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26.08.2015

Kunstrasen bei Fußball-WM in Kanada

800 Millionen Grashalme

Wer hat schon je die Grashalme auf einem Fußballfeld gezählt? Detlef Kolb, Geschäftsleiter Vertrieb der Reimotec Maschinen & Anlagenbau GmbH, Lampertheim, hat es und kann mit mathematischer Genauigkeit sagen, dass der Kunstrasen pro Feld während der kanadischen Fußball-WM der Frauen fast exakt 800 Mio. „Grashalme“ hat. Denn sein Unternehmen entwickelte die Maschinen- und Produktionstechnik für den Kunstrasen, der auch in Stadien bei der Frauen FIFA WM in Kanada zum Einsatz kam.

Extrusionsprozess der Endlosfäden zur Herstellung von Kunstrasen (Bilder: Reimotec)

Extrusionsprozess der Endlosfäden zur Herstellung von Kunstrasen (Bilder: Reimotec)

Da die reinen Hallenstadien, wie teils auch in Kanada zur WM, wegen der Überdachung nicht mit Naturrasen ausgestattet werden können, bildet Kunstrasen dort die geeignete Alternative. Zwar ist die Bespielbarkeit von Kunstrasen besonders dann „gefühlt“ eine andere, wenn die Spieler gewohnt sind, auf „echtem“ Rasen zu spielen, indes es in vielen Ländern klima- und wettertechnisch gar nicht möglich ist, Naturrasen-Plätze anzulegen und entsprechend zu pflegen oder zu bewirtschaften. Zudem liege die Haltbarkeit von Kunstrasen mit mind. 7 bis 15 Jahren – auch bei starker Beanspruchung - etwa beim Dreifachen dessen, was ein Naturrasen an Lebensdauer mitbringe und zudem noch keine Regenerationsphasen benötige. Auch in Deutschland und Europa werden nach Aussage des Unternehmens zunehmend Sportarten auf Kunstrasen ausgetragen.

Grüne Welle

Derzeit werden laut Kolb weltweit so viele Sportplätze wie nie zuvor mit Kunstrasen ausgestattet. In Europa waren es nach seiner Schätzung allein in 2014 über 4000. Und auch in Deutschland würde die Zahl deutlich ansteigen, denn viele Kommunen und Vereine – auch in der Bundesliga – schätzten die enormen Vorteile des extrudierten Materials. So habe sich Bundestrainer Jogi Löw klar dahingehend positioniert, dass technisch versierte Spieler auf Kunstrasen deutlich im Vorteil sind. Und bei den kommenden Groß-Turnieren wie in Katar sei es gar nicht möglich, auf Naturrasen zu spielen, weil es den dort klimatisch gar nicht geben kann, oder nur mit ungeheurem Aufwand und über eine nur kurze Periode aufrecht zu erhalten ist.

Monofilamente in einer Anlage für Kunstrasen

Kosten im grünen Bereich

Größter Vorteil ist nach Angaben des Unternehmens die deutlich geringeren Kosten. So gäben Bundesliga-Vereine die jährlichen Kosten dafür pro Platz bei Naturrasen mit ca. 1 Mio. EUR pro Jahr an. Die Kosten für das Anlegen eines Kunstrasenplatzes liege demgegenüber derzeit bei rund 500 000 EUR. Das rechne sich nicht nur, sondern markiere damit auch weitgehend die Zukunft des internationalen Sports, sofern er auf Rasen ausgetragen wird. Die Entwicklung gehe hier nicht nur in neue Mengendimensionen, sondern auch durch die ständige Verbesserung in eine noch bessere und „echtrasen-nähere“ Qualität.

Auch Kolb und sein Unternehmen entwickeln die Herstellungstechnik stetig weiter. Diese werde immer besser, immer feiner und immer enger an den Erfahrungen und Erwartungen des Sporttreibenden ausgerichtet.

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