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07.06.2017

Heizen und Kühlen bis 550 °C mit Salzschmelzen

Hochtemperaturanlage mit einzigartigem Arbeitstemperaturbereich

  • Nach erfolgreichen Testläufen und der Kundenabnahme wurde die erste Hochtemperaturanlage für den Transport zum Kunden verladen, die eine Salzschmelze als Wärmeträger verwendet (© Lauda)

  • Funktionsschema einer Salzschmelzeanlage (© Lauda)

  • Salzschmelzen ermöglichen Hochtemperaturanlagen mit Arbeitstemperaturbereichen bis zu 550 °C (© Lauda)

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Vom Temperieröl zur Salzschmelze

Der Hersteller von Temperiergeräten und -anlagen Lauda bietet ab sofort Temperiersysteme auf Flüssigsalz-Basis an. Die Vorteile sind nach Angaben des Unternehmens bisher unerreichte Arbeitstemperaturbereiche bis 550 °C und hohe Betriebssicherheit.

Zur exakten Temperierung von Reaktionsbehältern, Verdampfern, Trocknern oder Filtern mittels Wärmeträgerflüssigkeiten dient bisher häufig Thermalöl. Für sehr hohe Temperaturen, wie sie zum Beispiel die Produktion von Melamin, die Eindampfung von Laugen und verschiedene Hochtemperaturreaktionen benötigen, bieten Salzschmelzen als Wärmeträger jedoch entscheidende Vorteile, da mit Thermalölen die Betriebstemperatur auf etwa 400 °C begrenzt ist.

Die von Lauda verwendeten Salzgemische ermöglichen dagegen Temperaturen bis 550 °C. Nach Angaben des Unternehmens sind sie unter Betriebsbedingungen flüssig, besitzen gute Nutzungseigenschaften wie geringe Viskosität und hohe Wärmekapazität und gewährleisten einen drucklosen Betrieb.

Funktionsprinzip (vgl. Bild 2)

Eine Pumpe befördert das flüssige Salzgemisch aus einem beheizten Bodentank zu einem Erhitzer (wahlweise ein befeuerter Erhitzer oder ein Elektroerhitzer), der es auf die gewünschte Temperatur bringt. Bei Bedarf kann ein Kühlmodul integriert werden, das die Salzmischung gradgenau auf eine Temperatur oberhalb seines Erstarrungspunktes abkühlt. Auf diese Weise lässt sich ein Temperiersystem mit einem einzigartigen Arbeitstemperaturbereich realisieren.

Beim Ausschalten der Pumpe entleert sich das Salzgemisch selbsttätig wieder in den Tank. Dies verhindert ein Erstarren in der Anlage und sorgt für eine hohe Betriebssicherheit. Alle Anlagen werden als anschlussfertiges Modul inklusive Steuerung beim Kunden angeliefert. Umfangreiche Tests im Lauda-Prüffeld sollen Stillstandszeiten bei der Umrüstung verringern. (kk)

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