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13.12.2017

Elektrische Kunststoff/Metall-Hybrid-Drosselklappe

Duroplast anstelle von Aluminiumlegierung

Die Rheinmetall Automotive AG, Neckarsulm, stellt unter der Marke Pierburg neue elektromotorischer Drosselklappen vor. Sie sind speziell für den Einsatz in Euro 6- Fahrzeugen geeignet. Ihr Gehäuse besteht statt der herkömmlichen Aluminiumlegierung aus einem Kunststoff, der in Kombination mit einer neu entwickelten Kunststoff/Metall-Hybrid-Drosselklappe Kosten- und Gewichtsvorteile mit sich bringen soll, so der Hersteller.

Das Gehäuse der elektromotorischen Drosselklappen besteht aus Duroplast (© Rheinmetall)

Die Regelklappe mit einem Gehäusematerial aus einem Duromer soll die Kundenanforderungen bezüglich aggressiverer Medien im Saugkanal, verschärfter EMV/ESD-Grenzen sowie der häufigeren Einsätze im Start/Stopp-Modus und bei höheren Temperaturen erfüllen. Die hohe Beständigkeit der gewählten Kunststoffe schützt Gehäuse und Klappe gegen Korrosion und Alterung. Dadurch ergebe sich eine neue Bandbreite in kritischen Anwendungsbereichen mit möglicherweise aggressiven Medien - wie beispielsweise Abgaskondensaten, Gasen, Kohlenwasserstoff und Wasserstoff sowie deionisiertem Wasser im Saugkanal oder der Umgebung, so der Hersteller.

Mit dem neuen Gehäusematerial entfällt laut Pressemitteilung die kostenintensive Behandlung der metallischen Oberflächen oder der Einsatz hochvergüteter Metalllegierungen. Da die Oberfläche im Saugkanal nicht länger mechanisch bearbeitet wird, reduziere sich außerdem die Anhaftung von Ablagerungen wie Rußpartikeln, Ölschlamm oder Eis. Damit verringere sich das Risiko eines möglichen Verklemmens der Klappe im Kanal.

Konsequent weiter entwickelt

Die neue Drosselklappe basiert auch in der aktuellen Produktgeneration auf einem serienerprobten elektromotorischen Antrieb mit zweistufigem Stirnradgetriebe. Der Einsatz neuer Materialien bei den Getrieberädern sowie deren verbessertes Design soll die gestiegene Anforderung von mehr als einer Million Start/Stopp-Zyklen dauerhaft auch bei hohen Schließgeschwindigkeiten sicherstellen. Zeitgleich verbesserte sich laut Herstellerangaben die Betätigungsanzahl im Einsatz bei Hochtemperaturanwendungen.

Bereits in der Vorgängergeneration war ein separates EMV-Modul für den DC-Motor verwendet worden. Dieses wurde auch in der aktuellen Generation übernommen und ermöglicht den breiten Einsatz eines baugleichen DC-Motors mit einer kostengünstigen Anpassung der kundenspezifischen EMV-Entstörung. Der Klappenwinkelsensor wurde bereits in der letzten Produktgeneration in den Getriebedeckel integriert. Eine neue Deckelgeometrie optimiert jetzt zusätzlich den Deckel im Bereich der Sensorbefestigung, so dass der Sensor robuster gegen die gegebenen Schwing- und Temperaturbelastungen wird. (fg)

Die Rheinmetall Automotive AG ist die Mobilitätssparte des Technologiekonzerns Rheinmetall Group. Der Automobilzulieferer ist in den Bereichen Luftversorgung, Schadstoffreduzierung und Pumpen sowie bei der Entwicklung, Fertigung und Ersatzteillieferung von Kolben, Motorblöcken und Gleitlagern tätig.

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