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10.08.2018

Ressourceneffizienter Leichtbau bleibt Schlüsseltechnologie

Fundierte Analyse notwendig

Mehr als 20 Einrichtungen und Verbände aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich auf ein Positionspapier zur Bedeutung des ganzheitlichen Life Cycle Engineerings (LCE) für zukünftige Leichtbaulösungen verständigt. Verfasst wurde das Papier vom Runden Tisch „Life Cycle Assessment (LCA)“ unter der Federführung der Plattform Forel und Beteiligung der Cluster Mai Carbon, Open Hybrid LabFactory und Arena 2036.

Prof. Maik Gude übergibt im Namen des Runden Tisches „Life Cycle Assessment (LCA)“ das Positionspapier an Dr. Herbert Zeisel, BMBF (© Diana Wolfrum, TUD/ILK)

Im Rahmen eines Besuchs des Ministerialdirigenten Dr. Herbert Zeisel, zuständig für Schlüsseltechnologien für Wachstum beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden wurde das Positionspapier an das BMBF übergeben.

Umweltfaktoren von der Wiege bis zur Bahre berücksichtigen

Ressourceneffizienz nimmt eine wichtige Schlüsselrolle im nachhaltigen Leichtbau ein, so die Feststellung der Verfasser, zu denen sowohl OEMs als auch Zulieferer, Materialhersteller und Forschungseinrichtungen gehören. Zur Fertigung leistungsfähiger Strukturbauteile sind neue Materialien und die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien dringend geboten. Leichtbauwerkstoffe werden dabei zunehmend in Mischbauweisen eingesetzt, was erhöhte Funktionsintegration ermöglicht und damit die Erreichbarkeit der geforderten Eigenschaften erleichtert.

Unstrittig ist, dass eine verringerte Bauteilmasse unmittelbar zur Senkung des Energiebedarfs in der Nutzungsphase führt. Um eine vollständige Bilanzierung bereitzustellen, müssen jedoch die Umweltbelastungen in allen Lebensphasen des Produkts berücksichtigt werden. Demnach ist eine fundierte Analyse der Rohstoffgewinnung und der Verbräuche von der Produktion bis hin zum Recycling und Wiedereinsatz von Leichtbaustrukturen notwendig. Hierzu fehlen nach heutigem Stand jedoch noch Daten und Methodenwissen, das nur durch eine werkstoff- und prozessübergreifende Zusammenarbeit bereitgestellt werden kann.

Handlungsbedarf ist deutlich

Die Verfasser des Positionspapiers regen eine stärkere politische Unterstützung des LCE an, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands sicherzustellen. Dies gilt für die Bewertung von Leichtbaukonzepten in der Mobilität und darüber hinaus in allen Industriebereichen, in denen bewegte Massen zentraler Bestandteil von Maschinen und Anlagen sind. (Red)

Unternehmensinformation

TU Dresden - Institut für Leichtbau u. Kunststofftechnik

Holbeinstr. 3
DE 01307 Dresden
Tel.: 0351 463-38142
Fax: 0351 463-38143

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