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12.11.2014

Hohlbauteile aus faserverstärkten Kunststoffen

Wiederverwertbare Flechtkerne aus Elastomeren

Strukturhohlbauteil aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (Bilder: Munich Composites)

Die Munich Composites GmbH, Ottobrunn, hat für die Herstellung von Hohlbauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen einen wiederverwendbaren Flechtkernen aus Elastomer entwickelt. Darüber hinaus wurde das Handling dieses Fertigungsprozesses mit Robotern weitestgehend automatisiert. So können Hohlbauteile in Großserie produziert werden.

Der Flechtkern besteht aus einem Elastomer und bildet die Positiv-Form des späteren Bauteils ab. Zum Flechten des Textilwerkstoffes um den Kern wird dieser von einem Roboter unter Druckluft gesetzt. Danach kann der Faserwerkstoff automatisiert überflochten werden. Vor der Injizierung des Harzes wird der Kern entnommen. Dies geschieht durch Ablassen der Druckluft aus dem elastomeren Kern. Laut Herstellerangaben sinkt dadurch die Prozesszeit, da der Kern schneller entnommen werden kann als beispielsweise ein Wachskern der rausgeschmolzen werden muss. Die Flechtkerne können wiederverwendet werden.

Geringer Produktionsverschnitt

Die Flechtmaschine auf der die textilen Fasern um den Elastomeren Kern geflochten werden

Bei dem patentierten Verfahren ist der Verschnitt sehr gering, da direkt über den formgebenden Kern geflochten wird und nur am Anfang und am Ende etwas Material (<5%) abgeschnitten wird. Im Vergleich zu Prepreg-Werkstoffen ist dies kostengünstiger, da das Material noch nicht mit Harz getränkt ist. Beim Flechten erfolgt die Faserablage direkt auf den formgebenden Kern. Dabei fährt der Roboter die Kontur des späteren Bauteils nach. Somit legen sich die Fasern exakt an der Kontur des Bauteils ab, sodass laut Hersteller keine Falten entstehen und kein zusätzliches Material für Verstärkungen benötigt wird. Dabei ist die Faserablage komplett automatisiert. Drei Roboter führen den Flechtkern durch die Flechtmaschine.

Herkömmliche Flechtkerne für komplexere Bauteile bestehen aus Schaum, Sand, Wachs- oder Metalllegierungen oder PET-Aufblaskernen. Diese sind zumeist teuer in der Herstellung, müssen im Bauteil verbleiben und erschweren dieses dadurch oder müssen raus geschmolzen werden.

Unternehmensinformation

Munich Composites GmbH

Willy-Messerschmitt-Str. 1
DE 85521 Ottobrunn

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