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24.04.2018

Dekontamination von PET

Genehmigung für die Verarbeitung von Recyclingware

IR-Clean: Das System kombiniert permanenten Oberflächenaustausch des Recyclingmaterials mit direktem Wärmeeintrag durch Infrarotlicht (© Kreyenborg)

Für die Verarbeitung von Post-Consumer-Recyclingware bei der Folienextrusion von Polyethylenterephthalat (PET) ist ein durch die Food and Drug Administration (FDA) bzw. Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) autorisierter Prozess fast unverzichtbar. So zumindest sieht es die Kreyenborg Plant Technology GmbH & Co. KG, Senden.

Mit dem IR-Clean-System bietet das Unternehmen eine Alternative für die Verwendung von Post-Consumer-Ware und somit die direkte Dekontamination von PET– und das ohne jegliche Vakuumtechnik. Das System stellt eine verfahrenstechnische Weiterentwicklung des Infrarot-Drehrohrs (IRD) dar. Der Standardprozess der Kristallisation und Trocknung von Post Consumer Bottle Flakes aus PET im IRD wurde durch diverse Änderungen der Parameter sowie technische Ergänzungen erreicht – das Resultat sind laut Hersteller besonders gute Dekontaminationsergebnisse, die in Tests, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV), nachgewiesen wurden.

Die FDA hat auf Basis dieser Werte einen „Letter of Non Objection“ ausgestellt. Auch für die durch die EFSA festgelegten Grenzwerte können diese Ergebnisse verwendet werden - je nach Verwendung des Endproduktes bis zu einem Anteil von 100 % Post-Consumer-Ware.

Hohe Temperaturen binnen Minuten

Diese Ergebnisse können durch das generelle Funktionsprinzip des Infrarot Drehrohrs erreicht werden– die geringe Masse im Prozess und die ständige Bewegung des Materials ermöglichen einen permanenten Oberflächenaustauch des zu behandelnden Recyclingmaterials. Kombiniert mit dem direkten Wärmeeintrag durch das Infrarotlicht kann das IR-Clean auf Vakuumsysteme verzichten. In Kombination mit einem nachgeschalteten Finisher, in Form eines in seinen Leistungsdaten reduzierten Trockenluftsystems, erreicht das System als Nebeneffekt Trocknungswerte von < 50 ppm.

Die für FDA und EFSA relevanten Werte werden nach Unternehmensangaben bereits vor dem Extruder erreicht, sodass eine Nachrüstung und somit eine FDA/EFSA-Zulassung bestehender Einschnecken-, Doppelschnecken- oder Multi-Screw Systeme möglich ist.

Das Paket umfasst neben der Fördertechnik auch ein einfaches Bedienkonzept für die komplette Prozessüberwachung einschließlich der Dokumentation der Verfahrensparameter. (ys)

Weiterführende Information
  • Erschienen am 08.02.2018

    Schüttgüter mit Infrarot trocknen

    PTFE und SAN verbinden und auf ursprüngliche Korngröße bringen

    Beim Verarbeiten sehr wasserhaltiger Polymere entsteht leicht eine klebrige, klumpige Masse. Die Wärme von Infrarotstrahlung hilft, die ursprüngliche Korngröße von Schüttgütern wieder einzustellen.   mehr

    Kreyenborg Plant Technology GmbH & Co. KG

Unternehmensinformation

Kreyenborg Plant Technology GmbH & Co. KG

Messingweg 18
DE 48308 Senden
Tel.: 02597 93997-0
Fax: 02597 93997-60

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