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14.11.2018

Schöpfungsgeschichte mal anders

Zellulare Altarskulptur additiv gefertigt

Auf der Formnext werden nicht nur technologische Neuheiten und Dienstleistungen, sondern auch spektakuläre Anwendungen präsentiert. Ein besonderes Projekt stellt die FIT Additive Manufacturing Group, Lupburg, mit dem abstrakten Altarobjekt des Architekten Oliver Tessin vor. Für die katholische Kirchenstiftung Sankt Laurentius im oberbayerischen Altmühldorf hat das Architektur-Studio Tessin das sakrale Kunstwerk für den Altarraum der Kirche entworfen.

  • Das Retabel wird hinter dem Altartisch 8 m in die Höhe ragen und sich mit 2,5 m Breite in den Kirchenkontext einfügen (© Studio Tessin)

    Das Retabel (Schauwand) wird hinter dem Altartisch 8 m in die Höhe ragen und sich mit 2,5 m Breite in den Kirchenkontext einfügen (© Studio Tessin)

  • Die einzelnen Elemente bestehen aus Polyamid und werden durch thermisches Spritzen mit Aluminium und anschließend mit einer Bronze-Aluminium-Legierung beschichtet (© FIT AG)

    Die einzelnen Elemente bestehen aus Polyamid und werden durch thermisches Spritzen mit Aluminium und anschließend mit einer Bronze-Aluminium-Legierung beschichtet (© FIT AG)

  • Ein Ziel des Projekts ist es, den Materialverbrauch der Struktur möglichst gering zu halten (© Studio Tessin)

    Ein Ziel des Projekts ist es, den Materialverbrauch der Struktur möglichst gering zu halten (© Studio Tessin)

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Metallene Schale, polymerer Kern

Die 60 einzelnen Elemente der Altarskulptur werden im selektiven Lasersintern (SLS) durch schichtweisen Laserauftrag aus weißem Nylon (Polyamid 12) hergestellt. Anschließend werden sie mittels thermischem Spritzen zuerst mit Aluminium und danach mit einer Bronze-Aluminium-Legierung beschichtet. Das verleiht dem Kunstwerk zusätzliche Stabilität und gleichzeitig eine optisch attraktive, goldene Oberfläche. Laut einer FEM-Simulation (Finite-Elemente-Methode) bleibt das Altarobjekt selbst dann strukturell belastbar, wenn 30 % der Stangenelemente entfernt werden.

Reizvoller Kontrast: Kirchenarchitektur und 3D-Druck

Bei der technischen Entwicklung und Umsetzung setzen die Verantwortlichen auf die FIT Additive Manufacturing Group. „Es ist bemerkenswert, dass eine kleine, aber engagierte Pfarrgemeinde ein so großes Interesse an einer solch modernen, künstlerischen Ausgestaltung ihrer Kirche hat“, sagt Bruno Knychalla, Projektingenieur für großformatige Objekte bei FIT. „Kirchen sind ja seit jeher ein Ort, an dem sich die Spitze der Handwerkskunst zeigt, und wir sind stolz, an einem so beeindruckenden Werk mitzuwirken.“

Der mittels Computational Design generierte Entwurf für das zellulare Strukturobjekt stammt vom Architekten Oliver Tessin, das Künstlerduo „Empfangshalle“ ist für das gesamte künstlerische Konzept der Kirchenmodernisierung verantwortlich. Im Frühjahr 2019 wird das Projekt Realität und der Altar von Kardinal Reinhard Marx geweiht. (ys)

Formnext 2018: Halle 3.1, Stand F88

Weiterführende Information
  • 14.11.2018

    Hohe Dichte an Neuheiten und Weltpremieren

    Formnext 2018 startet mit hoher Besucherresonanz

    Besucher erwarten in Frankfurt wegweisenden Neuheiten sowie eine Reihe von Welt- und Europapremieren aus dem Bereich Additive Manufacturing und intelligenter industrieller Fertigungs- und Herstellungsverfahren.   mehr

  • 13.11.2018

    3D-Druck für den Personentransport

    EOS und Gravity präsentieren Fluganzug

    Bei der Formnext können Interessierte auf dem Freigelände der Messe einer Flugvorführung eines neuartigen 3D-gedruckten Anzugs beiwohnen.   mehr

  • 07.07.2018

    Eine Stadt zum Greifen nah

    Additiv gefertigtes Stadtmodell misst 6 qm

    Die Visiotech GmbH hat ein Stadtmodell von Stuttgart im Maßstab 1:3500 gebaut. Gearbeitet wurde mit einem Double Skin Core im SLS-Verfahren.   mehr

Unternehmensinformation

Fit AG

Eichenbühl 10
DE 92331 Lupburg
Tel.: 09492 9429-0

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