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19.08.2020

Blends auf PA-Basis

Abgestimmte Materialeigenschaften auch für Nischenmärkte

Da sich die Materialanforderungen einiger Branche mit reinen Polymeren oft nur schwer erfüllen lassen, hat die RadiciGroup Blends auf Basis von Polyamid (PA) vorgestellt. Sie sollen neben der Automobilindustrie auch speziell Nischenmärkte erreichen.

Nicht nur übliche Kombinationen, sondern auch sonst nur schwer gemeinsam verarbeitbare Kunststoffe können kombiniert werden © RadiciGroup

Nicht nur übliche Kombinationen, sondern auch sonst nur schwer gemeinsam verarbeitbare Kunststoffe können kombiniert werden © RadiciGroup

Die RadiciGroup, Bergamo/Italien, hat Blends auf Basis von verschiedenen Polyamiden (PA) vorgestellt. Mit den Radilon Mixloy genannten Materialien möchte das Unternehmen die Stärken von Blends nutzen, um gezielt die für verschiedene Anwendung notwendigen Polymereigenschaften zu erreichen. Gerade bei Nischenmärkten lassen sich Radici zufolge nicht alle Anforderungen mit Kunststoffen aus einem Material erfüllen. Die bisher entwickelten Versionen der Blends basieren auf PA 6, PA 66, langkettigen PA und auf Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen. Auch ansonsten schwer gemeinsam verarbeitbare Kunststoffe lassen sich dem Unternehmen zufolge verbinden.

Sie kombinieren nach Herstellerangaben eine hohe Temperaturbeständigkeit und mechanische Festigkeit mit einer sehr guten Oberflächenqualität. Außerdem sollen sie über eine geringe Dichte, hohe Dimensionsstabilität und gute tribologische Eigenschaften verfügen. Weitere Eigenschaften sind eine gute Verarbeitung und eine hohe Barrierewirkung durch eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme und damit eine verringerte Permeabilität.

Gedacht sind die Blends unter anderem für Bauteile im Innenraum von Fahrzeugen, bei denen sehr gute Oberflächeneigenschaften sowie Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit gefragt sind. Außerdem können sie für Anwendungen im Exterieurbereich und im Motorraum eingesetzt werden. Außer für Automobile eignen sie sich für Sportartikel, Haushaltsgeräte und Gehäuse von elektronischen Geräten. Die Materialien lassen sich auch in additiven Herstellungsverfahren wie dem Fused Filament Fabrication (FFF) verarbeiten. Ein Vorteil ist dabei ihre geringe Schwindung. (fs)

Weiterführende Information
  • Glänzende Bauteile ohne Lackierung
    Kunststoffe 08/2020, Seite 47 - 48

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  • Erschienen am 14.11.2019

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    Farsoon Europe GmbH

Unternehmensinformation

RadiciGroup

Via Ca' Antonelli 55
IT 24024 Gandino

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