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23.02.2018

Entscheidungshilfe beim Werkzeugdesign

„Autonomous Optimization“ von Sigmasoft reduziert Kosten beim Spritzgießen

Das Bauteil (rot) sollte in unter 60 s produziert werden. Die „Autonomous Optimization“ half dabei, das ideale Temperierkonzept zu niedrigen Kosten zu ermitteln (© Sigma Engineering)

Schwierigkeiten in der Temperierung sind häufig für Qualitätsprobleme von Spritzgussbauteilen verantwortlich. Mit zunehmendem Druck hinsichtlich Bauteilkosten und Werkzeugentwicklungszeiten wird es immer wichtiger, bezahlbare, verlässliche und effiziente Werkzeuglösungen in kürzester Zeit zu finden.

Hilfe verspricht hier der „Autonomous Optimization“-Ansatz der Sigma Engineering GmbH, den der Aachener Simulationsspezialist als Teil seiner „Sigmasoft Virtual Molding“-Software veröffentlicht hat. Laut Entwickler hilft sie dem Anwender, die ideale Lösung aus einer Vielzahl von möglichen Varianten für das Werkzeugdesign auszuwählen.

Ein Beispiel zeigt den Nutzen in der Anwendung

Das Drehkreuz eines Bürostuhls sollte in einem neuen Werkzeug produziert werden. Der Werkzeugbauer erhielt den Auftrag, dieses Werkzeug zu den geringstmöglichen Kosten herzustellen; gleichzeitig sollte in der Produktion eine Zykluszeit von unter 60 s eingehalten werden.

Der Werkzeugbauer identifizierte die Parameter, die er innerhalb des Werkzeugkonzepts variieren konnte, um die geforderte Zykluszeit zu erreichen. Die Werkzeuglegierung, Anordnung und Durchmesser der Kühlkanäle, eine konturnahe Kühlung und hochleitfähige Kupferstifte waren einige dieser Stellschrauben. Alle möglichen Kombinationen dieser Variablen ergaben mehr als 40 000 mögliche Werkzeugkonfigurationen. Durch eine autonome Simulation wurden daraus die Konfigurationen ermittelt, die eine Zykluszeit von unter einer Minute erlaubten.

Aus den Designkombinationen, die die geforderte Zykluszeit umsetzten, konnten dann die kostengünstigen Varianten herausgefiltert werden. Im konkreten Beispiel stellte sich heraus, dass keine konturnahe Kühlung notwendig war und dass durch den Einsatz hochleitfähiger Kupferstifte die gewünschte Zykluszeit erreicht wurde. Das ausgewählte Konzept kombinierte Kupferstifte in 4 mm und 10 mm Durchmesser mit Kühlkanälen von 6 mm Durchmesser.

Die autonome Optimierung soll nicht nur bei der Verbesserung der Zykluszeit helfen, sondern auch bei der Beantwortung weiterer Fragen zum Spritzgießprozess, etwa wie sich Bauteilverzug, Energiekosten oder Bauteilfehler minimieren lassen. (ys)

Weiterführende Information
  • 08.12.2017

    Auftaktverleihung des Sigma Awards

    Günther Heisskanaltechnik und Speedturtle ausgezeichnet

    „Unsere Kunden simulieren auf dem höchsten Niveau“, erklärt Thomas Klein, Geschäftsführer von Sigma Engineering. „Mit dem Sigma Award möchten wir würdigen, dass sie mithilfe unserer Software komplexe und herausfordernde Aufgabenstellungen lösen.“   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2017

    Spritzgießparameter automatisch optimieren

    Sigma auf der Fakuma 2017

    Die Sigma Engineering GmbH stellt auf der Fakuma die aktuelle Version ihres Simulationsprogramms vor. Zusammen mit der neuen virtuellen DoE ist die automatische Optimierung eine Weiterentwicklung der Virtual-Molding-Technologie.   mehr

    SIGMA Engineering GmbH

Unternehmensinformation

SIGMA Engineering GmbH

Kackertstr. 11
DE 52072 Aachen
Tel.: 0241 89495
Fax: 0241 89495-20

Internet:www.sigmasoft.de
E-Mail: info <AT> sigmasoft.de



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