nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
19.03.2018

Hybride aus Polyamid 6 und Metall

Hohlprofile statt Blech

Der Demonstrator in Hohlprofil-Hybridtechnik. Im Vergleich zu einem entsprechenden Hybridbauteil auf Basis von Stahlblech soll er formstabiler sein und eine höhere Torsionssteifigkeit und -festigkeit aufweisen (© Lanxess/Thorsten Martin)

Für die Hohlprofil-Hybridtechnik bietet die Lanxess AG, Köln, maßgeschneiderte Polyamid-Compounds als Spritzgießmaterialien an. Darunter sind zum Beispiel besonders leichtfließende Materialvarianten für komplexe Rippenstrukturen und Geometrien sowie hochgefüllte Polyamid 6-Typen, die Hybridbauteilen sehr fest und steif machen. Auf der PIAE-Tagung 2018 in Mannheim war dazu ein Demonstrator in Hohlprofil-Hybridtechnik aus Durethan BKV 60H2DEF zu sehen, einem zu 60% glasfaserverstärktem PA6 mit niedriger Schmelzeviskosität (easy flow).

Die Kunststoff-Metall-Hybridtechnik ist eine im strukturellen Leichtbau etablierte Konstruktionsmethode. Sie kombiniert gezielt die Stärken von Metall und Kunststoff. Mit ihr werden seit Jahren zum Beispiel Frontends, Pedallagerböcke und Bremspedale gefertigt. Als Spritzgießkomponente findet dabei in der Regel glasfaserverstärktes Polyamid 6, als Metallkomponente Stahl- oder Aluminiumblech Verwendung. Nun hat Lanxess die Hybridtechnik auf den Einsatz von metallischen Hohlprofilen mit runden und eckigen Querschnitten ausgeweitet.

Vereinfachter Fertigungsprozess

Lanxess hat für die Hohlprofil-Hybridtechnik einen wirtschaftlichen und einstufigen Prozess entwickelt. Dafür musste es möglich sein, die Metalleinleger problemlos in das Spritzgießwerkzeug einzubringen. Produktionsbedingt weisen sie Toleranzen auf, was zu Schäden am Werkzeug und, bei zu kleinen Einlegern, zu Undichtigkeiten im Werkzeug führen kann. Weiterhin muss der Einleger abgestützt werden, damit er den hohen Schmelzedrücken während des Spritzgießens standhält und nicht zusammengepresst wird. Zudem muss sich ein in alle Richtungen nachhaltig fester Verbund zwischen Kunststoff und Metall ergeben. Resultat der Entwicklung ist ein großserientauglicher Prozess, der laut Hersteller nur geringe Anlageninvestitionen erfordert, kurze Zykluszeiten wie beim Standard-Spritzguss ermöglicht und vergleichbar mit der klassischen Hybridtechnik mit Blechen ist.

Ausblick: Einsatz von Druckguss- und Strangpresseinlegern

Große Einsatzchancen hat die neue Variante der Hybridtechnik neben Instrumententafelträgern auch bei anderen Strukturbauteilen mit hohen Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit wie etwa Sitzstrukturen, Frontends, Heckklappen- und Lkw-Spiegelträger. Aber auch in der Fertigung von Möbeln, Leitern und Kinderwagen soll es laut Hersteller Anwendungspotenzial geben.

Derzeit arbeitet LANXESS daran, die Hybridtechnik auch auf einfache, kostengünstige Druckguss- oder Strangpresseinleger auszuweiten. Auch Hohlprofileinleger aus Faserverbundwerkstoff sollen in der neuen Hybridtechnik einsetzbar sein, was zu weiteren Gewichtseinsparungen führen kann. (fg)

Unternehmensinformation

Lanxess AG

Kennedyplatz 1
DE 50569 Köln
Tel.: 0221 8885-0

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten