nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
English
Merken Gemerkt
11.10.2017

Detailoptimierungen steigern die Produktivität

Jüngst eingeführte Extrusions-Technologien im Vordergrund

Als wichtigste Anforderungen an die Anlagen in der Kunststoffextrusion gelten Flexibilität und Effizienz sowie ihre Fähigkeit, im Hinblick auf Industrie 4.0 miteinander vernetzt und digitalisiert zu arbeiten. Um diesen Anforderungen auf der Fakuma gerecht zu werden, optimieren Hersteller ihre Anlagenkomponenten im Detail, indem sie deren Potenziale weiter ausschöpfen.

  • Die Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg, stellt auf der Fakuma ihre K-Neuheit in den Vordergrund: den Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx (Bild). Der laut Firmenangaben bei der Herstellung von Masterbatches hohe Flexibilität, Durchsatzleistung und Qualität erreicht. Aufgrund seines spezifischen Drehmoments von bis zu 15 Nm/cm³ zählt er zu den weltweit stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern und weist ein erhöhtes Volumen in der Schnecke (Da/Di = 1,66) auf, was eine qualitativ sehr hohe Homogenisierungsleistung bei relativ geringem Energieeintrag verspricht. Die Baugrößen reichen von 18 bis 260 mm. Produktspezifische Einstellungen können mit dem Steuerungssystem S7 PC 477 dank der Netzwerkanbindung gesichert werden (© Leistritz Extrusionstechnik)

    Die Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg, stellt auf der Fakuma ihre K-Neuheit in den Vordergrund: den Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx (Bild). Der laut Firmenangaben bei der Herstellung von Masterbatches hohe Flexibilität, Durchsatzleistung und Qualität erreicht. Aufgrund seines spezifischen Drehmoments von bis zu 15 Nm/cm³ zählt er zu den weltweit stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern und weist ein erhöhtes Volumen in der Schnecke (Da/Di = 1,66) auf, was eine qualitativ sehr hohe Homogenisierungsleistung bei relativ geringem Energieeintrag verspricht. Die Baugrößen reichen von 18 bis 260 mm. Produktspezifische Einstellungen können mit dem Steuerungssystem S7 PC 477 dank der Netzwerkanbindung gesichert werden (© Leistritz Extrusionstechnik)

  • Für die Medizintechnik stellt die Dr. Collin GmbH, Ebersberg,  auf der Fakuma eine Düse vor, mit der eine integrierte Streifenextrusion möglich ist. Dies bedeutet einen hohen Grad an Modularität für die Herstellung von medizinischen Strängen und Katheterschläuchen. Aufgrund ihres Designs kann der Anwender Produkte mit bis zu fünf Schichten extrudieren und die Geometrie der Streifen beeinflussen. Die Collin-Medical-Düse lässt sich auch als Schlauch-, Strang- oder Blasfoliendüse verwenden. Ferner sind ein Entrance-Extruder, eine Blasfolienanlage mit Cofis-Inspektionssystem, die Multi-Inspektion zur Online-Folien-Qualitätskontrolle sowie eine kleine Teach-Line-Stretching-Anlage zu sehen (© Dr. Collin)

    Für die Medizintechnik stellt die Dr. Collin GmbH, Ebersberg, auf der Fakuma eine Düse vor, mit der eine integrierte Streifenextrusion möglich ist. Dies bedeutet einen hohen Grad an Modularität für die Herstellung von medizinischen Strängen und Katheterschläuchen. Aufgrund ihres Designs kann der Anwender Produkte mit bis zu fünf Schichten extrudieren und die Geometrie der Streifen beeinflussen. Die Collin-Medical-Düse lässt sich auch als Schlauch-, Strang- oder Blasfoliendüse verwenden. Ferner sind ein Entrance-Extruder, eine Blasfolienanlage mit Cofis-Inspektionssystem, die Multi-Inspektion zur Online-Folien-Qualitätskontrolle sowie eine kleine Teach-Line-Stretching-Anlage zu sehen (© Dr. Collin)

  • Für die Fertigung von Rohren und Profilen stellt die Friul Filiere S.p.A. Buia/Italien, auf Kundenwunsch hin konzipierte Extrusionsanlagen her. Bei der Herstellung von PA6- und PA11-Rohren mit Durchmessern von 6 bis 12 mm und bei Produktabmaßen von 4 x 6 mm erreichen die Anlagen Extrusionsgeschwindigkeiten von bis zu 102 m/min. Mit dem Tubeasy-System (Bild) lässt sich der Materialfluss in der Start-up-Phase mittels einfacher Einstellung optimal zentrieren, sodass sich der Ausschuss beim Einfahren um 60 % reduziert. Zusätzlich wird das Material schonend extrudiert, was sowohl zu einer Produktionssteigerung als auch zu einer verbesserten Qualität der physisch-mechanischen Eigenschaften führt (© Friul Filiere)

    Für die Fertigung von Rohren und Profilen stellt die Friul Filiere S.p.A. Buia/Italien, auf Kundenwunsch hin konzipierte Extrusionsanlagen her. Bei der Herstellung von PA6- und PA11-Rohren mit Durchmessern von 6 bis 12 mm und bei Produktabmaßen von 4 x 6 mm erreichen die Anlagen Extrusionsgeschwindigkeiten von bis zu 102 m/min. Mit dem Tubeasy-System (Bild) lässt sich der Materialfluss in der Start-up-Phase mittels einfacher Einstellung optimal zentrieren, sodass sich der Ausschuss beim Einfahren um 60 % reduziert. Zusätzlich wird das Material schonend extrudiert, was sowohl zu einer Produktionssteigerung als auch zu einer verbesserten Qualität der physisch-mechanischen Eigenschaften führt (© Friul Filiere)

  • Bei der Herstellung von Blasfolien kann es zu leicht welligen Folien kommen. Der Abzug Evo Ultra Flat der Reifenhäuser GmbH & Co. KG, Troisdorf, hilft, planere Folien zu produzieren, was Nachfolgeprozesse wie das Laminieren oder das Bedrucken verbessert. Dazu wird im Blasfolienprozess die Planlageoptimierung zwischen Abzug und Wendelstangensystem angebracht. In dieser Phase des Extrusionsprozesses weist die Folie noch eine Temperatur von über 50 °C auf, sodass die Auskristallisation noch nicht abgeschlossen ist und so das Verstrecken leichter und energieeffizienter gelingt als bei Anlagen, die später im Prozess ansetzen. Laut Hersteller lässt sich die Planlage von Laminier- und Barrierefolien um bis zu 40 % verbessern und der Bogenlauf teilweise um bis zu 90 % reduzieren (© Reifenhäuser)

    Bei der Herstellung von Blasfolien kann es zu leicht welligen Folien kommen. Der Abzug Evo Ultra Flat der Reifenhäuser GmbH & Co. KG, Troisdorf, hilft, planere Folien zu produzieren, was Nachfolgeprozesse wie das Laminieren oder das Bedrucken verbessert. Dazu wird im Blasfolienprozess die Planlageoptimierung zwischen Abzug und Wendelstangensystem angebracht. In dieser Phase des Extrusionsprozesses weist die Folie noch eine Temperatur von über 50 °C auf, sodass die Auskristallisation noch nicht abgeschlossen ist und so das Verstrecken leichter und energieeffizienter gelingt als bei Anlagen, die später im Prozess ansetzen. Laut Hersteller lässt sich die Planlage von Laminier- und Barrierefolien um bis zu 40 % verbessern und der Bogenlauf teilweise um bis zu 90 % reduzieren (© Reifenhäuser)

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

  1. Bild 1: Leistritz – Doppelschneckenextruder zur Masterbatchherstellung (Halle A6, Stand 6302)
  2. Bild 2: Dr. Collin – Modulares Werkzeugsystem für die Streifenextrusion (Halle A6, Stand 6305)
  3. Bild 3: Friul Filiere – Hohe Extrusionsgeschwindigkeiten in der Rohrextrusion (Halle A6, Stand 6111)
  4. Bild 4: Reifenhäuser – Plane Folie für bessere Qualität (Halle A6, Stand 6206)

Fazit

Zumindest vorab sind in der Extrusion vor der Messe in Friedrichshafen keine Technologiesprünge angekündigt worden. Die Detailoptimierungen an bestehenden Anlagen oder der Einsatz neuer Systeme verbessert dennoch die Effizienz der Anlagen und die erreichbare Produktqualität. Es könnte sich lohnen, diese Spur auf der diesjährigen Fakuma weiter zu verfolgen.

Der Autor Michael Burgfeld, M.Sc., forscht auf dem Gebiet Farb- und Materialwechsel sowie der Oberflächen-Schmelze-Interaktion.

Weiterführende Information
  • Fakuma 2017

    Hightech im Dreiländereck

    Im Oktober 2017 findet wieder die Fakuma-Messe für Kunststoffverarbeitung in Friedrichshafen statt. Hier gibt es Daten und Fakten zur Messe sowie umfangreiche multimediale Berichte.   mehr

  • 12.10.2017

    Produktneuheiten in der Übersicht

    Maschinen, Geräte und Werkstoffe auf der Fakuma 2017

    Für Ihre Vorbereitung auf die Fakuma 2017 in Friedrichshafen, haben wir thematisch strukturierte Übersichten erstellt. In 13 Kategorien finden Sie viele Neuheiten, die auf der Messe vorgestellt werden.   mehr

  • Detailoptimierungen steigern  die Produktivität
    Kunststoffe 09/2017, Seite 58 - 59

    Detailoptimierungen steigern die Produktivität

    Jüngst eingeführte Technologien im Vordergrund

    Ein Jahr nach der K sind in der Extrusion nicht unbedingt Paukenschläge zu erwarten – so schnelllebig ist die Branche nicht. Doch ein Blick...   mehr

Unternehmensinformation

Dr. Collin GmbH Labormaschinen für Kunststoff- und Verfahrenstechnik

Sportparkstr. 2
DE 85560 Ebersberg
Tel.: 08092 2096-0
Fax: 08092 20862

Friul Filiere SpA

Z.A. Polvaries 21
IT 33030 BUIA (UD)
Tel.: +39 432 961811
Fax: +39 432 962591

Leistritz Extrusionstechnik GmbH

Markgrafenstr. 29-39
DE 90459 Nürnberg
Tel.: 0911 43060
Fax: 0911 4306-400

Reifenhäuser GmbH & Co.KG Maschinenfabrik

Spicher Str. 46-48
DE 53844 Troisdorf
Tel.: 02241 481-0
Fax: 02241 23510-790

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
MEISTGELESENE PRODUKT-NEWS
Newsletter

Sie wollen keine Kunststoffe-News verpassen?
Hier kostenlos anmelden


Beispiel-Newsletter ansehen

Patente fördern Innovationen

Patente fördern Innovationen: Bleiben Sie am Ball und finden Sie in unserer Rubrik Patente die neusten Innovationen der Kunststoffindustrie.


Zu den Patenten