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03.10.2017

Designfreiheit dank induktiver Werkzeugtemperierung

KraussMaffei auf der Fakuma 2017

Die KraussMaffei Technologies GmbH, München, setzt in Live-Anwendungen mit Exponaten in den Schließkraftgrößen von 500 bis 2000 kN auf ihre vollelektrische PX- und hydraulische CX-Spritzgießmaschinenbaureihe. Dabei werden auf vollelektrischen Maschinen unter anderem auch Flüssigsilikonkautschuke verarbeitet. Neben Neuerungen der Maschinentechnik – alle Maschinen sind mit der neuen erweiterten Funktion APC plus (Adaptive Process Control) ausgestattet – stellt KraussMaffei auch Hochglanzoptiken in den Fokus, die durch induktive Werkzeugtemperierung erreicht werden können.

Auf einer PX 50-180 SilcoSet stellt KraussMaffei Fresnel-Linsen aus Flüssigsilikonkautschuk her (© KraussMaffei)

Die vor einem Jahr neu eingeführte PX-Baureihe vereint die Vorteile einer vollelektrischen Spritzgießmaschine mit einem hohen Grad an Modularität, der durch eine breite Auswahl möglicher Kombinationen von Schließ- und Spritzeinheiten erreicht wird. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, will KraussMaffei im kommenden Jahr die Produktionskapazitäten der PX-Baureihe verdoppeln.

Eine PX 50-180 SilcoSet stellt Fresnel-Linsen aus Flüssigsilikonkautschuk her. Die Fertigung dieser transparenten Streulinsen aus dem Werkstoff Silikon ist anspruchsvoll, denn dieser ist niedrigviskos und erfordert daher eine besonders hohe Präzision beim Einspritzen. Die PX 50-180 SilcoSet kombiniert dafür die hydraulische Düsenanlagekraft mit einer elektrischen Einspritzeinheit. Die Verbindung Maschine zu Werkzeug ist daher dicht und die Produktion an dieser Stelle leckagefrei. Die federbelastete Rückströmsperre der Schnecke garantiert zudem ein sichereres Schließverhalten bei der Verarbeitung des dünnflüssigen Materials.

Chargenschwankungen korrigiert

Eine besondere Aufgabe bei dieser Anwendung übernimmt die APC-plus-Funktion. Sie gleicht die üblichen Chargenschwankungen bei der Verarbeitung von LSR aus, indem sie während des laufenden Prozesses die Viskosität des Werkstoffs erfasst und bereits im Schuss das Füllvolumen korrigiert. Auch eventuell auftretende Vorvernetzungen des Silikons können mit APC plus sicher ausgeglichen werden. Im nächsten Schritt erfolgt die optische Qualitätskontrolle in Bezug auf Vergrößerungsqualität und Überspritzungen, bevor die Linsen in Magazine abgelegt werden.

Die maschinentechnische Lösung für die Anforderungen des Dünnwand-Spritzgießens, d. h. schnelleres Einspritzen, schnelleres Auswerfen, erhöhtes Drehmoment und schnellere Düsenbewegung, führt KraussMaffei mit einer PX 160-540 vor. Diese Spritzgießmaschine, die während der Fakuma sogenannte Flip-Tops erzeugt, verfügt über eine erhöhte Einspritzgeschwindigkeit von bis zu 270 mm/s. Die Verschlusskappen aus PP haben einen Durchmesser von 28 mm und sind mit dem Kurzgewinde 1881 ausgeführt. Ein Linearroboter LRX 100 entnimmt die Deckel aus dem Werkzeug und legt sie in eine integrierte Automationseinheit ab, in der sie verschlossen werden. Das spart Zeit und Platz gegenüber marktbekannten Lösungen wie Inmold-Closing und separatem Verdeckelungsprozess.

Wie sich mit der induktiven DMH-Technologie (Dynamic Mold Heating) optische Oberflächeneffekte ohne zusätzliche Nacharbeitung erzielen lassen, demonstriert KraussMaffei in Zusammenarbeit mit dem Partner Roctool S.A. So entstehen auf einer CX 200 in einem 16-fach-Werkzeug in einem Schuss 16 unterschiedliche Oberflächen und damit Designvarianten eines Kunststoffgehäuses für eine Spielekonsole. Im nächsten Schritt werden Bauteil und Anguss getrennt und die Teile zuletzt in Beutel verpackt.

Fakuma 2017: Halle A7, Stand 7303

Weiterführende Information
  • Fakuma 2018

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2018 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Die Maschine im Fokus der Produktion

    Spritzgießen ganzheitlich neu erfunden

    Die diesjährige Fakuma zeigt die Zusammenführung verschiedenster Kompetenzen in komplexen Fertigungszellen. Dabei wird das Thema Industrie 4.0 nicht nur allmählich in konkrete Anwendungen überführt, sondern bei der Entwicklung neuer Baureihen in einen ganzheitlichen Kontext mit der Peripherie- und Steuerungstechnik gestellt.   mehr

    ARBURG GmbH + Co KG
    Netstal-Maschinen AG
    Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH
    Engel Austria GmbH
    KraussMaffei Technologies GmbH
    Wittmann Battenfeld GmbH
    VARIOPLAST Konrad Däbritz GmbH
    Dr. Boy GmbH & Co. KG
    HKS Systems GmbH
    Trexel GmbH

Unternehmensinformation

KraussMaffei Technologies GmbH

Krauss-Maffei-Str. 2
DE 80997 München
Tel.: 089 8899-0
Fax: 089 8899-2206

RocTool

Allée du Lac d Aiguebelette 34
FR 73375 BOURGET DU LAC
Tel.: +33 0479 262707
Fax: +33 0479 262708

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