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24.03.2017

Frontblende mit 3D-Effektlackierung

Individualität aus dem Magneten

Die Füllstoffe im Polymerblend werden magnetisiert, nach dem Lackieren mit Metallic-Lack wird das individuelle Design wie hier an der Frontblende des Σtos sichtbar (© Barlog/Rinspeed)

Die Füllstoffe im Polymerblend werden magnetisiert, nach dem Lackieren mit Metallic-Lack wird das individuelle Design wie hier an der Frontblende des Σtos sichtbar (© Barlog/Rinspeed)

Beim Autokauf stehen dem Kunden oft nur begrenzte Auswahlmöglichkeiten wie die Lackfarbe und wenige Designvarianten zur Verfügung. Eine echte Individualisierung ist mit hohen Kosten in der Produktion verbunden, doch Kunden wünschen sich zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Die Keballoy-3D-Technologie von Barlog Plastics ermöglicht die individuelle Lackierung von Kunststoffteilen mit 3D-Effekt bei vergleichsweise geringem Kostenaufwand.

"Insbesondere in der Automobilindustrie, wo oft emotionale Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen, bietet die Technologie einen echten Wettbewerbsvorteil", sagt Geschäftsführer Peter Barlog. Ein solches Bauteil befindet sich auch im Konzeptfahrzeug "Σtos" der Schweizer Ideenschmiede Rinspeed. Das selbstfahrende Auto mit CFK-Karosserie (und Aluminium-Crashstruktur) war zuletzt auf der K 2016 am Stand von Barlog zu sehen. Das Familienunternehmen hat hierfür eigens die Frontblende mit 3D-Effektlackierung konzipiert.

Mit dem Keballoy-Prinzip lassen sich im Spritzgießverfahren kostengünstig und in hoher Stückzahl Bauteile aus technischen Thermoplasten herstellen. Das Material wird mit speziellen Füllstoffen ausgestattet, die es ermöglichen, durch Magnetismus Informationen in der Oberfläche zu speichern – vom Grundprinzip ähnlich einer Audiokassette. In einem zwischengeschalteten Prozess wird das gewünschte Design magnetisch in die Oberfläche eingeschrieben. Dies kann entweder durch einen Stempel oder mit einem robotergesteuerten Stift erfolgen. Das magnetisch gespeicherte Design ist in dieser Phase für das menschliche Auge noch nicht sichtbar. Erst im letzten Schritt, wenn das Bauteil mit einem Reflex-Metallic-Lack überzogen wird, orientieren sich die Metallic-Partikel im Lack am Magnetfeld der Magnetisierung und erzeugen so einen sichtbaren dreidimensionalen Effekt. So lassen sich Muster, Logos, Texte, Unterschriften und viele andere Designeffekte in die Oberfläche einprägen. Dabei ist die Lackierung nach Aussage von Barlog nicht aufwendiger als die üblichen Lackierverfahren für Kunststoffe.

Auch der Innenraum macht kreatives Design erlebbar. Hierzu gehören beispielsweise das automatisch falt- und einziehbare Lenkrad und ein lernendes Infotainmentsystem mit zwei verschiebbaren Breitbild-Monitoren.

Unternehmensinformation

Barlog plastics GmbH

Am Weidenbach 8-10
DE 51491 Overath
Tel.: 02206 90851-100
Fax: 02206 90851-199

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