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10.10.2019

Henkel und Sonderhoff auf der Filtech 2019

Individuelle Lösungen für die Filterherstellung aus einer Hand

  • Die individuellen Lösungen von Henkel und Sonderhoff aus einer Hand decken die Wertschöpfungskette der Filterherstellung ab (© Sonderhoff)

    Die individuellen Lösungen von Henkel und Sonderhoff aus einer Hand decken die Wertschöpfungskette der Filterherstellung ab (© Sonderhoff)

  • Der Mischkopf der Dosieranlage appliziert den geschäumten Klebdichtstoff Fermadur entlang der Filterrahmenkontur für das Verkleben und Abdichten von Plisseefiltern (© Sonderhoff)

    Der Mischkopf der Dosieranlage appliziert den geschäumten Klebdichtstoff Fermadur entlang der Filterrahmenkontur für das Verkleben und Abdichten von Plisseefiltern (© Sonderhoff)

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Henkel und Sonderhoff präsentieren ihre Produkte für die Filterherstellung auf der Filtech 2019 (22. bis 24.10.2019 in Köln) erstmalig auf einem gemeinsamen Stand. Henkel bietet eine vielseitige Palette an Kleb- und Dichtstoffen sowie für die Oberflächenbehandlung. Sonderhoff, seit 2017 Teil der Henkel AG & Co. KGaA, ist Systemanbieter für Material, Maschine und Lohnfertigung. So erhalten Anwender individuelle Lösungen für die gesamte Filterherstellung aus einer Hand. Nach Angaben der beiden Unternehmen verbessern die Lösungen die Effizienz in der Filterproduktion sowie die Funktionen und die Qualität der Filter.

Die individuellen Lösungen aus einer Hand decken die Wertschöpfungskette der Filterherstellung ab: von der technische Anwendungsberatung über die Metallbearbeitung und Oberflächenvorbehandlung bis hin zum Kleben und Dichten der Filter. Henkel und Sonderhoff bedienen ein großes Spektrum an Filteranwendungen. Es umfasst sowohl Filter zur Filtrierung von Wasser, Lebensmitteln und Getränken als auch Staubsauger-, Automobil-, Medizin-, Öl- und Gasfilter sowie Luftfilter für RLT-Anlagen. Die Systemlösungen erfüllen die hohen Qualitätsanforderungen an Filtersysteme, die durch Hitze, Druck und Chemikalien häufig starken Belastungen ausgesetzt sind.

Geringere Reinigungskosten und höherer Produktionsoutput

Hersteller von Flüssigkeitsfiltersystemen mit Hohlfasermembranen im Bereich der Wasser-, Lebensmittel- und Getränkewirtschaft stehen vor der Herausforderung, die Zuverlässigkeit und Effizienz ihrer Produkte kontinuierlich zu steigern. Darüber hinaus müssen angesichts der zunehmenden globalen Wasserknappheit der Wasserverbrauch und die Reinigungs- und Wartungskosten beim Reinigen von Filtrationssystemen so gering wie möglich gehalten werden. Für diese hohen Ansprüche hat sich der von Henkel entwickelte 2K-Epoxidharzklebstoff Loctite EA 9452 in der Praxis sehr bewährt. Neben der Zulassung nach EU Food Approval 10 / 2011, EC No. 1935/2004 und der KTW-Leitlinie (Kunststoff-Trinkwasser) zeichnet sich der Klebstoff durch eine sehr gute Säure- und Alkalibeständigkeit für die Filtration feuchter Substrate bei pH 2 bis pH 12 aus.

Dabei haftet er sehr gut auf den nassen Fasern der eingesetzten Filter im Produktionsprozess. Zudem besitzt das Produkt eine hohe Temperaturstabilität von bis zu 85 °C. „Das ist eine sehr wichtige Eigenschaft für die Reinigung der Filtrationssysteme. Auf diese Weise können die Intervalle zwischen den Reinigungszyklen gestreckt, Kosten eingespart und der Produktionsoutput erhöht werden“, erklärt Frank Lenz, Business Development Manager Filtration für Europa bei Henkel.

Geschäumter Filterklebstoff spart Kosten und Gewicht

Der Dichtungsspezialist Sonderhoff, Hersteller von 2-Komponenten Schaumdichtungen, Klebstoffen und Vergussmassen sowie Misch- und Dosieranlagen, präsentiert zur Messe vor allem die Vorteile des geschäumten Filterklebstoffs der Fermadur-Serie. Dieser Klebdichtstoff verklebt das gefaltete Filterpaket mit den Innenseiten des Filterrahmens. Der Auftrag des Klebdichtstoffs erfolgt vollautomatisch, konturgenau und prozesssicher mit der Dosierzelle Smart-M.

Aufgrund der aufgeschäumten Zellstruktur und der dadurch geringeren Dichte erzielt das Produkt eine hohe Wirtschaftlichkeit in der Filterproduktion. Das geringere Gewicht ist ein wesentliches Kriterium für ein einfacheres Teilehandling. „Die Klebstoffmenge pro Filter kann dank der geschäumten Zellstruktur bis zu 50 Prozent reduziert werden. Das spart Geld und Gewicht, und die Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Filterverklebung werden auch weiterhin erfüllt“, sagt Dominique Tosi, Leiter der Anwendungstechnik bei Sonderhoff.

Hohe Pilz- und Bakterienresistenz in Klimaanlagen

Für die Herstellung von Industriefiltern sind leistungsfähige Klebstoffe unverzichtbar. Sie werden für die Stabilisierung und Endverklebung von gefalteten Filtermedien eingesetzt. Dafür bietet Henkel den Lösungsmittel- und BHT-freien Schmelzklebstoff Technomelt AS 5115 auf Basis von Ethylvinylacetat an. Das Produkt ist gemäß VDI 6022 für den Einsatz in raumlufttechnischen Anlagen zugelassen und wird auch zum Verkleben von Reinraumfiltern verwendet. Technomelt AS 5115 ist bis 100 °C einsetzbar und überzeugt durch seine Pilz- bzw. Bakterienresistenz gemäß ISO 846.

Der Aufwand für Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten an den Filterelementen und Apparaten wird dadurch entsprechend verringert. Darüber hinaus ist der Schmelzklebstoff schnell schmelzend und abbindend und zeigt nach dem Abkühlen einen geringen Schrumpf.

Filterkleben ohne Fädenziehen

Bei Temperaturen unter 140 °C neigen Klebstoffe dazu, Fäden zu ziehen, so dass Filterelemente verschmutzen und Maschinenteile innerhalb kurzer Intervalle gereinigt werden müssen. Das verlängert die Prozess- und Durchlaufzeiten und erhöht so die Prozesskosten. Mit dem Schmelzklebstoff Technomelt AS 5115 hat Henkel eine Lösung entwickelt, die beim Kleben von Filtern keine Fäden mehr zieht. Die Prozessgeschwindigkeit kann dadurch deutlich erhöht werden. So erfüllt der Klebstoff die von Filterherstellern geforderte Fertigungseffizienz bei gleichzeitiger Einhaltung der Qualitätsanforderungen.

Filtech 2019: Halle 11.2, Stand L1

Weiterführende Information
  • 01.07.2019

    Recycelbare schwarze Kunststoffverpackungen

    Innovation von Henkel mit Greiner Packaging als Partner

    Henkel hat zusammen mit seinem Lieferanten Ampacet, einem globalen Masterbatch- Produzenten, eine innovative Lösung für schwarze Plastikverpackungen, die vollständig recycelbar sind, umgesetzt.   mehr

  • 06.05.2019

    Offene Materialplattform für den 3D-Druck

    Henkel möchte neue Materialien qualifizieren

    Um neue Materialien für unterschiedliche 3D-Drucktechnologien qualifizieren zu können, bietet Henkel Herstellern von 3D-Druckern und Systemanbietern eine offene Materialplattform.   mehr

  • Was nicht passt, wird  passend gemacht
    Kunststoffe 03/2019, Seite 107 - 111

    Was nicht passt, wird passend gemacht

    Dichtungs- und Montagequalität rechtfertigen höhere Bauteilkosten

    Um bei der Bauteilmontage einen höheren Toleranzausgleich zum Gegenstück zu erzielen, hat der Automobilzulieferer Borscheid + Wenig die...   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 10/2018

    In Dichtungsdimension auf das Bauteil

    Closed-Cell-PUR-Schaumdichtung mit geringer Wasseraufnahme

    Sonderhoff rückt auf der Fakuma 2018 die FIP-CC-Technologie in den Fokus. Neu ist, dass der CC-Schaum durch das physikalische Schäumen bereits mit der Dosierung in seiner fast vollständigen Dichtungsdimension auf das Bauteil kommt.   mehr

    Sonderhoff Holding GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 03/2018

    Präzises Abdichten und Verkleben von Filtern

    Höhere Wirtschaftlichkeit durch geschäumten Dichtstoff

    Ob im Automobil, in Klima- oder Industrieanlagen – Filter müssen gut verklebt sein und die Filterrahmen Dichtheit gewährleisten, damit keine ungefilterte Luft am Filter vorbei gelangt.   mehr

    Sonderhoff Holding GmbH

  • Erschienen in Kunststoffe 12/2017

    Closed-Cell-Technik gewährleistet hohe Wasserdichtigkeit

    Neue Anwendungen für das automatisierte Dichtungsschäumen

    Mit der auf der Fakuma 2017 erstmals vorgestellten FIP-CC-Dichtungstechnik lässt sich der geschlossenzellige, mit einer sehr hohen Wasserdichtigkeit ausgestattete Polyurethandichtungsschaum Fermapor CC verarbeiten.   mehr

    Sonderhoff Chemicals GmbH
    Sonderhoff Engineering GmbH

  • Recycling beginnt bereits bei  der Wahl der Verbundstoffe
    Kunststoffe 08/2017, Seite 32 - 34

    Recycling beginnt bereits bei der Wahl der Verbundstoffe

    Wiederaufbereitung flexibler Verpackungen aus mehrlagigen Multimaterialverbunden

    Mehrlagige Verbundstoffe spielen im Verpackungsbereich eine immer größere Rolle, unter anderem im dynamisch wachsenden Segment der...   mehr

Unternehmensinformation

Henkel AG & Co. KGaA

Henkelstr. 67
DE 40589 Düsseldorf
Tel.: 0211 797-3000
Fax: 0211 798-4008

Sonderhoff Holding GmbH

Richard-Byrd-Straße 24
DE 50829 Köln
Fax: 0221 95685-599

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