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14.12.2018

Praxisforum für Kunststoffrezyklate

Qualitätssteigerung bei Material & Verarbeitung

Ein Recycling-Kreislauf für Kunststoffprodukte entwickelt von Tagungsteilnehmern der A. Schulman GmbH (© A. Schulman)

Kann man gleichzeitig Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit steigern, indem man moderne Recyclingverfahren und Rezyklate einsetzt? Die neue Tagung Praxisforum Kunststoffrezyklate , die am 9. und 10. April 2019 in Frankfurt stattfindet, will Kunststofferzeugern und -verarbeitern Möglichkeiten zu Qualitätsverbesserungen aufzeigen: Auf der Material- wie auf der Prozessseite und sowohl für sortenreine als auch für gemischte Kunststoffe mit dem Schwerpunkt Post-Consumer-Rezyklate aus unterschiedlichen Industrien und Wertstoffströmen. Tagungsleiter ist Dr. rer. nat. Rudolf Pfaendner, Leiter Bereich Kunststoffe des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt.

Alle Informationen und das fortlaufend aktualisierte Vortragsprogramm zum Praxisforum Kunststoffrezyklate unter www.kunststoffrezyklate.de .

Verwertungsmöglichkeiten ausschöpfen

Die Recyclingfähigkeit von Kunststoffen ist heute ein wichtiges Kriterium bei der Kunststoffproduktion und -verarbeitung. Theoretisch erlaubt die chemische Struktur der Werkstoffe sogar eine Vielzahl von Verwertungsmöglichkeiten – bei komplexen Verbindungen unterschiedlicher Kunststoffarten und bei Altplastik läuft dies bisher allerdings meist noch auf eine „thermische“ Verwertung hinaus. Hocheffiziente Kunststoffe liefern durch Verbrennen von geeignetem Kunststoff doppelt so viel Energie wie Braunkohle.

Ziel für den verantwortungsvollen, nachhaltigen und letztlich auch wirtschaftlichen Umgang mit begrenzten Ressourcen ist allerdings eher eine stoffliche Verwertung , im besten Falle sogar ein „Upcycling“ der Kunststoffabfälle. Den Rezyklaten werden dabei relativ sortenreine Produktionsabfälle und sortierte Post-Consumer-Abfälle zugeführt. Obwohl sich das werkstoffliche Recycling v
on Kunststoffabfällen in Deutschland im Vergleich zu den meisten anderen europäischen Ländern bereits auf einem hohen Niveau befindet, sollte die kunststoffverarbeitende Industrie ihren Kunden eine aktive Unterstützung bei der weiteren Steigerung des Einsatzes von Kunststoffrezyklaten in Produkten anbieten.

Rezyklate gibt es in unterschiedlichsten Formen (© Fraunhofer LBF)

Aufgrund rechtlicher Vorgaben der EU muss so schnell wie möglich der Fokus darauf gelegt werden, dass sich die Qualität der Rezyklate weiter steigern lässt, und am besten bereits bei der Produkt- oder Verpackungsentwicklung die Recyclingfähigkeit berücksichtigt wird (Stichwort: „Desing4Recycling“) und die Verarbeitung in einen stabilen Prozess überführt werden kann. Das Problem: Aufgrund der hohen Fertigungsautomatisierung können individuelle Einstellungen durch die Materialänderungen längere Rüstzeiten, höhere Personalkosten bis hin zu evtl. Maschinenstillstand bedeuten.

Wissen aufbauen und anwenden

Das Praxisforum Kunststoffrezyklate 2019 liefert - entlang der gesamten Wertschöpfungskette - Wissen für eine zukunftsfähige Herstellung und den Einsatz von Rezyklaten und zu wirtschaftlichen und qualitativ hochwertigen Recylingverfahren.

Darunter die Schwerpunkte:

  • Qualitätsverbesserung für Polyolefine und technische Kunststoffe
  • Additive für Rezyklate
  • Herstellung von Qualitätsrezyklaten
  • Erfolgreiche Rezyklatanwendungen
Weiterführende Information
  • Kunststoffrecycling

    Das Online-Special rund um das Recycling von Kunststoffen

    Nur wenige Werkstoffe sind für eine Verwertung so gut geeignet wie Kunststoffe. In unserem Special „Kunststoffrecycling“ haben wir für Sie eine Auswahl an relevanten und aktuellen Entwicklungen und Produkten zum Thema Wiederverwertung von Kunststoffen zusammengestellt.   mehr

  • 13.12.2018

    Großserienfähig chemisch recyceln

    BASF fördert Wiederverwertbarkeit von Kunststoffabfällen

    Mit zehn Kunden aus verschiedenen Industrien entwickelt der Rohstofferzeuger bereits Pilotprodukte aus den aufbereiteten Basischemikalien Ethylen und Propylen, beispielsweise Beutel, Kühlschrankelemente und Dämmplatten.   mehr

  • 13.12.2018

    Umweltbundesamt fordert hochwertigeres Recycling

    Mehr Kunststoffe dem werkstofflichen Recycling zuführen

    Maßnahmen sind nur dann ökologisch und ökonomisch tragfähig, wenn auch mehr Rezyklate am Markt nachgefragt werden. Dazu können beispielsweise Vorgaben in der öffentlichen Beschaffung beitragen.   mehr

  • Erschienen in Kunststoffe 09/2018

    Nase im Wind

    Fakuma 2018: Produktvorschau Aufbereitung und Recycling

    Durch die Weiterentwicklung bestehender Verfahren wird das Kunststoffrecycling immer effizienter und ökonomischer. Auf der Fakuma päsentieren Hersteller Aufbereitung und Recycling von Kunststoffen mit höherem Anspruch und weniger Geruch.   mehr

    Ettlinger Kunststoffmaschinen GmbH
    Gneuß Kunststofftechnik GmbH
    Starlinger & Co.GmbH Maschinenfabrik
    Wittmann Kunststoffgeräte GmbH
    EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH
    M-A-S Maschinen- und Anlagenbau Schulz GmbH
    INTERSEROH Dienstleistungs GmbH
    Lindner-Recyclingtech GmbH

  • Recycling - Werkstoffliches Recycling

    Recycling von Mischkunststoffen

    Das systematische Recycling von Mischkunststoffen erfordert einen relativ hohen technischen Aufwand. Die Kosten, die bei der Sammlung, dem Transport, der Zerlegung, der Sortierung und der Aufbereitung des Material entstehen, können durch gezielte Maßnahmen wie die recyclinggerechte Konstruktion reduziert werden.   mehr

  • Recycling - Werkstoffliches Recycling

    Recycling von Produktionsabfällen

    Thermoplastische Produktionsabfälle wie Angüsse oder fehlerhafte Formteile können als Mahlgut direkt in den Fertigungsprozess zurückgeführt werden. Oftmals kommen statt einer zentralen Mahlstation kleine Mühlen zum Einsatz, die sich direkt an der Spritzgießmaschine befinden.   mehr

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