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11.04.2019

Fehlerfalle entschärft

Messunsicherheit automatisch berechnen

Viele Messtechniker verzichten bislang aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen knapper Zeit auf die Bestimmung der Messunsicherheit. Kein Wunder: Die Berechnungen sind kompliziert, zeitaufwendig und die Ergebnisse oft schwierig zu interpretieren. Die Kistler Gruppe, Winterthur/Schweiz, bringt nun mit KiXact die nach eigenen Angaben erste Technologie auf den Markt, mit der sich die Messunsicherheit sicher und automatisch berechnen sowie interpretieren lässt.

Seit Jahrzehnten versorgt Kistler Ingenieure, Forscher und Messtechniker mit Technik für anspruchsvolle Messaufgaben. Aus dieser Erfahrung in der Messtechnik heraus hat das Unternehmen nun eine Software zur Berechnung von Messunsicherheit entwickelt. KiXact ist Teil des Datenerfassungssystems KiDAQ und berechnet die Messunsicherheit automatisiert.

  • Flexibilität für die Messaufgaben: Auswertung der Messunsicherheit in der Software KiStudioLab mit KiXact (© Kistler Gruppe)

    Flexibilität für die Messaufgaben: Auswertung der Messunsicherheit in der Software KiStudioLab mit KiXact (© Kistler Gruppe)

  • Modularer Aufbau: KiXact ist Teil von Kistlers Datenerfassungssystem KiDAQ (© Kistler Gruppe)

    Modularer Aufbau: KiXact ist Teil von Kistlers Datenerfassungssystem KiDAQ (© Kistler Gruppe)

  • Das KiXact-Logo (© Kistler Gruppe)

    Das KiXact-Logo (© Kistler Gruppe)

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Externe Einflussfaktoren im Blick

Die Ergebnisse lassen sich mithilfe der mitgelieferten Software KiStudioLab analysieren. Externe Einflussfaktoren wie etwa die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit werden im Programm für die jeweilige Messung hinterlegt und von KiXact in die Berechnung miteinbezogen. Da Kistler die komplette Messkette liefert, ist KiXact bereits auf den jeweiligen Aufbau und die dazugehörigen Sensoren eingestellt.

Die Software kann nach Angaben des Unternehmens mehr, als nur ein Toleranzintervall zu liefern. So erkenne die Analyse frühzeitig, welche Faktoren in der Messkette die Messung beeinflussen und gibt dem Nutzer so die Möglichkeit, Parameter entsprechend anzupassen. Das Ergebnis seien qualitativ aussagekräftigere Messungen mit geringerer Unsicherheit.

Die Komplexität der Messkette

Messunsicherheiten sind keine Ausnahmeerscheinung – jede Messung in Forschung und Industrie ist mit einer gewissen Ungenauigkeit verbunden. Schon kleinere Schwankungen der Umgebungstemperatur können zu Abweichungen führen, die das Messergebnis unzuverlässig und damit unbrauchbar machen. Für aussagekräftige Messergebnisse ist das Wissen um die jeweilige Messunsicherheit daher unverzichtbar. Bei der Berechnung sind sämtliche Faktoren einzubeziehen, die Auswirkungen auf die Messung haben könnten.

Je mehr Elemente die Messkette enthält, desto komplexer wird die Bestimmung der Messunsicherheit: Bisher musste ein Anwender für jede einzelne Komponente der Messkette das jeweilige Datenblatt sichten, Spezifikationen prüfen und – zusätzlich zu externen Einflüssen – mit in die Berechnung einfließen lassen.

Ungeliebte Beschäftigung mit Messunsicherheiten

Die Berechnung selbst sowie die anschließende Auswertung der Daten erfordern erweitertes Fachwissen und viel Erfahrung. Der Aufwand ist oft so hoch, dass laut Kistler in vielen Fällen großzügige Annahmen getroffen werden oder gänzlich auf die Berechnung der Messunsicherheit verzichtet wird, um Messprozesse wirtschaftlich und überschaubar zu halten.

Ginge man dagegen von einer zu großen Unsicherheit aus, hätte dies negativen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit des gesamten Prozesses. Wer die Messunsicherheit sicher bestimmt, kann Toleranzgrenzen enger definieren und den Prozess damit effizienter gestalten.

Daten nutzungsgerecht erfassen

Das KiDAQ-Datenerfassungssystem ist modular aufgebaut und bietet mehr als 20 unterschiedliche Messgrößen zur Auswahl. Die Module sind in drei Gehäusevarianten erhältlich. Alle Messeinheiten lassen sich präzise zeitlich synchronisieren. Eine cloudbasierte Plattform ermöglicht zudem zukünftige Erweiterungen auch durch Partnerfirmen. (kk)

Weiterführende Information
  • 08.02.2019

    Kistler eröffnet neues Büro in Schanghai

    Messtechnikexperten stärken Präsenz in China

    Das Schweizer Unternehmen verstärkt mit der neuen Niederlassung sein Engagement auf dem chinesischen Markt. CEO Rolf Sonderegger sieht damit bessere Möglichkeiten, Kunden vor Ort mit umfassendem Service, Vertrieb und technischem Support zu betreuen.   mehr

  • 27.08.2018

    Umfirmierung nach Übernahme

    Aus IOS wird Kistler Aachen

    Parallel zur Umbenennung eröffnen die Messtechniker in Aachen ein neues Kompetenzzentrum für Produktionssteuerung und -leitsysteme.   mehr

  • 12.07.2017

    Kistler wird MES-Kompetenzpartner

    Übernahme der IOS GmbH

    Kistler will ein modulares Produktionsüberwachungssystem anbieten, das die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand abdeckt – vom Sensor bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung.   mehr

Unternehmensinformation

Kistler Instrumente AG

Eulachstr. 22
CH 8408 WINTERTHUR
Tel.: +41 52 2241111
Fax: +41 52 2241414

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