nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
22.02.2016

Auf dem Weg zum bezahlbaren Leichtbau

Dieffenbacher auf der JEC in Paris

Auf der Fachmesse JEC World (8- - 10. März 2016) in Paris präsentiert die Dieffenbacher GmbH, Eppingen, in Halle 6 Stand B31 Entwicklungen rund um das Pressen von faserverstärkten Kunststoffen (FSK). Die Verfahren ermöglichen der Automobilindustrie vollautomatische Abläufe, kürzere Zykluszeiten und laut Hersteller insgesamt effizientere Herstellungsprozesse.

Carbon-Verstärkung für technische Thermoplaste

Durch die Verbindung von Carbonfasern mit langfaserverstärkten Thermoplasten (LFT) lassen sich selbst strukturelle Bauteile kostenoptimiert herstellen. In der Tailored LFT-D Anlage ist das neue Fiberforge Tapelegeverfahren integriert.

Im Fiberforge Tapelegeprozess werden Tapes aus unidirektionalen Endlosfasern in einem frei konfigurierbaren Schichtaufbau zu endkonturnahen Formen gelegt. Mit dieser generativen Fertigungsmethode können beliebige Faserorientierungen lastgerecht im Bauteil platziert werden, meist sogar ohne jeglichen Schnittabfall. Durch den Einsatz solcher Schichtaufbauten zur Versteifung der Struktur in Verbindung mit einem fließfähigen langfaserverstärktem Thermoplast lassen sich in einem Co-Molding Prozess dünnwandige Versteifungsrippen ausformen. Ebenso können auf diese Weise Einlegeteile wie Gewindehülsen, Lasteinlenkungselemente, Elektrokabel oder Antennensysteme in das Bauteil integriert werden.

Im Fiberforge Tapelegeprozess werden Tapes aus unidirektionalen Endlosfasern in einem frei konfigurierbaren Schichtaufbau zu endkonturnahen Formen gelegt (© Dieffenbacher)

Im Fiberforge Tapelegeprozess werden Tapes aus unidirektionalen Endlosfasern in einem frei konfigurierbaren Schichtaufbau zu endkonturnahen Formen gelegt (© Dieffenbacher)

CFK wird fit für die Großserie

Das Preform Center ermöglicht die Herstellung komplexer Carbonfaser-Preforms in kurzen Zykluszeiten. Entscheidender Faktor hierbei ist die Automatisierung des Drapiervorgangs: Die Zykluszeiten wurden von bis zu drei Stunden auf unter drei Minuten gesenkt und die Ausbringungsleistung wurde deutlich erhöht.

Die Technik ermöglicht zudem eine endkonturnahe Abbildung des späteren Bauteils mit minimalem Verschnitt. Dadurch ergibt sich eine geringe Abfallrate sowie Faserorientierungen, die den Belastungsanforderungen des späteren Bauteils gerecht werden. Das Unternehmen will so den Weg für den Einsatz kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffe (CFK) in der automobilen Großserie frei machen: 120 000 Bauteile pro Jahr seien mit dem neuen Verfahren realisierbar.

Das Preform Center ermöglicht eine endkonturnahe Abbildung des späteren Bauteils mit minimalen Verschnitt (© Dieffenbacher)

Das Preform Center ermöglicht eine endkonturnahe Abbildung des späteren Bauteils mit minimalen Verschnitt (© Dieffenbacher)

Weniger Druck, kürzere Zykluszeiten, mehr Festigkeit

Mit einer Modifikation des HP-RTM-Verfahrens ist es dem Unternehmen laut eigener Aussage gelungen, bei der Bauteilfertigung aus Carbon die Taktzeiten weiter zu verkürzen und gleichzeitig die Herstellungskosten zu senken

Im neuen Compression RTM-Verfahren wird das Harz mit einem Druck von nur 5 bis 10 bar in das nicht ganz geschlossene Werkzeug gespritzt. Vorteile seien die kürzeren Injektionszeiten sowie die Möglichkeit, mehr Carbonfasern zu verwenden, wodurch das Bauteil eine höhere Festigkeit erhält.

Keine Nachbearbeitung nötig

Eine weitere Verbesserung im Bereich Carbon bietet das Unternehmen mit dem Surface-RTM-Verfahren: Hierbei werden direkt nach der Herstellung der Preform – im noch geschlossenen Werkzeug und während des Presszyklus – hochwertige Carbon-Oberflächen erzeugt. Diese sind ohne weitere Nachbehandlung lackierbar. Soll die Carbonoptik des Bauteils erhalten bleiben, kann ein Klarlack eingespritzt werden. Das Verfahren eignet sich auch für die Herstellung von Bauteilen aus Sichtcarbon.

zusätzliche Links

Mehr Informationen zum Preform-Center und dem RTM-Verfahren des Unternehmens finden Sie hier

Weiterführende Information
  • 02.12.2015

    JEC präsentiert sich in neuem Format

    Neuer Name für Verbundwerkstoffe-Messe

    Das Treffen der Verbundwerkstoffbranche hat seinen Umfang vergrößert und seine Location verändert.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 02/2016

    Compression-RTM-Verfahren

    Weiterentwickeltes Verfahren zur Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen

    Das Compression-RTM-Verfahren verkürzt die Zykluszeiten in der Serienfertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen. Zusätzlich ermöglicht es hochwertigere Bauteileigenschaften.   mehr

    Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau

Unternehmensinformation

Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau

Heilbronner Str. 20
DE 75031 Eppingen
Tel.: 07262 65-0
Fax: 07262 65297-65377

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten