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18.06.2019

Dosierschwankungen automatisch ausgleichen

Neue Funktionen zum Einsparen von Materialkosten

  • Dosiergerät: das Gravimax G34 mit Klappdeckel und einer Durchsatzleistung von bis zu 350 kg/h (© Wittmann)

    Dosiergerät: das Gravimax G34 mit Klappdeckel und einer Durchsatzleistung von bis zu 350 kg/h (© Wittmann)

  • Gravimax-Steuerung: Bildschirm mit den Funktionsanzeigen für Referenz Additiv und Referenz Neuware (© Wittmann)

    Gravimax-Steuerung: Bildschirm mit den Funktionsanzeigen für Referenz Additiv und Referenz Neuware (© Wittmann)

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Die Angst, beim Dosieren von Additiven die notwendige Mindestmenge zu unterschreiten, führt in der Praxis oft zu der Tendenz, die vorgeschriebene Dosis zu überschreiten. Statt 5 % Farbadditiv wird daher zum Teil mit 6 oder gar 6,5 % produziert – also mit einer Überdosierung von 20 bzw. 30 %. Eine solche massive Überdosierung summiert sich pro Jahr schon bei einem Preis von 2,80 EUR/kg Additiv und einem Materialdurchsatz von 50 kg pro Stunde auf rund 11.000 EUR.

Um dies zu vermeiden und auch die Produktqualität sicherzustellen, weisen die Gravimax-Geräte Dosierfunktionen auf, die auf Schwankungen in einer Komponente sofort reagieren und die anderen Komponenten so nachsteuern, dass das angestrebte Verhältnis wieder erreicht wird.

Die Touch-Oberfläche der Gravimax-Steuerung ermöglicht es im Zuge der Produktionsvorbereitungen, unterschiedliche Materialtypen anzuwählen, die benötigten Dosiermengen einzustellen und in der Steuerung zu hinterlegen. Hierbei unterscheidet die Steuerung zwischen drei Materialtypen: Neuware, Mahlgut und Additiv.

Dosiermodus „Referenz Additiv“

Ist nun die exakte mengenmäßige Zugabe von Additiv erforderlich, kann die Dosiereinstellung „Referenz Additiv“ gewählt werden. Sinnvoll kann dies zur Vermeidung sowohl von Farbschwankungen als auch hoher Materialkosten sein.

Wenn starke Vibrationen der Maschine oder plötzliche Stöße nun dazu führen, dass abweichende Mengen an Additiv dosiert werden, gleicht in diesem Modus das Dosiergerät augenblicklich die zu dosierende Menge an Neuware derjenigen des Additivs an. Bei Überdosierung des Additivs wird z.B. die Dosis der Neuware erhöht, sodass das prozentuelle Verhältnis der beiden Materialsorten wieder der Vorgabe entspricht.

Dosiermodus „Referenz Neuware“

Besonders schwierig gestaltet sich ein exakter Dosiervorgang üblicherweise bei Verwendung von Kunststoffen, die mit Langglasfasern (LGF) verstärkt sind. Einerseits kommt dem richtigen Anteil von LGF-haltigem Material stets oberste Priorität zu, andererseits besteht hier die verstärkte Gefahr der sogenannten „Brückenbildung“ durch das Material. Um diesem Effekt zu begegnen, sind Gravimax-Dosiergeräte mit pulsierenden Dosierventilen ausgestattet. So werden LGF-Materialien während des Dosierens in Bewegung gehalten.

Und wiederum lässt sich den Auswirkungen einer Überdosierung – in diesem Fall der Neuware – mit dem hier zu wählenden Dosiermodus „Referenz Neuware“ begegnen. Mit dieser Einstellung ist dafür gesorgt, dass – abhängig von der tatsächlich dosierten Menge an LGF-Neuware – die zu dosierenden Mengen der weiteren Komponenten angeglichen werden. (kk)


Mediathek

Jubiläum „10 Jahre Wittmann Battenfeld“

Weiterführende Information
  • 06.03.2019

    Stabsübergabe bei Wittmann Battenfeld

    Geschäftsführer Georg Tinschert tritt Ruhestand an

    Mag. Georg Tinschert geht Ende März in den Ruhestand und gibt die Geschäftsführung der Wittmann Battenfeld GmbH nach über zehn Jahren erfolgreicher Tätigkeit an der Spitze an seinen Nachfolger ab.   mehr

  • Verpackungslösung mit  geringem Platzbedarf
    Kunststoffe 02/2019, Seite 46 - 47

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    IML-Anwendung in knapp über drei Sekunden Zykluszeit

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    Wittmann Battenfeld auf der Fakuma 2018

    Auf der Fakuma stellt Wittmann Battenfeld die neue VPower-Serie vor und legt ansonsten den Schwerpunkt auf digitale Überwachung und Assistenzsysteme sowie Anwendungen aus dem Mehrkomponenten-Spritzgießen.   mehr

    Wittmann Battenfeld GmbH

  • 11.07.2018

    Industrie 4.0 und Wittmann 4.0

    Expertentreffen bei Wittmann Battenfeld

    Industrie 4.0 sowie die zunehmende Vernetzung innerhalb der Fertigung waren das zentrale Thema des diesjährigen Expertentreffens in Meinerzhagen.   mehr

  • 300 bar Stickstoffgas im Griff
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    300 bar Stickstoffgas im Griff

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Unternehmensinformation

Wittmann Battenfeld GmbH

Wiener Neustädter Str. 81
AT 2542 KOTTINGBRUNN/N.Ö.
Tel.: +43 2252 404-0
Fax: +43 2252 404-1062

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