional eingebaut werden. Der Getriebeöldruck und die Getriebeöltemperatur werden mithilfe eines Monitoringsystems überwacht. (ys)


Mediathek

Schmelze unter Kontrolle

Weiterführende Information
  • Fakuma 2018

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2018 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

  • 18.12.2017

    80 Jahre Extrusionstechnik in Nürnberg

    Ältester Leistritz-Extruder wird gesucht

    1937 entstanden in Franken die ersten sogenannten Extruder aus einer Weiterentwicklung der Schraubenspindelpumpe, die zum Fördern viskoser Massen gebaut wurde.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 11/2017

    Scher- und Dehnviskosität online messen

    Dehnrheometer von Leistritz ermöglicht schnelle und effiziente Prozessüberwachung

    Die Prozessüberwachung nimmt einen immer höheren Stellenwert bei der Produktion von Kunststofferzeugnissen ein. Die Leisttritz Extrusionstechnik stellt nun ein Dehnrheometer vor, dass sich nahtlos in den Prozess einfügt.   mehr

    Leistritz Extrusionstechnik GmbH

Unternehmensinformation

Leistritz Extrusionstechnik GmbH

Markgrafenstr. 36-39
DE 90459 Nürnberg
Tel.: 0911 43060
Fax: 0911 4306-400

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