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24.11.2014

Barriereschichtverfahren inert barrier technology (ibt)

Verpackungen für lange Lebensmittelqualität

Unter der Marke „inert barrier technology“ (ibt) führt Greiner Packaging International GmbH, Kremsmünster/Östereich, am Standort Diepoldsau (Schweiz) eine Verpackungstechnik ein. Mit einer funktionellen Barriereschicht sollen so hergestellte Behältnisse die Lebensmittelqualität länger bewahren. Ein starrer Behälter aus Polypropylen (PP) der Cavonic GmbH, Stockach, ist das erste Anwendungsbeispiel dieser 3-D-Barrierebeschichtung und wurde von den beiden Unternehmen zusammen entwickelt.

Monomaterialbecher mit Beschichtung

Die aus Polypropylen spritzgegossenen Becher erhalten mittels der inert barrrier technology eine SiOx-Beschichtung (Bild: Greiner Packaging)

Die Monomaterialbecher mit der Beschichtung auf der Innen- und Außenseite weisen gute Barriereleistungen hinsichtlich Aromen, Sauerstoff und Geschmack des Füllgutes auf, so die Hersteller. Die funktionelle Barriere auf den PP-Bechern soll dem Füllgut neben der guten Qualitätsbewahrung auch ein längeres shelf-life sichern.

Die Siliziumoxid-Schicht ist chemisch inert und ermöglicht stark reduzierte Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit. Im Vergleich zu unbeschichteten Kunststoffbechern aus PP steigt die Sauerstoffbarriere laut Hersteller um den Faktor 20. Gegenüber Verpackungen aus Polystyrol (PS) soll sie sich sogar um den Faktor 30 erhöhen. Gegenüber Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit reagiere sie unempfindlich und ist flexibel, pasteurisations- und sterilisationstauglich.

Die Becher werden in eine Kammer geführt. Dort wird ein Vakuum erzeugt und anschließend siliziumhaltiges Gas und Sauerstoff eingeleitet. Mittels der Elektrode wird das Plasma erzeugt. Dann erfolgt der schichtweise Aufbau der Beschichtung (Bild: Cavonic)

Die Becher werden in eine Kammer geführt. Dort wird ein Vakuum erzeugt und anschließend siliziumhaltiges Gas und Sauerstoff eingeleitet. Mittels der Elektrode wird das Plasma erzeugt. Dann erfolgt der schichtweise Aufbau der Beschichtung (Bild: Cavonic)

Barrierewirkung so lange wie möglich beibehalten

Die Schichttechnik verhindert einen Abfall der Barrierewirkung (Retort Shock). Dadurch ermöglicht sie eine längere Haltbarkeit von Lebensmitteln ohne den Zusatz von Konservierungsstoffen. So können Kunststoffbehälter aus Monomaterialien mit einer inerten, unsichtbaren, lebensmittelechten Beschichtung im Spritzguss- und Tiefziehverfahren mit einer Plasmabeschichtung auf verschiedenste Behältergeometrien aufgebracht werden.

Die Übersicht zeigt die Sauerstoff- bzw. Wasserdampftransmissionsraten. Diese sind bei den beschichteten Polypropylens besser als bei vergleichbaren Verpackungen aus anderen Laminatstrukturen. So verhindern die Becher die Oxidation des Füllgutes und die Sauerstoffbarriere ermöglicht natürliche Farbgebung, auch über lange Lagerzeiten. Zudem sind laut Hersteller keine Migrationsbewegungen zu erkennen, dadurch bleibt der Geschmack lange erhalten.

Die ultradünne Becherbeschichtung hat keinen Einfluss auf die Wiederverwendung des Kunststoffs (ob PP oder PS oder PET), so die Pressemeldung.

Die Sauerstoff- und Wasserdampftransmissionswerte des plasmabeschichteten oPP/SiOx/PP-Laminats (Bild: Cavonic)

Unternehmensinformation

Greiner Packaging GmbH

Greiner Str. 70
AT 4550 KREMSMÜNSTER
Tel.: +43 7583 7251-0

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