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09.10.2017

Bio-basiertes Elastomer Septon Bio

Zucker für extra viel Grip

Alles im Griff: Das Copolymer Septon Bio soll viel Grip und Rutschfestigkeit bei nassen und trockenen Oberflächen ermöglichen… (© Kuraray)

Der Anbieter von Polymeren und synthetischen Mikrofasern Kuraray Europe GmbH, Hattersheim, präsentiert das bio-basierte thermoplastische Elastomer Septon Bio. Das hydrierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) ist eine Kooperation des Spezialchemie-Herstellers Kuraray mit dem Biowissenschafts-Unternehmen Amyris. Die hydrierten Styrol-Zweiblock- und -Dreiblock-Copolymere sollen in vielfältigen Anwendungen einsetzbar sein, nur geringe Mengen Weichmacher benötigen und aufgrund spezieller Eigenschaften einfach zu verarbeiten sein.

…darüber hinaus weist es gute Hafteigenschaften auf und soll sich deshalb für Klebe- und Verbundstoffe eignen (© Kuraray)

Weicher, elastischer und gut zu verarbeiten

Spezielle Hefestränge wandeln bei der Fermentation Zuckerquellen wie etwa Rohrzucker in Beta-Farnesen um. Aus dem Beta-Farnesen wird dann das hydrierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) Septon Bio hergestellt. Aufgrund dieser speziellen Struktur soll HSFC laut Hersteller Vorteile gegenüber herkömmlichen hydrierten Styrol-Block-Copolymeren (HSBC) haben: Das HSFC Septon Bio hat eine geringere Viskosität als gängige Styrol-Block-Copolymere und zugleich einen hohen Verlustfaktor (tan delta) über einen großen Temperaturbereich hinweg. Deshalb hat der Werkstoff ein besseres Fließverhalten als vergleichbare Copolymere. Zugleich soll Septon Bio über sehr gute Hafteigenschaften verfügen – und das über einen breiten Temperaturbereich hinweg.

Nachwachsender Grundstoff: Der biologische Bestandteil des Copolymers Septon Bio – Beta-Farnesen von Amyris – wird aus Zuckerquellen wie etwa Zuckerrohr hergestellt (© Kuraray)

Zu den wichtigsten Eigenschaften gehören:

  • gute Griffsicherheit (Grip) bei Nässe und Trockenheit
  • hohe Elastizität und geringe Zugfestigkeit. Zudem hat es einen extrem geringen Druckverformungsrest und verformt sich deshalb auch nach dauerhafter Druckeinwirkung nur sehr wenig. Damit ist das Copolymer gut mit Verfahren wie Schmelzspinnen für Vliesstoffe und Extrusion für elastische Filme zu verarbeiten
  • Gutes und rückstandsfreies Ablösen für den Einsatz in Schutzfilmen
  • hohe Dämpfungswirkung über weiten Temperaturbereich für Produkte, bei denen Schall- oder Vibrations-dämpfung wichtig ist, etwa in Sportschuhen
  • deutlich geringere Härte im Vergleich zu HSBC-Polymeren. Deshalb sind bei der Verarbeitung des Werkstoffs weniger Weichmacher nötig. Das verhindert, dass Öl an die Produktoberfläche wandert (Öl-Ausschwitzen). Die ursprüngliche Härte und Rutschfestigkeit bleibt dauerhaft bestehen

(fg)

Vielseitig einsetzbar: Das bio-basierte Styrol-Farnesen-Block-Copolymer (HSFC) bietet Vorteile gegenüber gängigen Styrol-Block-Copolymeren (HSBC), etwa einen sehr geringen Druckverformungsrest sowie geringe Härte (© Kuraray)

Unternehmensinformation

Kuraray Europe GmbH

Philipp-Reis-Straße 4
DE 65926 Hattersheim am Main
Tel.: 069 305-35820
Fax: 069 305-35620

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