nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
12.03.2020

Bestmarken in der Verschlussproduktion

Engel präsentiert neue e-cap-Generation

Schon mit der Vorstellung der ersten vollelektrischen Spritzgießmaschine e-cap auf der K2010 hat die Engel Austria GmbH, Schwertberg/Österreich, einen Meilenstein gesetzt. Standard für die Herstellung von Getränkeverschlüssen waren bis dahin Maschinen mit hydraulischem Antrieb und Hydrospeicher für die Einspritzbewegung. Nun präsentiert das Unternehmen die neue Generation dieser Baureihe. Die Herstellung von 29/25-Leichtverschlüssen auf einer neuen e-cap 380 macht deutlich, wie sich bei kontinuierlich steigenden Anforderungen kurze Zykluszeiten mit hoher Präzision und niedrigem Energieverbrauch vereinen lassen.

  • Die neue e-cap stellt bei extrem kurzen Zykluszeiten von unter 2 s eine hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit sicher (© Engel)

    Die neue e-cap stellt bei extrem kurzen Zykluszeiten von unter 2 s eine hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit sicher (© Engel)

  • Getränkeverschlüsse werden immer leichter und stellen damit immer höhere Anforderungen an die Spritzgießmaschinentechnik (© Engel)

    Getränkeverschlüsse werden immer leichter und stellen damit immer höhere Anforderungen an die Spritzgießmaschinentechnik (© Engel)

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Die vollelektrische Antriebstechnik kam in diesem Anwendungsfeld vor zehn Jahren fast einer Revolution gleich. Bis heute ist die e-cap nach Angaben des Herstellers die energieeffizienteste Maschine für die Herstellung von Flaschenverschlüssen im Markt und zugleich die einzige auf die Anforderungen der „Caps and Closures“-Industrie zugeschnittene Hochleistungsmaschine, die auch im hohen Schließkraftbereich bis 4200 kN vollelektrisch arbeitet. Mit einem durchschnittlichen ROI von unter zwei Jahren hat sich die e-cap seit ihrer Markteinführung weltweit schnell etabliert.

Hochdynamisch bei häufigen Lastwechseln

„Seit 2010 haben sich die Anforderungen an Getränkeverschlüsse stark verändert“, erklärt Friedrich Mairhofer, Produktmanager für vollelektrische Spritzgießmaschinen von Engel, weshalb die kontinuierlichen Weiterentwicklungen der e-cap jetzt in einer neuen Maschinengeneration aufgehen. Eine zentrale Rolle spielt das kontinuierlich gesunkene Teilegewicht. Mairhofer weiter: „Für stille Wasser werden heute Verschlüsse mit einem Gewicht von deutlich unter einem Gramm produziert.“

Entsprechend hätten die Kühl- und damit die Zykluszeiten immer weiter abgenommen. „Lagen die Zykluszeiten vor zehn Jahren noch bei 2,5 Sekunden, müssen Verschlussmaschinen heute im 2-Sekunden-Takt und schneller produzieren können“, so Mairhofer. Bei der Entwicklung der neuen Maschinengeneration galt das Hauptaugenmerk deshalb zum einen der Leistungsfähigkeit und zum anderen der Stabilität. Die e-cap erreicht jetzt noch schnellere Schließ- und Öffnungsbewegungen der Werkzeuge und ist mit einem stabileren Maschinenbett auf häufigere Lastwechsel ausgelegt.

Eine e-cap 2440/380 stellt die neue Leistungsstärke der Baureihe mit der Herstellung von 29/25-Verschlüssen in einem 96-fach-Werkzeug von Plastisud unter Beweis. Das Schussgewicht liegt bei 1,3 g pro Kavität und die Zykluszeit bei unter 2 s. Verarbeitet wird ein PE-HD von Borealis/Borouge. Die Anlage ist mit einer kameraunterstützten 100-%-Qualitätskontrolle von IMDvista und einem Trockenluftsystem von Eisbär ausgestattet. Weitere Systempartner sind Piovan, PackSys Global und PSG.

Der verstärkte Rahmen und die verstärkten Werkzeugaufspannplatten der neuen Maschine stellen auch bei sehr kurzen Zyklen und sehr kleinen Schussvolumina eine hohe Stabilität der Maschinenbewegungen sicher. Das Ergebnis ist laut Engel eine herausragende Abformgenauigkeit mit einem hohen Grad an Gutteilen.

Auswerferantriebe mit Booster verstärkt

Die kurzen Trockenlaufzeiten von zum Beispiel 1,3 s bei der e-cap 380 sowie die bereits von Beginn an im Standard enthaltenen Parallelbewegungen leisten wichtige Beiträge, Zykluszeiten von unter 2 s zu erzielen. Das Auswerfen findet parallel zur Werkzeugöffnung statt. Neu ist, dass die Auswerfer bei Bedarf Verstärkung durch einen zuschaltbaren hydraulischen Booster erhalten. Damit stellt Engel sicher, dass sowohl in der laufenden Produktion als auch beim Anfahren nach einer Produktionsunterbrechung die Maschine mit der jeweils bestmöglichen Effizienz arbeitet.

Während in der laufenden Produktion die Verschlüsse beim Auswerfen noch nicht vollständig abgekühlt und leicht zu entformen sind, müssen die Auswerfer in Stoppsituationen mehr Kraft aufwenden, um die bereits in der Form abgekühlten Verschlüsse zu lösen. Da Produktionsunterbrechungen selten sind, ist es effizienter, die Antriebe hydraulisch zu verstärken als die Maschine generell mit leistungsstärkeren Auswerferantrieben auszurüsten. Hohe Kräfte nur dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden – so lautet die Devise von Engel.

Die neue Maschinengeneration wird mit zwei unterschiedlichen Antriebstechnologien für die Auswerfer angeboten. Im Standard arbeitet die e-cap mit hydraulischen Auswerfern. Optional sind servoelektrische Antriebe verfügbar, die rund 10 % weniger Energie benötigen.

Leistungsstärkere Plastifiziereinheit für schwerfließendes PE-HD

Die Plastifiziereinheit wurde im Zuge der Weiterentwicklung komplett neu aufgesetzt, denn auch die Eigenschaften der zu verarbeitenden Materialien haben sich verändert. Die Rohstoffhersteller haben die Materialien an die niedrigeren Verschlussgewichte angepasst. So liegt für CSD-Verschlüsse (Carbonated Softdrinks) der Melt-Flow-Index (MFI) heutiger PE-HD-Typen zwischen 0,8 und 1,4 g/10 min.

Bei sehr kurzen Zykluszeiten sind besonders hohe Plastifzierleistungen gefordert. Engel hat das Drehmoment des Dosierantriebs entsprechend erhöht und gezielt für die Verschlussherstellung sowohl eine neue Plastifizierschnecke als auch eine neue hochverschleißbeständige Ring-Rückströmsperre entwickelt. Beide Produkte gehören zum Standardumfang der e-cap-Maschinen.

Mit ihrem neuen Design verarbeitet die Barriereschnecke schwerfließendes PE-HD auch bei hohen Durchsätzen besonders schonend und stellt eine sehr gute Aufschmelzrate und Homogenität der Schmelze sicher. Damit leistet sie einen weiteren Beitrag zur hohen Prozessstabilität und Wiederholgenauigkeit der e-cap-Maschinen.

Energieverbrauch über Gesamtanlage optimieren

Sauberkeit und Energieeffizienz sind von Beginn an wesentliche Merkmale der Baureihe. Mit einem gekapselten Kniehebel und einer sehr sauberen Linearführung der beweglichen Aufspannplatte erfüllen die Maschinen sicher die Anforderungen der streng regulierten Produktion in der Lebensmittelindustrie.

Zur hohen Energieeffizienz trägt vor allem die vollelektrische Antriebstechnik der Maschinen bei. Hinzu kommt die Rückspeisung von Bremsenergie, die das Auftreten teurer Leistungsspitzen zuverlässig verhindert. Dank des hohen Wirkungsgrads der eingesetzten Antriebe benötigen die e-cap-Modelle zudem nur ein Minimum an Kühlwasser. Die präsentierte e-cap 380 arbeitet im Schnelllauf mit einem spezifischen Energieverbrauch von 0,37 kWh pro Kilogramm verarbeitetem Granulat.

Als Systemlieferant stimmt Engel alle Komponenten der Fertigungszelle von Projektbeginn an exakt aufeinander ab. „Wir können so über die gesamte Fertigungszelle das Effizienzpotenzial vollständig ausschöpfen“, betont Mairhofer.
Die neue e-cap ist in den Baugrößen 220, 280, 380 und 420 mit Schließkräften von 2200 bis 4200 kN verfügbar. (cd)

Weiterführende Information
  • 25.02.2020

    Chancen der Digitalisierung nutzen

    Medizintechnikkonferenz med.con von Engel

    Mit mehr als 100 Gästen war die Medizintechnikkonferenz, zu der Engel Deutschland Mitte Februar in sein Technologieforum in Stuttgart eingeladen hatte, ein großer Erfolg.   mehr

  • 21.02.2020

    Neuer Verkaufsleiter bei Engel in Nürnberg

    Ab 2021 auch Nachfolger als Geschäftsführer

    Mit der Personalentscheidung bereitet der Spritzgießmaschinenbauer und Systemanbieter Engel auch den Generationenwechsel in der Geschäftsführung der Niederlassung Nürnberg vor.   mehr

  • 05.11.2019

    Mit Kunststoffen auf dem Weg zur Klimaneutralität

    Engel Stuttgart und KI Südwest laden zur Fachtagung ein

    Welches Potenzial ausgerechnet im Kunststoff schlummert, um Klimaneutralität bei technischen Produkten zu erreichen, darum geht es bei der Fachtagung „Zero CO2 Bilanz – Kunststoffe im Umbruch“ am 13. November in Wurmberg.   mehr

  • 29.10.2019

    Trauer um Dr. Alfred Lampl

    Früherer technischer Direktor von Engel 88-jährig verstorben

    Dr. Lampl war als Teil der Gründergeneration maßgeblich an der Entwicklung des Unternehmens Engel vom Zehn-Mann-Betrieb zum heutigen weltweit präsenten Systemanbieter beteiligt.   mehr

  • 19.10.2019

    Simulation und reale Welt vereint

    Neues Engel sim link zur Steigerung der Produktivität

    Mit Engel sim link lassen sich Simulationsergebnisse aus dem Moldflow-Programm von Autodesk in die CC300-Steuerung der Engel-Spritzgießmaschine und Prozess- und Messdaten aus der Maschine zurück in die Simulation übertragen.   mehr

  • 18.10.2019

    Verschiedene Gesichter der Ressourceneffizienz

    Zwei Hotspots von Engel auf der K 2019

    Um ressourceneffiziente Methoden in der Wertschöpfungskette zu etablieren, gibt es verschiedene Ansätze. Zwei Beispiele von der K 2019: der Einsatz von Rezyklaten und ein neues Verfahren, das den Materialverbrauch verringert und nebenbei noch eine Zusatzfunktion integriert.   mehr

  • 01.10.2019

    Engel tritt Cluster-Initiative bei

    TechnologyMountains begrüßt 333. Mitglied

    Das Erfolgsmodell „Verbundprojekte“ beschert der Plattform TechnologyMountains einen ungebrochenen Boom. Spritzgießmaschinen-Hersteller Engel ist jetzt mit von der Partie.   mehr

  • Stanzen, Spritzgießen und Montieren  in einer Zelle
    Kunststoffe 12/2018, Seite 32 - 33

    Stanzen, Spritzgießen und Montieren in einer Zelle

    Scara-Roboter von Stäubli bei der Produktion von Ölstandsensoren

    Stanzteile und Buchsen aufnehmen, 15 filigrane Metallteile in ein Formnest einlegen, Spritzgussteile aus der Kavität entnehmen und den...   mehr

  • 03.09.2018

    Effizienterer Materialeinsatz beim Leichtbau

    AZL erhält Technikumsanlage von Engel

    Im Mittelpunkt der Forschung steht die Steigerung der Ressourceneffizienz in der Leichtbau-Produktion.   mehr

Unternehmensinformation

Engel Austria GmbH

Ludwig-Engel-Straße 1
AT 4311 SCHWERTBERG
Tel.: +43 50 620-0
Fax: +43 50 6203009

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter
© 123RF.com/Maitree Laipitaksin

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten