nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
07.10.2015

Compression-RTM-Verfahren

Weiterentwickeltes Verfahren zur Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen

Mit dem HP-RTM-Verfahren lassen sich Bauteile aus faserverstärkten Kunststoffen wie CFK in Serie herstellen. Dabei erfolgt das Einspritzen des Harzes in das Werkzeug mit bis zu 80 bar Druck. So gelangt es an alle Stellen, gleichzeitig wird eine gute Faserimprägnierung erzielt. Nachteil dieser Methode ist, dass sich bei dem hohen Druck Fasern verschieben und Verwerfungen entstehen können. Das beeinflusst die Stabilität des Bauteils negativ.

Mit einer Weiterentwicklung des Verfahrens löst die Dieffenbacher GmbH, Eppingen, dieses Problem. Beim Compression-RTM-Verfahren fährt die Presse nicht bis zur Bauteildicke zu, sondern zunächst auf eine Spaltimprägnierposition – 0,5 bis 1 mm über der Enddicke. Der Kompressionshub drückt das Harz durch das Fasergelege und benetzt so sämtliche Fasern. Der hohe Einspritzdruck wird beim Compression-RTM-Verfahren durch die Schließkraft der Presse erzeugt. Es genügt schon ein Druck von 5–10 bar, der den Faserverbund nicht stört. Das Harz überwindet weniger Fließwiderstand und wird so schneller injiziert. Je schneller das Harz eingefüllt ist und die Fasern imprägniert sind, desto reaktiver kann das Harz eingestellt werden. Die schnellere Aushärtung führt zu kürzeren Zykluszeiten.

Mit dem mit dem Compression-RTM-Verfahren können Faservolumengehalte von bis zu 60% hergestellt werden. Diese hohen Volumen sind beim reinen Injektionsprozess aufgrund hoher Fließwiderstände nicht mehr möglich. Durch den höheren Faservolumengehalt werden Festigkeit und Steifheit verbessert und das Leichtbaupotenzial erhöht.

Compression-RTM stellt hohe Anforderungen an die Presse. Sie muss nicht nur die Presskraft zum Zuhalten der Form aufbringen, sondern vor allem ein äußerst präzises Spaltmaß und absolute Parallelität des Imprägnierspalts sicherstellen. Während des Schließhubs der Presse ist die Parallelität in der Schließbewegung aufrecht zu erhalten. Bereits geringste Abweichungen führen bei dem niedrigviskosen Harz zu asymmetrischem und unerwünschtem Fließverhalten.

Die Toleranzanforderungen sind bei hochsteifem CFK in der Regel deutlich höher im Vergleich zu herkömmlichen Faserverbundbauteilen. Dieffenbacher hat hierauf reagiert und mit der neuen Compress-Lite-Baureihe (DCL) eine spezielle, darauf ausgerichtete Presse entwickelt. Die Presse ist mit einem Kompressionshubtisch ausgestattet, der über eine Mehrzylinderanordnung in seiner Biegelinie dynamisch verändert werden kann.

Unternehmensinformation

Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau

Heilbronner Str. 20
DE 75031 Eppingen
Tel.: 07262 65-0
Fax: 07262 65297-65377

MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten